Wenn die Cheops Pyramide eine Grabstätte war.

Gehen wir einfach mal davon aus, dass die ganzen Ägyptologen mit ihrer Meinung nicht ganz so falsch liegen. Ich meine, die Jungs sind ja auch nicht ganz dämlich und man sollte ihnen auch nicht immer eine Verschwörung unterstellen. Die glauben genauso an ihre Erkenntnisse, wie alle Anderen auch, die andere Meinungen vertreten.

Also okay. Da war eben einst der gute Cheops und wollte ein Monument, in dem er bestattet werden sollte. Gross musste es sein und jeder musste sofort sehen, da liegt der Chef.

War es möglich?

War das eigentlich möglich, wenn es in heutiger Zeit eine Aufgabe wäre, die sich kaum jemand zutraut?

Da sage ich mal sofort ja! Zum Einen, die waren damals mit Sicherheit auch nicht dumm! Schauen wir nur mal rüber zu den Römern. Die haben auch fantastische Bauwerke hingelegt! Warum sollten es die Ägypter also nicht gekonnt haben, war ja die gleiche Zeit, wie Asterix und Obelix uns ja gelehrt haben.

Es gibt aber noch einen Grund, warum ich es durchaus für möglich halte. Ob 20 Jahre realistisch sind, will ich zwar mal bezweifeln, aber um es noch zu Cheops Lebzeiten zu schaffen, da bin ich positiv gestimmt. Denn im Vergleich zu heute gab es einen immensen Unterschied, der anscheinend gerne unterschlagen wird!

Der Pharao sprach, sein Volk hat gemacht! Nicht wie heute. Heute wird zuerst gefragt, wer das bezahlen soll. Dann gibt es Diskussionen, Debatten, Ausschreibungen, Genehmigungen und was weiss ich noch alles. Das war damals ein bisschen anders. Wenn der Pharao das wollte, dann wurde nicht gross diskutiert, dann wurde gemacht. Punkt aus! Von daher halte ich es für durchaus wahrscheinlich, dass es so hat sein können.

Man darf auch nicht vergessen, die Cheops Pyramide war nicht die Erste, die jemals in Ägypten gebaut wurde. Da gab es schon einige vorher und auch wenn die nicht so gross waren, die Erbauer haben gelernt! Sie haben Erfahrungen gesammelt und als Cheops mit der Idee um die Ecke kam, haben die wahrscheinlich auch erst einmal geschluckt, dann aber angefangen zu planen. Man sollte mal nicht vergessen, Kennedy hat vollmundig verkündet, dass die Amerikaner einen Menschen zum Mond und sicher wieder zurückbringen würden. In weniger als zehn Jahren. Da haben die Jungs bei der NASA auch erst mal dumm geguckt, wussten sie ja noch nicht einmal, wie sie die Navigation gewährleisten sollten. Hat ja aber dann doch geklappt und da wurde das Meiste noch auf Papier ausgerechnet und gezeichnet. Nichts da Computer und Simulationen. Also, unmöglich ist so etwas in meinen Augen nicht!

Wer nun glaubt, mich wegen meinem „Glauben“ an die Mondlandung kritisieren zu müssen, lasst euch gehen! Ich sag aber gleich, es gehört hier nicht hin und ergo werde ich es wahrscheinlich ignorieren. Nur so am Rande. Wenn ich mal Artikel zur Mondlandung veröffentliche, dann sieht das anders aus.

Merkwürdige Bauweise

Eine Frage nehmen wir also mal als beantwortet an:

Warum wurde die Cheops Pyramide gebaut?

Als Antwort wäre dann klar, Cheops wollte ein monumentales Grabmal.

Jetzt kommen aber die ganzen Warum.

Stellen wir uns also mal vor, wir wären der Architekt von der Pyramide. Die Aufgabenstellung ist ja klar. Die muss mega gross werden, es dürfen keine Grabräuber reinkommen, der Pharao muss entsprechend gut liegen, es muss Platz für Grabbeigaben sein, seine Seele muss den Weg zu den Göttern finden, damit er wiedergeboren werden kann usw.

