Wie wurden die Pyramide denn nun gebaut?

Ich hoffe mal, dass ihr nun keine Antwort von mir erwartet. Ich war nicht dabei, ich weiss es nicht! Die, die dabei waren, haben es uns leider nicht überliefert, oder dieses Wissen an einem Ort verborgen, den wir noch nicht gefunden haben. Oder, sie haben es uns überliefert und mit der Zeit sind die Schriften einfach zerstört worden. Egal ob vorsätzlich, oder ungewollt.

Nur eines ist wirklich sicher. So eine Pyramide zu bauen, in der damaligen Zeit, war definitiv eine Leistung und darüberhinaus ist es bis heute ja noch nicht 100% geklärt. Viele Theorien ranken sich darum und beschäftigen die anerkannte Wissenschaft genauso, wie die Anhänger alternativen Theorien. Auch die Frage, wer die Erbauer eigentlich waren, ist ja bis heute nicht geklärt. Zumindest ausserhalb der anerkannten Wissenschaft gibt es da ja die heftigsten Theorien!

Natürlich habe auch ich so meine Ideen zu dem Thema und kann sie genauso wenig beweisen, wie es die meisten Anderen in meiner Situation können. Auch ich muss mich auf das Internet als Quelle meiner Nachforschungen beschränken, da ich weder Zeit noch Geld habe, selbst mal da runter zu fliegen und mir das alles mit wissenschaftlicher Genauigkeit anzuschauen. Zumal man mir da auch absprechen könnte, dass ich überhaupt die entsprechenden Fähigkeiten dazu hätte.

Das Bedeutet, auch ich gebe nur Ideen weiter! Vielleicht ist was dran, vielleicht ist es Blödsinn. Keine Ahnung! Weiterhin verweigere ich mich auch zu behaupten, es kann nur so gewesen sein! Ausserdem bildet dieser Artikel sowieso nur erste Gedanken von mir. Da werde ich mit Sicherheit noch weiter dran anknüpfen und es ausbauen.

Warum?

Dieses Mal bezieht sich das Warum nicht auf den Bau, sondern auf die Theorien selbst! Ich stelle mal eine Reihe dieser Warum hier rein und dann verbreite ich meine Gedanken dazu.

  • Warum wird so verzweifelt daran festgehalten, dass alle Steine unglaublich schwer und gross waren?
  • Warum widersetzt man sich Theorien, die viele Fragen einfach klären könnten?
  • Warum gibt es nur schwarz und weiss bei den Theorien?
  • Warum klammern sich viele dieser Theorie an Dinge, die eigentlich total unsinnig sind?

Ich denke, dass reicht erst einmal. Ich hab noch einige Warum, aber ich will mit dem Artikel ja auch irgendwann mal fertig werden und wie gesagt, es wird nicht der Letzte zu dem Thema gewesen sein.

Kommen wir also zu meinen Gedanken!

Warum wird so verzweifelt daran festgehalten, dass alle Steine unglaublich schwer und gross waren?

Das ist so eine Sache. Klar, wenn man unten an der Pyramide steht, dann sind das schon beeindruckende Blöcke, die man da zu sehen bekommt. Doch zeigt sich ja auch, dass nicht alle Schichten gleich hoch sind. Auf der Seite www.cheops-pyramide.de ist es sehr gut zu sehen. Es fängt bei 148,8 cm an und Endet bei 54,4 cm. Dazwischen finden sich dann auch Schichten, die nur 50 cm hoch sind. Man kann also sagen, die Steine haben oben nur noch ein Drittel ihrer Grösse!

Das ist ja auch gar nicht so unlogisch! Denn es wird schliesslich immer aufwendiger, die Steine da nach oben zu bringen! Die Steine, oder das entsprechende Material, aber dazu kommen wir noch.

Warum lesen sich dann aber viele offizielle Berichte zum Bau der Cheops Pyramide so, als wären von unten nach oben immer die exakt gleichen Steine verbaut worden? Verstehe ich nicht! Klar, es gibt der Pyramide noch ein bisschen mehr Mythos, denn definitiv wäre das eine brutale Leistung gewesen. Aber es ergeben sich doch viele Schwierigkeiten und spricht den Ägyptern (ich bleibe mal bei denen, bis ich irgendwo Beweise für das Gegenteil finde) logisches Denken ab! Man kann doch nicht auf der einen Seite behaupten, die waren in der Lage so ein Ding in die Wüste zu pflastern und auf der anderen Seite der Meinung sein, die waren so bescheuert und haben bis oben hin 150 cm hohe Blöcke benutzt.

Es wird ja auch immer wieder von Rampen gesprochen. Eine Möglichkeit wäre ja, eine lange Rampe bis zum Hafen zu bauen. Interessanterweise spricht zum Beispiel Wikipedia davon, dass viele Steine ganz in der Nähe gebrochen wurden. Irgendwie merkwürdig, oder?

Auch die Theorie von der Rampe, die sich wie eine Schnecke um die Pyramide windet hat das Problem, dass man dafür ähnlich viel, oder gar mehr Material gebraucht hätte, als für die Pyramide selbst! Da kommt dann noch hinzu, dieses Ding musste ja auch wieder abgebaut werden! Alles in 20-25 Jahren? Wenn das stimmen sollte, dann waren die Ägypter noch viel genialer und besser, als man so vermuten könnte.

Dann gibt es auch noch die Theorie einer inneren Rampe. Dazu bringe ich auch noch was, denn interessant ist es auf jeden Fall, auch im Hinblick auf andere Ideen, die ich gleich noch bringe. Aber auch da ist wieder das Problem, unten mag es mit solch gewaltigen Blöcken ja noch funktioniert haben, aber weiter oben? Nö. Kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

Deshalb frage ich mich immer wieder, warum wird der Eindruck vermittelt, auch da oben wären so grosse Dinger eingebaut worden? Ein Block, der 150 cm hoch ist, muss zwangsläufig mächtig was auf die Waage gebracht haben, denn der ist ja dann nicht nur 50 cm breit und lang. So etwas in diese Höhe zu bringen, wobei die Rampe oben immer kleiner wird, ist wohl kaum, oder gar nicht zu machen. Deshalb eben kleinere Steine. Bei 50 cm Höhe sind die schon von weniger Personen viel besser zu handhaben und wie man ja sieht, wurde es ja auch so gemacht. Nur erzählt wird es gerne anders! Warum nur?

Sind die Pyramiden noch nicht grossartig genug?

Nein! Daran wird es nicht liegen! Ich vermute da eher etwas anderes dahinter. Etwas, was ich selbst schon erlebt habe, wenn auch in einem anderen Zusammenhang.

Menschen sind gerne faul. Klar, sie haben den Drang etwas herauszufinden, aber doch im Allgemeinen am liebsten so, wie es am wenigsten Arbeit verursacht. Ein Umstand, der mir selbst hier und da schon Ärger eingebracht hat.

Dazu eine kleine Geschichte von mir. Ich habe einige Jahre als Vorarbeiter im Gerüstbau gearbeitet. Keine Angst, dass hat jetzt nichts mit Pyramiden zu tun. Oder vielleicht ja doch! Denn auch bei dieser Arbeit muss man Abstände einhalten und schwere Dinge von unten irgendwie nach oben kriegen. Okay, da endet die Gemeinsamkeit dann wieder.

In meiner Eigenschaft als Vorarbeiter bekam ich es dann logischerweise auf die Ohren, wenn an einem Gerüst etwas nicht korrekt war. Nachbessern war angesagt. So gab es auch mal die Meldung, ein Gerüst wäre zu nah am Haus dran, dass müsste korrigiert werden. Ich also hingefahren und gemessen. 30 cm, genau nach Vorschrift. Zugegen war auch der Verputzer, welcher die Meldung gemacht hatte und während ich meinem Chef durchgab, dass der Abstand des Gerüstes korrekt war, schickte der Verputzer ein Bild welches klar zeigte, dass mein Gerüst nur knappe fünf Zentimeter vom Haus weg war.

Wie konnte das denn sein? So blöd war ich schliesslich nicht! Des Rätsels Lösung war dabei denkbar einfach. Ich war eben faul! Ich hatte korrekt gemessen, aber ganz unten! Eben dort, wo es für mich am bequemsten war. Das das Gerüst nach innen minimal abgesackt war und der Abstand nach oben immer geringer wurde, hatte ich einfach nicht berücksichtigt.

Genauso stelle ich es mir auch bei den Menschen vor, welche die Pyramide beschreiben. Die machen ihre Messungen nicht in jeder Schicht. Doch klar, einige haben es gemacht, sonst gäbe es ja die detaillierte Aufstellungen der einzelnen Schichten nicht, die ich verlinkt habe. Aber eben, der herkömmliche Ägyptologe ist eben auch nur ein Mensch und beschreibt das, was er eben sieht. Ergo, er steht unten an den grossen Blöcken und gibt das genauso wieder. Tonnenschwere Steine wurden da bewegt. Korrekt! Aber nicht vollständig! Denn genauso wie ich zu faul war, ganz hoch aufs Gerüst zu klettern, wird auch der keine Lust haben, Stufe um Stufe zu erklimmen, zu messen und dann alles peinlich genau wiederzugeben.

Die Sache ist im Endeffekt die. Wer kein echter Forscher ist und dennoch mehr über die Pyramiden erfahren will, der will auch nichts lesen von irgendwelchen kleinsten Massen irgendwo in einem Eck der Pyramide. Der will einen Gesamtüberblick und das in einer verdaubaren Portion. Ergo werden die allgemeinen Informationen auch in diesem Format wiedergegeben. Man sieht ja, wenn man tiefer gräbt, findet man auch detaillierte Informationen zu dem Thema!

Doch damit kann man nur ein Teil des Warum erklären. Nicht jedoch, warum die unterschiedlichen Steingrössen anscheinend nicht bei den Erklärungen, wie man das Material nach oben gebracht hat, berücksichtigt werden. Dafür habe ich bislang keine Antwort gefunden.