Jetzt fangen wir an zu planen. Das Grabmal muss gigantisch werden. Dadurch bekommen wir so rund mal eine Höhe. Das bedeutet, die Basis muss entsprechend gross sein, damit das Ding nicht umkippen kann. So kriegen wir dann in etwa auch eine Seitenlänge hin. Wir ignorieren mal, dass die Cheops Pyramide eigentlich acht Seiten hat, auf welchem Fundament sie ruht und das alles. Das ist zwar auch irgendwo wichtig, aber nicht bei diesem Thema.

Wir wissen, da muss auch noch eine Königinnenkammer rein und irgendwo unterirdisch wollen wir auch noch eine Kammer haben. Die Schächte sind klar, da soll die Seele ja zu den Göttern reisen können, soweit ist alles im Lot.

Bis hierhin würde ich mal sagen, kommen keine so wirklichen Warum zustande. Gut, man könnte fragen, warum Cheops unbedingt so hoch bestattet werden wollte, während seine Vorgänger ja Meistens unter der Erde ihre letzte Ruhe gefunden haben. Aber das könnte man total banal erklären indem man sagt, Cheops wollte das einfach so. Um besser zu den Göttern aufsteigen zu können. Man muss ja nicht immer zu kompliziert denken!

Genau hier geht es dann jetzt los!

Warum kam der Architekt der Pyramide nun auf die Idee, den Eingang so hoch anzusetzen? Hier ergibt sich ja schon die erste Schwierigkeit, denn der Pharao, der aller Wahrscheinlichkeit ja schon das Zeitliche gesegnet hat, wird kaum selbst da hinein gehen! Ergo, man wird ihn tragen müssen.

In dem Fall wäre das auch noch halbwegs plausibel. Ein starkes Kerlchen könnte sich den leblosen Körper einfach über die Schulter werfen und die Stufen bis zum Eingang erklimmen. Bis hierhin spricht auch nur eine Sache dagegen:

Wäre das einem Pharao würdig?

Ehrlich, dass kann ich mir nicht vorstellen! Ein Pharao mit der Macht, solch ein Monument erreichten zu lassen, wird nach seinem Ableben am besten noch in einer Prozession mit tausenden von Untertanen als Zuschauer wie ein erschossener Rehbock geschultert und dann in die Pyramide getragen? Nope, da hinkt die Sache schon ganz gewaltig in meinen Augen.

Aber das könnten wir noch umgehen. Der Pharao könnte auf eine Trage gebettet worden sein, ein starker Kerl vorne, einer hinten, dann kommt man schon noch bis hoch zum Eingang. Ich will mir aber nicht ausmalen was da passiert wäre, wenn sich einer von denen vertan hätte und Cheops seine Reise ins Jenseits mit einer Rutschpartie die ersten Stufen hinunter begonnen hätte.

Nun gut, sie haben es also bis zum Eingang geschafft und gehen hinein.

Laut dieser Seite war der Gang hinter dem Eingang rund 1,20 Meter hoch und nur wenig über einen Meter breit. Nach dieser Seite dürften die Männer zu der Zeit eine Grösse von etwa 1,67 Meter gehabt haben. Einfach mal aufrecht durch den Gang wandern, der ja auch nur 26 bis 30° Gefällt hat, war nicht zu machen. Es dürfte gar nicht so einfach gewesen sein, die Trage mit dem Pharao würdevoll da hinunter zu bringen.

Aber damit sind wir ja noch nicht am Ende! Es geht nicht einfach bis nach unten, da wurde er abgelegt und die Sache war durch. Nö! Denn nachdem der Weg bis jetzt schon schwierig war, geht es nun nach oben! Wieder 26°! Wieder total beengt!

Nach einigen Metern stossen wir dann auf das nächste Warum. Denn wenn das konsequent bis zur Königskammer durchgehalten worden wäre, könnte man vielleicht noch behaupten, dass war eben so! Aber nein, die Jungs kriechen mit dem Pharao durch den beengten Gang, müssen auf dessen Würde achten und nachdem sie sich schon abgequält haben, die Steigung zu meisten, stehen sie auf einmal in der grossen Galerie.