Warum widersetzt man sich Theorien, die viele Fragen einfach klären könnten?

Innere Rampe

Das fängt schon bei der inneren Rampe an. Sie könnte erklären, wie man das Material in die Höhe gebracht hat, ohne mehr Material für die Rampe zu benutzen, als für die Pyramide selbst. Auch würde man damit umgehen, dass die Rampe wieder abgebaut werden musste.

Wie gesagt, zu der Theorie mit der inneren Rampe will ich noch einen extra Artikel bringen, denn zu der Theorie gibt es auch ein paar interessante Fakten, welche sie untermauern.

Was ich mich hier eben Frage ist einfach, warum wird von offizieller Seite nicht darüber nachgedacht, dass es wirklich eine innere Rampe geben könnte? Man müsste doch gar nicht viel unternehmen, um diese Frage zu klären! Die Rampe müsste logischerweise direkt an der Innenseite verlaufen. Etwas weiter oben gibt es zudem ein Eck, der einen Hohlraum beinhaltet und von dem aus man mit Endoskopie vielleicht die Rampe finden könnte. Oder ein paar Bohrungen könnten das Rätsel lösen. Da muss mir auch niemand sagen, solche Bohrungen seien nicht zulässig. Schaut man sich alleine die grosse Galerie an, die ja mittlerweile ein Geländer bekommen hat, da wurde mächtig gebohrt! Also sollte es ja auch zulässig sein, da oben, an einem kaum bekannten und von Touristen ohnehin nie gesehenen Eck mal ein paar Löcher zu bohren.

Vielleicht würden auch andere Verfahren, die den Stein nicht beschädigen, verwendet werden können. Da bin ich jetzt nicht ganz so firm drin, deshalb will ich das jetzt nicht beschreien.

Bliebe eben die Frage, warum wird das nicht gemacht? Warum hält man lieber an Rampen fest, die ewig viel Material gebraucht hätten und später wieder abgebaut werden mussten? Ich verstehe es nicht und habe auch keinen möglichen Versuch einer Antwort.

Gegossene Steine

Auch hier halte ich es für möglich, dass ich noch einen extra Artikel dazu bringe. Bis dahin bleibt hier die Frage, warum wehrt man sich so dagegen?

Hintergrund ist Professor Joseph Davidowiz. Der behauptet, die Steine der Pyramide seien vor Ort gegossen worden und belegt das auch mit ein paar hoch interessanten Tatsachen.

Die erste Frage, die ich dabei sofort im Kopf hatte war, die Ägyptologen werden doch die Steine schon untersucht haben um herauszufinden, woher sie stammen. Folglich sollte doch klar sein, dass es gebrochene Steine sind und keine selbstgemachten. Interessanterweise kann Davidowiz dagegenhalten!

Hier habe ich nun ein kleines Problem. Ich habe einige Videos zu seiner Aussage gefunden, in denen er persönlich vor der Kamera sitzt und das erklärt, was ich gleich schreibe. Doch sind die alle eingebettet in Videos von YouTubern, die ich hier nicht unbedingt nennen will, da mir die gesamte Aussage der Videos einfach nicht gefällt. Da wird wieder von Beweisen gesprochen, unumstösslichen Fakten und ähnlichem und damit will ich nichts zu tun haben. Denn so genial ich die Aussagen von Professor Davidowiz auch finde, ein Beweis sind sie nicht! Ein Beweis gibt es erst, wenn man Schriften aus der damaligen Zeit findet, oder jemand in die Vergangenheit reist und es mit eigenen Augen sieht.

Aber, auch wenn ich hier keine Quellen einfüge, schaut bei YouTube einfach nach Professor Joseph Davidowiz und ihr findet das, was ich hier schreibe. Falls ihr meine Angaben prüfen wollt.

Dieser Professor Davidowiz hat nun die Aussage aufgestellt, man könnte Kalkstein ganz einfach selbst herstellen. Dazu braucht man nur folgende Zutaten, die man natürlich auch damals in Ägypten schon reichlich hatte:

  • Natron
  • Kalziumoxid
  • Kaolin
  • Kalkstein

Wobei Kalkstein nun im Sinne von kleinen Bröckchen und lockerem Gestein gemeint ist und keine grossen Blöcke. Auch in der Form findet man das reichlich und man kann es mit ganz primitiven Mitteln transportieren. Natürlich auch von einzelnen Personen.

Wie er dabei genau vorgegangen ist und was am Ende dabei herauskam, findet man in diesem Video. Was sich hier eben zeigt ist in meinen Augen wirklich spektakulär! Da werden von wenigen Personen solche Steine hergestellt. Dabei spielt es wohl keine wirkliche Rolle, ob so ein Block dann 150, oder 50 cm hoch ist. Die Arbeitskraft sollte relativ gleich bleiben und man müsste nicht einen einzigen Block bewegen. Nur sein Baumaterial in handlichen Portionen! Das das natürlich deutlich einfacher ist, als einen gewaltigen Block zu schieben, sollte klar sein.

Was in dem Video in meinen Augen aber richtig heftig die Theorie stützt sind die Fugen. Immer und immer wieder, in allen Videos wird von den unglaublichen Fugen der Pyramiden gesprochen und niemand kann erklären, wie das möglich war. Mit dieser Theorie erklärt es sich quasi von selbst! Auch habe ich schon Videos gesehen, in denen Steine gezeigt werden, die auch an Unebenheiten perfekt ineinanderpassen.

Um das zu erklären gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Die Erbauer haben sich die Mühe gemacht, mit ihren einfachen Werkzeugen solche Blöcke wirklich an alle Gegebenheiten anzupassen. Der Aufwand wäre immens, wenn natürlich nicht unmöglich!
  2. Die Steine wurden wirklich gegossen und die Anpassung an andere Steine ergab sich ganz von selbst!

Nehmen wir mal ein paar der ungelösten Fragen. Fugen, Anpassungen, Gewicht, Transport und Werkzeuge, dann ist die erste Möglichkeit echt problematisch! Nehmen wir mal an, in höheren Schichten gibt es das Problem, dass da Unebenheiten in einem Stein sind. Wie gibt man das an die Steinmetze weiter? Wie kann der das dann an seinem Stein so umsetzen und das auch noch mit seinem Werkzeug? Dazu muss der ganze Stein auch noch da nach oben! Nicht unmöglich, aber ein echter Gewaltakt!

Nimmt man die zweite Möglichkeit heran, dann fallen viele dieser Mysterien einfach mal so weg! Nach den Unregelmässigkeiten kümmert sich niemand, die schliessen sich von selbst. Das Werkzeug spielt auch keine Rolle, denn es wird gar nicht gebraucht. Das Gewicht kann auf viele Arbeiter verteilt werden, welche eine mögliche innere Rampe einfach nach oben gehen, ihr Zeug in die Verschalung kippen und dann ein paar Arbeiter das Material verdichten. Die Fugen werden dabei von selbst so exakt, auch darum muss man sich nicht kümmern.

Betrachtet man die Sache mal logisch, dann erscheint die zweite Möglichkeit mit den gegossenen Steinen tatsächlich plausibler!

Aber es gibt noch ein Indiz, welches für gegossene Steine spricht. Betrachtet man das Video des 18 Jährigen Münchner, der die Pyramide emporklettert und das Ganze auch noch von unten bis oben hin filmt, dann sieht man Verwitterungen an den Steinen.

Hier ist das Video!

Natürlich sieht man da zu Beginn die grossen Steinblöcke, die ja zweifelsohne vorhanden sind. Je weiter es aber nach oben geht, desto mehr sieht man, wie die Steine kleiner werden. Absolut logisch! Bei 15:56 sieht man dann, wie klein die Steine sind, die man da oben verbaut hat!

Aber zurück zur Verwitterung. Natürlich verwittern die Steine. Wind und Sand sind schliesslich nicht zimperlich über die Jahre. Man sieht es schon relativ früh, wie porös einige der Steine sind. Doch kann man eine Zeit lang nicht sicher sagen, ob es nun der Stein ist, der da verwittert, oder ein eventuelles Bindemittel. Bei Minute 5:59 sieht man jedoch, dass es wirklich der Stein ist!

Bliebe jetzt die Frage, verwittert Kalkstein auf diese Weise? Was ein Glück, dass das Internet auch darauf eine Antwort weiss. Denn sowohl gibt es, beispielsweise bei Wikipedia, Bilder von dem nahe der Pyramide gelegene Steinbruch, aber es gibt auch Videos aus Assuan zum Beispiel. Interessanterweise, auch wenn ich mir mittlerweile einige Videos angeschaut habe, so poröse Steine habe ich dort noch nicht gesehen, auch wenn das Material dort ja ebenfalls schon seine Zeit herumliegt. In diesem Video wird auch ein Block gezeigt, der fast fertig zu sein scheint. Das ist bei 4:44. Auch hier sieht man nicht das, was man bei der Pyramide sieht. Vielleicht kein Beweis, aber ein starkes Indiz!

Okay. Die Sache mit den gegossenen Steinen macht also den Eindruck schlüssig zu sein. Sie macht den Eindruck, ein Beweis ist es trotzdem nicht! Ausserdem bliebe auch die Frage, haben die Ägyptologen noch nie so einen Block untersuchen lassen? Doch, mit Sicherheit. Also wird man ihnen gesagt haben, es ist ganz normaler Kalkstein. Ergo, es kann kein gegossener Stein sein, oder?

Kommen wir deshalb auf das zurück, was ich weiter oben schon erwähnt habe. Denn Davidowiz scheint kein Blender zu sein, der auf so etwas einfach nicht eingeht. Seiner Aussage nach, was man in Videos, in denen er persönlich darüber spricht, hat er Proben von seinen selbst hergestellten Steinen prüfen lassen. Und zwar hier:

  • Amt für geologische Forschung BRGM
  • geologischer Fachbereich des naturkundlichen Museums in Paris

In beiden Fällen gab er an, ungewöhnlichen Kalkstein gefunden zu haben und bat um Prüfung um herauszufinden, was denn da nun ungewöhnlich sei. Beide Einrichtungen hätten einen Dünnschliff gemacht und dabei sei herausgekommen, die Proben seien natürlicher, nummulitischer Kalkstein!