Warum? Warum hat der Architekt da so ein monumentaler Raum reingebaut? Mitten rein? Nicht am Anfang? Nö, erst muss man sich abquälen, bevor man da rein kommt! Was genau hat denn das für einen Sinn? Aber noch viel schlimmer, warum hat auch dieser Gang diese Steigung? Damit die Touristen da heute hochgehen können, wurden Geländer und meines Wissens nach eine Treppe eingebaut. Warum damals nicht? Mussten sich die armen Männer wirklich so abmühen? War das so eine Art Prüfung, oder musste das alles so sein, damit der Pharao es hinterher einfacher hat, wiedererweckt zu werden?

Da könnte nun eine Theorie Abhilfe schaffen, die ich auch gesehen habe. Leider weiss ich nicht mehr wer die aufgestellt hat, aber sie hat eine gewisse Logik. Denn nach dem könnten diese kleinen Haken, die man Rechts und Links in der grossen Galerie sehen kann (hier ein Bild), insofern die damals schon vorhanden waren, zur Aufnahme von Tafeln mit Hieroglyphen gedient haben, die zwischenzeitlich schon entwendet worden sein könnten. Das würde dann tatsächlich Sinn ergeben! Theoretisch zumindest.

Nun gut. Die Männer haben sich also den Weg nach oben gequält und was sehen sie? Schon wieder einen Schacht! Nur runde 67 Zentimeter hoch!

Warum baut man das so? Warum werden die Jungs, welche den Pharao zur letzten Ruhestätte bringen so gequält?

Mein Nachbau der Königskammer nach den Angaben von dieser Seite.

Der nette Mann auf dem Bild hat eine Körpergrösse von 167 Zentimetern. Wie man es dreht und wendet, die müssen bei ihrer Aufgabe eine total bescheuerte Haltung eingenommen haben, um den Pharao würdig da hindurch zu bringen! Die wenigen Meter müssen der blanke Horror gewesen sein! Ich kann mir nicht einmal vorstellen, wie das angemessen funktioniert haben konnte. Den Pharao auf seiner Trage einfach auf den Boden stellen und schieben, wäre wohl nicht so würdig gewesen.

Wie man es auch dreht, der Schacht ist einfach zu Eng für einen würdevollen Transport

Deshalb die eindeutige Frage:

Warum wurde das so geplant und gebaut?

Mögliche Antworten

Die wahrscheinlich einfachste Antwort in meinen Augen ist, die Cheops Pyramide war nie als Grab gedacht!

Warum?

Es gibt zu viele logische Fehler! Warum muss man erst ein Stück die Pyramide hinauf?

Vielleicht war das ein möglicher Schutz gegen Grabräuber. Wer vermutet denn einen Eingang in dieser Höhe, der dazu auch noch unsichtbar verkleidet wurde? Nun, offensichtlich niemand, sonst gäbe es diesen Al-Ma’mun-Tunnel ja nicht! Der ist dann wieder logisch! Er setzt weit unten an, ich behaupte mal, zu der Zeit befand sich dort noch der Sand und er geht halbwegs gerade in die Pyramide hinein. Genauso, wie man so etwas auch bauen würde. Der hohe Eingang könnte also tatsächlich so eine Art Schutz gewesen sein.

Warum aber geht es dann erst im engen Gang nach unten, um dann wieder nach oben zu wandern?

Ich konnte nun nicht herausfinden, ob der aufsteigende Gang einmal verschlossen gewesen ist. Das könnte dann auch ein möglicher Schutz gegen Plünderer gewesen sein. Die Erbauer hätten einfach darauf hoffen können, dass mögliche Eindringlinge dem Weg nach unten folgen, dort die Felsenkammer finden und der Meinung sind, dort liegt der Pharao.

Und schon haben wir das nächste Warum. Warum wurde die Pyramide denn aussen vollständig verkleidet und beendet, wenn die Felsenkammer, die unter Umständen ja eine Finte sein sollte, unvollendet geblieben ist? Ergibt das Sinn?

Die grosse Galerie könnte nun tatsächlich dafür gedient haben, die Geschichte von Cheops auf vielleicht goldenen Tafeln zu zeigen. Deshalb könnte auch die Position der grossen Galerie mit dem Schutz vor Grabräubern erklärt werden.