Tja, ist dem nun so? Leider weiss ich das nicht, denn ich habe kein Schriftstück gesehen, wo das wirklich drin steht. Da das sowieso auf französisch sein müsste, hätte ich es eh nicht lesen können.

Aber! Hier steckt nun kein Hexenwerk dahinter und das macht die Sache schon ein wenig glaubwürdiger. Denn, die paar Zutaten sollten viele Interessierte beschaffen und einen eigenen Stein herstellen können. Auch eine Untersuchung sollten viele in Auftrag geben können. Ganz ehrlich, ich hab Jucken in den Fingern, es einfach zu machen. Aber, ich habe keinen Platz und mir fehlt das Kleingeld für eine Untersuchung. Doch mit Sicherheit gibt es Personen, die es bewerkstelligen können und es würde mich mächtig interessieren, ob die das gleiche Ergebnis bekommen würde.

Denn wenn dem so wäre, dann wäre diese Theorie ein Stück weiter untermauert, denn in dem Fall wären die Ergebnisse von den echten Steinen nicht mehr aussagekräftig!

Jetzt kann man sich aber auch fragen, war es in der Zeit überhaupt schon möglich, so etwas herzustellen?

Warum denn nicht? Schauen wir doch mal rüber zu den Römern! Die hatten Beton und zwar in einer Qualität, der sich mit dem heutigen Messen kann! Dort hatte man Techniken entwickelt, Beton auch unter Wasser aushärten zu lassen! Das mag alles nicht in die exakt selbe Zeit fallen, aber es zeigt doch deutlich, man muss kein Mensch der Neuzeit sein, um über so etwas Bescheid zu wissen! Die Ägypter waren definitiv nicht dumm! Wer das behauptet, der hat definitiv etwas nicht verstanden. Die Pyramide selbst ist dafür der Beweis, denn die baut man nicht eben mal so! Da ist nichts krumm und schief. Die Gänge sind auch keine Berg und Tal Bahn! Man wusste über Statik bescheid und was weiss ich nicht noch alles. Ist es da dann so unmöglich, dass die mal ein paar Zutaten zusammengekippt haben und herausfanden, was man damit machen kann? Die konnten ja auch Gold und Kupfer verarbeiten. Das halte ich persönlich für schwieriger!

Ausserdem, man muss sich mal die ganzen Statuen anschauen. Sind das Felszeichnungen von Steinzeitmenschen? Ganz sicher nicht! Man muss ihnen also Fähigkeiten zuschreiben! Dabei erwähne ich ja nicht noch einmal die Kenntnis von Mörtel! Der wurde bei der Pyramide eingesetzt. Also wussten die Ägypter doch von der Möglichkeit, mit verschiedenen Substanzen neue Baustoffe herzustellen. Der Schritt zu gegossenem Kalkstein halte ich für nicht mehr besonders gross!

Doch so toll und schlüssig das alles auch klingen mag, es ergibt sich ein neues Warum!

Warum gibt es dann die Steinbrüche? Vor allem die bei der Pyramide?

Warum gibt es nur schwarz und weiss bei den Theorien?

Da komme ich dann zu meinem nächsten grossen Warum. Es gibt so viele Theorien die einiges an Geheimnissen erklären könnten. Doch was wird gemacht? Versucht man die zu vereinbaren? Nö. Gut, hier und da kommt es vor, aber so allgemein gesehen besteht jeder auf seine Theorie und behauptet, nur die sei richtig.

Sagen wir also mal, die Theorie von der inneren Rampe sei richtig. Warum müssen dann da unbedingt diese riesigen Felsblöcke hochgezogen werden, die es oben ja sowieso nicht gibt? Warum nimmt man nicht die innere Rampe, setzte da einen Haufen Arbeiter drauf, die mit ihren Taschen hochlaufen und das Zeug dann in irgendwelche Verschalungen kippen? Nein, die haben Steine da hoch gezogen! Lieber wird noch schnell ein Aufzug mit Gegengewicht gefunden, für den es meines Wissens nach genauso wenig Belege gibt, wir für gegossene Steine und fertig. Klar, so etwas kompliziertes traut man den alten Ägyptern zu, aber aus Mörtel einen Kalkstein herstellen natürlich nicht. Ganz klar!

Warum wird gesagt, die Steine wurden gegossen, obwohl es doch Steinbrüche gibt und die auch noch direkt neben der Pyramide? Also nahe der Pyramide zumindest? War der Stein dort so aussergewöhnlich, dass man ihn hinterher für andere Bauten benutze? Oder war es üblich, in der Nähe von Gräbern Stein abzubauen? Für die Pyramide wurden die ja nicht benutzt, da wurde ja alles gegossen!