Dann aber der Durchgang zur Königskammer. Laut Angaben soll es dort mal drei Verschlusssteine gegeben haben. Wäre es denn dann nicht irgendwie möglich gewesen, wenn das doch ohnehin so massiv versiegelt worden war, den Eingang etwas grösser zu bauen? Damit die Träger zumindest halbwegs aufrecht stehend hätten hindurchgehen können? Warum so klein? Haben die Seile damals nicht mehr hergegeben? Zudem, grössere Steine wären auch schwieriger zu beseitigen gewesen! Ich verstehe es nicht und eine wirkliche Antwort will mir dazu nicht einfallen.

Es gibt aber noch etwas, was mich sehr stutzig macht! Nun bin ich kein Statiker und behaupte mal nicht, dass ich da den direkten Durchblick habe. Aber rein von der offensichtlichen Logik, warum die Entlastungskammern? Schaut man sich mal die Position der Königskammer an, dann liegt die ja doch schon ziemlich weit oben. Die Pyramide wird, man glaubt es kaum, nach oben aber immer Spitzer, dass heisst, auf der Königskammer lastet wahrscheinlich ein weiter geringerer Druck, als wäre die Kammer in der Basis eingebaut worden. Korrigiert mich, wenn ich da einen Denkfehler drin habe.

Nun könnte man sagen, dieses Gewicht reicht schon aus, um eine solche Entlastungskammer notwendig zu machen. Könnte man, aber dann haben wir wieder ein Warum! Denn wenn sie in dieser Höhe schon notwendig ist, um die Könisgkammer zu schützen, warum hat dann die Grabkammer in der Chephren Pyramide keine solche Entlastungskammer? Dort liegt die Grabkammer nahezu ganz unten und hat die komplette Last der Pyramide auf sich! Die ist etwas kleiner, okay, aber eben, in der Cheops Pyramide liegt die Grabkammer viel weiter oben und hat dementsprechend auch viel weniger Gewicht auf sich liegen!

Auf dieses Warum fallen mir nur zwei Antworten ein:

  1. Man dachte bei der Planung, dass dieses Konstrukt notwendig sei, stellte dann jedoch fest, es war überflüssig und hat es bei der Chephren Pyramide einfach weggelassen. Das ist durchaus möglich! Die haben schliesslich auch gelernt, wenn sie etwas gebaut haben!
  2. Es ist keine Entlastungskammer, sondern hat einen ganz anderen Zweck! Vielleicht, um die Resonanz zu verstärken? So etwas wie ein Resonanzkörper bei einer Gitarre? Das müsste man dann doch mal jemand fragen, der sich damit auskennt! Auf jeden Fall halte ich persönlich diese Antwort für logischer. Warum? Weil die beim Bau der Cheops Pyramide schon nicht doof waren und schon einige Pyramiden gebaut hatten! Ich nehme mal stark an, die wussten schon recht genau, mit wie viel Gewicht man so eine Kammer belasten kann! Demzufolge war der Bau der Entlastungskammern einem anderen Grund geschuldet. Meiner Meinung nach!

Es gibt viele Warum und bei jeder Antwort ergeben sich irgendwie neue Warum.

Und was ist am merkwürdigsten?

Jetzt kommt aber das ultimative Warum. Wenn ich nicht ganz falsch liege, dann war die Cheops Pyramide die Erste der drei Pyramiden. Wenn dem so ist, warum wurden die beiden anderen Pyramiden dann innen so komplett anders gebaut?

Man mag es kaum glauben, aber die Chepren-Pyramide wurde dann tatsächlich so gebaut, wie es eigentlich logisch wäre! Keine bekloppten Gänge nach oben und unten! Da ging man mehr oder weniger gerade rein, gerade aus zur Grabkammer und fertig. genau so, wie man das eben logischerweise machen würde!