Man könnte doch einfach hingehen und alles als ein Ganzes sehen! Ich glaube nicht, dass die Granitsteine gegossen wurden. Angeblich geht das zwar, aber ich weiss nicht. Granit ist kein Kalkstein! Alleine seine Härte ist da so eine Sache. Aber gut, unmöglich ist natürlich auch das nicht und es würde erklären, wie man den Sarkophag bauen konnte. Alles Theorie, da werde ich mich auch noch mit näher befassen.

Nehmen wir doch mal einfach die ganzen Fakten zusammen und basteln uns eine ganz eigene Theorie zusammen:

Wir stricken uns eine Theorie aus der Wolle anderer Theorien!

Die Ägypter waren nicht dumm und verstanden sich auch im Umgang mit Baustoffen. Sie haben sich auch keine unsinnige Arbeit gemacht. Da musste nun eine Pyramide her und wir lassen jetzt ihre Funktion mal ausser Acht. Stellen wir uns mal vor, wir sind Architekten. Jetzt fangen wir an zu planen. Gross muss es werden, soweit ist klar. Wir legen also eine Höhe fest und entweder wissen wir, wie man daraus dann die Seitenlänge berechnet, oder wir wissen es aus Erfahrung.

Nun stehen wir natürlich vor einem Problem. Wie kriegen wir das gebaut? Das ganze Material muss schliesslich auch bis ganz nach oben und so etwas banales wie einen Kran, da müssen wird noch lange drauf warten, bis es erfunden wird. Also haben wir zwei Möglichkeiten. Entweder wir warten aus Asterix und Obelix, damit die uns mit Zaubertrank aushelfen, oder wir brauchen eine Aufstiegsmöglichkeit. Wir wissen aber, Asterix und Obelix kommen erst wenn Cleopatra regiert. Ergo, wir brauchen eine Aufstiegsmöglichkeit.

Wie machen wir das? Bauen wir eine grosse Rampe, die mit der Pyramide mitwachsen muss und dabei dann immer länger wird? Nee, blöde Idee. Die wird ewig lang und wir brauchen jede Menge Material, was wir hinterher wegräumen müssen. Dann bauen wir einfach eine Rampe in Schneckenform aussen dran. Gute Idee! Denn beim Rückbau können wir die Pyramide dann gleich verputzen. Wäre da nicht das Problem, dass wir schon wieder ewig viel Extra-Material dafür brauchen. Bei der Logistik? Nee, blöde Idee!

Aber! Warum benutzen wir nicht einfach eine innere Rampe? Die kennen wir doch schon (Laut Jean-Pierre Houdin wurde eine solche bereits bei früheren Bauwerken gefunden). Die Bauen wir einfach immer mit hoch und wenn das Ding am Ende fertig ist, sieht die keiner mehr. So brauchen wir auch kein extra Material. Ja, geile Idee, machen wir so!

Okay. Haben wir ein Problem gelöst. Jetzt aber, wie bekommen wir das ganze Zeug herbeigeschafft? In so ein Ding geht ja einiges rein und innen muss die auch schön werden!

Alles klar, innen machen wir mal keinen Stress. Da nehmen wir Rosengranit. Den karren wir auf Schiffen hier her und zerren ihn dann hoch. Wir brauchen auf jeden Fall viel Arbeiter, kriegen wir schon gebacken.

Und das ganze andere Zeug? Das muss ja dann alles auch genau passen? Oder? Nun ja, natürlich können wir das so bauen. Jeder einzelne Stein muss ein perfekter Block sein, den wir da verbauen. Obwohl. Draussen ja, aber drinnen? Dort wo man rein kann, dort muss es auf jeden Fall super werden, aber der Rest? Sobald die Hütte fertig ist guckt da niemand mehr rein! Müssen wir uns da echt so einen Arsch machen?

Ähm, ja, ist wohl besser bei so einem Teil. Nicht das da irgendwas schiefgeht und dann stürzt was ein. Nein, da sorgen wir schon dafür, dass das alles einwandfrei ist. Mein Kopf ist mir schliesslich was wert, der soll mal schön auf seinem Platz bleiben.

Also. Wie machen wir das. Die ganze Kiste wird gross, da werden viele Steine reinpassen. Ergo, lass uns mal ein bisschen Rechnen. Was passt da in etwa rein. Sagen wir grob überschlagen, 2.700.000 Kubikmeter, ähm natürlich in Königsellen ich Dussel. Das metrische System haben wir gar nicht, auch wenn da so ein feinfühliger Typ uns das gerne unterstellt. Das heisst, 20-25 Jahre soll der Bau dauern. Demnach müssen wir, bei Blöcken von einem Kubikmeter, verdammt, in Ellen natürlich, am Tag 300-400 Stück verlegen. Alter Schwede. Schwede? Was ist ein Schwede? Obwohl, da könnten wir noch schnell die Inneneinrichtung kaufen! Okay. Wir haben zwar auch noch keine Minuten, aber wenn wir die hätten müssten wir also alle zwei Minuten so einen Block an seine Position bringen. Meine Güte. Da brauchen wir viele Leute. Zum Glück haben wir das mit einer äusseren Rampe schon ausgeschlossen.

Ach verdammt, wir müssen ja den Bauplatz auch noch vorbereiten! Da müssen ja auch jede Menge Steine drauf und erst mal muss so ein dummer Hügel abgetragen werden. Obwohl! Nee. Da tragen wir nur ein bisschen was ab. Den Rest lassen wir einfach stehen und bauen drum herum. Spart Material und Arbeitszeit. Genial! Aber, was ist mit dem Rest? Bis wir alleine die Grundfläche fertig haben geht schon Zeit ins Land und die fehlt dann hinten beim Bau. Scheisse, so wird das nichts!

Na gut. Dann eben ganz anders! Die sollen mal anfangen den Platz vorzubereiten! Die Steine dafür können sie sich ja hier in der Nähe holen. Wenn das dann alles fertig ist, dann geht es richtig los! Machen wir uns da mal keinen Stress mit den Blöcken. Wir giessen! Lass uns das mal durchrechnen!

Sagen wir, wir brauchen 400 Blöcke am Tag. Fangen wir also unten an und schalen erst mal welche ein. Nur, wie viele? Vier Stunden dauert es, bis die soweit ausgehärtet sind, damit wir die Schalung abnehmen können. Eigentlich ja weniger, denn wir sind in Ägypten und nicht in Frankreich. Blieben wir aber mal bei vier Stunden. Also sagen wir, wir fangen an einem Eck an und schalen in beide Richtungen 100 Blöcke ein. Sind wir bei 200 Blöcke. Pro Block nehmen wir sechs Stampfer, brauchen wir also 1.200 Leute an den Blöcken. Der ganze Rest mischt den Baustoff an und schleift ihn rüber zu den Schalen. Acht Stunden später, 400 Blöcke fertig, passt!

Die Spalten zwischen den Steinen, da stopfen wir einfach Mörtel rein, so wird das schon. Die Dinger werden eh so schwer, da bewegt sich nichts mehr. Nach innen geht es sogar noch schneller, da ist weniger zu verschalen. Echt prima Idee!

Weil wir auch nicht ganz dämlich sind, kommt der Putz, also die äussere Verkleidung auch gleich noch dran. Dann können wir auch schön messen, ob alles seine korrekte Form hat! Innen ziehen wir die Rampe mit hoch und können auch bequem unsere Einbauten anbringen. Für die ganzen Passagen nehmen wir gebrochenen Stein, dass muss schliesslich für die Ewigkeit halten!

Soweit unser Gedankenspiel. Dabei haben wir nichts anderes gemacht, als bestehende Theorien zusammengeführt anstatt zu behaupten, es geht nur auf die eine Art! Die innere Rampe ist logisch, muss man schliesslich hinterher nichts mehr abbauen und im Vorfeld kein extra Material beschaffen. Giessen ist logisch, weil man damit die entsprechenden Zeiten einhalten kann und die Nummer mit den Schiffen, den Steinbrüchen und das alles ist auch geregelt. Arbeiter gab es dafür schliesslich genug! Man kann die Zahl der Stampfer auch noch locker erhöhen, denn zum Beispiel Wikipedia gibt an, es wären um die 100.000 Arbeiter vorhanden gewesen. Selbst wenn man 20.000 davon stampfen lassen würde, wären immer noch 80.000 verfügbar, die wie in einer Prozession den Baustoff zur Baustelle bringen. Was aber, wenn es nur 10.000 gleichzeitig waren und 100.000 insgesamt bis zum Schluss? Nun, wir hatten 1.200 Stampfer gerechnet. 8.800 Leute wären also noch für anmischen und anliefern da. Ich sehe da kein Problem, angeblich soll ja diese Anzahl gereicht haben, um die Steine zu ziehen,

Für mich hatte diese Idee auch nur eine Schwachstelle, die mir auch erst beim schreiben aufgefallen ist. Wenn man einen Block komplett einschalt, dann gibt es unweigerlich einen Spalt dazwischen. natürlich könnte man auch anstatt 100 Blöcken eine ganze Reihe herstellen, was aber das Verdichten schwieriger machen würde und vor allem, man hätte gesehen, dass es ein einziger Block ist. Da von so etwas aber noch nie jemand geredet hat, fiel das schon einmal raus.

Dann habe ich mir Bilder von der Pyramide angeschaut und schau mal einer an! Auf diesem Bild von von wikiarquitectura.com sieht man Spalten! Gross genug, um eine Schaltafel einzubauen! Ist natürlich auch nur wieder eine Vermutung, aber sie ist zumindest nicht ganz auszuschliessen!

Wäre es also nicht sinnvoll, aus allen Theorien mal den Kern zu extrahieren und zu versuchen daraus ein Gesamtbild zu basteln? Na ja, dass mit den Ausserirdischen würde ich mal weglassen. Einfach nur um herauszufinden, ob die Menschheit wirklich nicht zu dämlich ist, so etwas alleine auf die Beine zu stellen.

Warum klammern sich viele dieser Theorie an Dinge, die eigentlich total unsinnig sind?