Warum ist das denn so? War die Cheops-Pyramide nur ein Versuch, der gründlich schief gegangen ist und man war dann der Meinung, nächstes Mal machen wir es besser? Es scheint ja kein Erfolgsmodell gewesen zu sein, wenn die nächste Version so grundlegend anders war. Oder war Chephren einfach nicht so der Held, wie Cheops es war? Glaub ich weniger, denn dann wäre die Pyramide aussen nicht fast gleich. Wohl gemerkt, fast!

Eine Vermutung

Hier wird es jetzt spekulativ und das funktioniert auch nur, wenn man es als gegeben ansieht, dass die Cheops Pyramide ein Kraftwerk war.

Das will ich jetzt nicht sagen, aber es gibt ein Video Stephan Timmer, in welchem er eine Möglichkeit, wie die Pyramide Energie aus der Eigenresonanz der Erde erzeugt haben könnte, welches ich wirklich beeindruckend finde. Da werden viele Warum sehr gut beantwortet, die ich da oben gestellt habe! Es muss aber nicht heissen, dass es auch wirklich so gewesen ist!

Doch nehmen wir mal an, die Cheops Pyramide war ein Kraftwerk. Sie wurde so gebaut und hat auch so funktioniert. Sie lieferte also Mikrowellen, die vom Volk benutzt werden konnte. Dabei sage ich extra vom Volk, denn die Idee von dem Weltumspannenden Stromnetz halte ich für ein wenig gewagt. Ich denke eher, dass war alles deutlich lokaler angesiedelt.

Sagen wir also einfach mal, die Erbauer hatten genug Wissen über Elektrizität gesammelt, um damit arbeiten zu können. Anfangs vielleicht mit einer Bagdad-Batterie, doch wollten sie einfach immer mehr. Kennt man ja irgendwoher. Da bliebe dann natürlich die Frage zu klären, wenn sie Strom hatten, wofür wurde der gebraucht? Ausser den eventuellen Glühbirnen, die Erich von Däniken ja gerne heranzieht, gibt es meines Wissens nach nichts, was in der Überlieferung als Abnehmer hätte fungieren können. Allerdings sollte man da nicht vergessen, es gibt viele Dinge, die man sich nicht erklären kann. So zum Beispiel, wie harter Granit so perfekt geglättet worden konnte. Unter Umständen gab es da dann doch elektrisch getriebene Werkzeuge, von denen aber keines die Zeit überdauert hat. Wer weiss!

Man kam also irgendwann zu dem Schluss, dass Volk braucht mehr Power! Cheops, ich bleibe jetzt einfach mal bei dem, hat nun seine Gelehrten herbeigerufen und gesagt, baut mir ein monumentales Kraftwerk und versorgt mein Volk mit mehr Strom, oder Mikrowellen.

Nun haben die sich was einfallen lassen und heraus kam die Cheops Pyramide, die durch die Eigenresonanz der Erde unter Zuhilfenahme von Wasserstoff, ja man hat Spuren chemischer Substanzen in den entsprechenden Regionen der Pyramide meines Wissens nach gefunden (dazu kommt in einem anderen Artikel noch mehr) und Helmholtz Resonatoren dann wirklich Mikrowellen, oder welche Energie auch immer produziert hat. Diese konnte dann theoretisch über die beiden Kupferstücke, die man mit einem Roboter in einem der Schächte gefunden hat, abgenommen werden.

Okay, vielleicht lief das auch eine Zeit lang ganz gut, bis dann etwas geschah, was nicht ganz so toll war. Was genau es war, kann ich so jetzt nicht sagen. Vielleicht war da irgendwas nicht gut genug durchdachte, die Pyramide konnte den Kräften nicht standhalten, oder der Gedanke von Stephan Timmer trifft zu, der von einem Meteoriteneinschlag in der Gegend ausgeht. Auf jeden Fall hat es gereicht, um einen Stein in der Decke der Königskammer zu brechen. Damit war das Kraftwerk dahin. Stephan Timmer beschreibt das in seinem Video recht plastisch. Rammt man ein Messer in einen Lautsprecher, dann funktioniert der zwar noch, klingt aber scheisse. Ergo, 20 Jahre Bauzeit, unglaubliche Mengen an Material und Arbeitskräften und dann ist das Ding einfach hinüber und könnte nur repariert werden, wenn man grosse Teile bis zur Decke der Königskammer abträgt und dort einen neuen Stein in die Decke einsetzt.