Das ist so ein Punkt, den ich nicht ganz verstehe. Der Eine klammert sich daran, dass die Pyramiden nach den Planeten ausgerichtet sind. Der Andere sieht da etwas esoterisches und versucht auf biegen und brechen zu beweisen, dass in der ganzen Pyramide eine Symbolik steckt. Das er dabei dann Masssysteme durcheinander wirft, Dinge voraussetzt, die es wahrscheinlich noch gar nicht gab und seine Berechnungen so hinbiegt, wie er es gerade braucht, spielt dabei keine Rolle. Wieder ein Anderer will dann auf jeden Fall ein globales Energienetz drin haben.

Man muss sich mal die ganzen Vorträge nach einander anhören. Jedes Mal ein anderer Redner. Das ist wirklich interessant! Denn alle hauen munter auf der Ägyptologie rum, machen aber im Prinzip genau das Gleiche. Grundaussage ist, die Ägyptologie ist bescheuert, nur ich hab Recht. Aber dann beschweren sie sich, wenn Ägyptologen behauten, solche Leute seinen Pyramidioten und nur sie haben Recht.

Aber nein! Keiner geht einen Schritt auf den Anderen zu. Jeder bleibt fest auf seinem Standpunkt stehen und auf diese Weise wird sich überhaupt nichts bewegen! Die Ägyptologen könnten ja sagen, wenn der Kollege mit seiner Planetentheorie Recht hat, dann müsste man an den Stellen, wo er was vermutet, ja auch was finden! Wird natürlich nicht gemacht, denn die Ägyptologen gehören zu dem Kreis der Verschwörer, die alle Anderen dumm halten wollen! Es bewegt sich nichts!

Dann wird es noch viel spektakulärer! Denn die Pyramiden sind ja nur ein Teil eines weltumspannenden Systems! Muss ja so sein, denn es gibt ja offiziell keine Verbindung zu Kulturen aus Amerika, China, oder wo auch immer. Wobei ich ja sage, man muss mal Nachts zum Himmel schauen, dann findet man eigentlich die Verbindung. Auch die Pyramidenform halte ich persönlich nicht für aussagekräftig und auch nicht die Bauweise mit den unsymetrischen Steinen. Das sind alles Dinge, die man aus Erfahrung entwickeln kann und da die Naturgesetze ja im ganzen Universum die Gleichen sein sollen, dann haben wir wieder eine Verbindung zwischen den verschiedenen Kulturen, selbst wenn die sich gar nicht gekannt haben.

Na ja, es ist wie es ist. Ideen haben viele und nur ihre ist Richtig. Auch wenn sie nur ein bisschen was, oder überhaupt nichts erklärt. Sie ist korrekt und alle Anderen sind bescheuert. Sehr, sehr traurig!

Fazit

Als Fazit bisher kann ich nur sage, es ist eigentlich schade, wie sich viele Leute immer wieder gegenseitig ein Bein stellen, anstatt dass alle an einem Strang ziehen. In jeder Theorie mag ein Funken Wahrheit stecken, doch für sich genommen reicht das nicht, um ein Feuer zu entfachen.

Nehmen wir doch einmal einen Moment an, meine Idee wäre korrekt und die Pyramide wäre mit einer inneren Rampe, gegossenen Blöcken, Steinen aus Steinbrüchen usw. gebaut worden. Ja, die Ägyptologie müsste zugeben, dass einige ihrer Ansichten nicht ganz korrekt waren. Aber auch ein Albert Einstein hat Fehler gemacht und nannte sie kosmische Konstante. Fehler sind Menschlich.

Aber, sie würden das Feld öffnen, um weiter in dieser Richtung zu forschen! Vielleicht auch noch anderen Theorien die Tür öffnen, um vielleicht bestätigt zu werden. Wegnehmen würden sie sich nichts! Denn aktuell sieht es ja so aus, dass ein breites Feld der Meinung ist, die Ägypter konnten die Pyramiden nicht erbaut haben, aufgrund von fehlendem Werkzeug zum Beispiel. Auf einmal könnten sie alles erklären und aufzeigen, dass es eben doch ging! Gleichzeitig würden sie den damaligen Ägyptern auch ein neues Prädikat verpassen! Ein Volk, welches über die Fähigkeiten von gegossenen Steinblöcken verfügte! Würde sie das nicht sogar aufwerten? In meinen Augen schon! Den Römern traut man mehr zu und ich weiss nicht, ob nicht beide Kulturen auf Augenhöhe waren!

Ich mache aber jetzt etwas, was viele andere Theoretiker nicht machen. Wenn ihr der Meinung seit, dass ich mit meiner Idee zumindest halbwegs richtig liegen könnte, dann helft doch einfach mit! Vielleicht habt ihr zu den einzelnen Punkten ja auch noch Ideen, Informationen und könnt die mit meiner Idee zusammenbringen? Vielleicht kommen wir damit ja auf einen ganz guten Weg, den man auch mit Indizien belegen kann? Wer weiss? Müssen wir herausfinden, oder?

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