Projekt Pyramiden-Kraftwerk gescheitert. Zu hoher Aufwand beim Bau, zu anfällig für Meteoriten, oder was auch immer.

Nun ist da aber der gute Chephren. Sein Vater lässt so ein Monument bauen und was hat er? Noch ein Kraftwerk macht keinen Sinn, aber er will auch ein Monument mit seinem Namen haben. Also Jungs, baut noch so ein Ding und macht daraus mein Grab!

Siehe da, schon erklärt sich, warum die Cheops Pyramide so bescheuert im Inneren gebaut wurde, die Chephren nicht. Die Mykerinos lasse ich mal weg, die kann es ja schon von der Grösse her nicht mit den beiden Anderen aufnehmen und sieht im Inneren auch eher gewöhnlich aus.

Spekulativ könnte man so also sagen, Cheops hatte grosse Pläne und Visionen, die dann aber leider nicht so zu realisieren waren, wie er es gerne gehabt hätte. Vielleicht war auch Chephren der Meinung, so ein Kraftwerk wäre unsinnig. Unter Umständen war das Volk auch für den Ausstieg aus der Pyramiden-Energie. Wer weiss das schon. Auf jeden Fall wurde deshalb nur eine in der Art gebaut, während Chephren eben trotzdem ein Monument zu seinen Ehren haben wollte. Wäre ja zumindest eine Möglichkeit!

Erkenntnis beim schreiben

Gerade erklärt mein Blog auch, warum ich ihn eigentlich schreibe! Geplant war, einmal die Frage in einem eigenen Artikel zu stellen, warum nur eine der drei grossen Pyramiden innen so aufgebaut ist. Nicht geplant war jedoch, dass meine Spekulation mir darauf eine Antwort gerade gegeben hat!

Tatsächlich hat sich das gerade so quasi zurecht gesponnen! Ja, es kann pure Spinnerei sein, aber auch etwas interessantes in sich bergen! Könnte es wirklich so sein, dass genau aus diesem Grund die Pyramiden so entstanden sind? Jetzt habe ich auf jeden Fall mal wieder etwas, zu dem ich recherchieren kann! Ist schon praktisch so ein Blog!

Fazit

Lasst uns mal ein paar Dinge zusammenfassen.

  1. Die grosse Pyramiden könnten tatsächlich von den Ägyptern gebaut worden sein.
  2. Die Cheops Pyramide unterscheidet sich im inneren Aufbau sehr stark von den beiden anderen Vertretern
  3. Die Cheops Pyramide ist innen total dämlich gebaut, insofern sie wirklich „nur“ ein Grab sein sollte

Ergänzen wir die Punkte jeweils mit einem Warum und geben kurze Antworten dazu.

  1. Die Ägypter waren nicht dämlich und lebten in einer Zeit, in der auch die Römer echt krasse Sachen gebaut und entwickelt haben (Beton der unter Wasser aushärtet, Wasser welches nach oben fliesst …). Zudem ereignete es sich in einer Zeit, in der die Befehle, Bitten, oder Wünsche des Pharaos ohne grosse Umschweife mit Freuden (so hoffe ich mal) erfüllt wurden. Er war schliesslich der Chef!
  2. Weil Chephren und Mykerinos ebenfalls Monumente mit ihrem Namen haben wollten! Auch damals war man wohl schon eitel! Aber eben, sie wollten ein Grabmal und keine vermeintlich technische Anlage.
  3. Weil sie nicht als Grabmal entworfen wurde. Vielleicht ja wirklich als Kraftwerk? Als überdimensionaler Subwoofer? Als Signal, dass die Miracoli fertig sind? Keine Ahnung. Ich tendiere zwar zum Kraftwerk, aber ich kann es weder beweisen, noch schlüssig belegen. Lediglich die Ideen von Stephan Timmer, der wohl durch Christopher Dunn auf die Idee gekommen ist, finde ich für mich sehr stimmig, da sie tatsächlich die Anordnung im Inneren der Cheops Pyramide erklären kann.

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