Arch auf dem Raspberry Pi

Warum denn das bitte? Für den Pi gibt es doch Raspbian und das sollte die Hardware doch am Besten nutzen, oder?

Dagegen kann und will ich nichts sagen. Raspbian hat aber eine unschöne Eigenschaft: Es hinkt brutal hinterher! Für viele Anwender mag das vertretbar sein, ich bin da aber eigen. Ich möchte einen möglichst aktuellen Kernel mit möglichst aktueller Software. Ob ich dabei dann Einschnitte bezüglich der Hardware habe, wird sich noch zeigen.

Wie viel Bit?

Ja, wie viel soll es denn nun sein? 32, oder 64 Bit? Ich mache es mir da ganz einfach. Da ich mal stark davon ausgehe, dass 32 Bit am aussterben ist, wähle ich einfach 64 Bit. Schaden kann es ja hoffentlich nichts.

Installation

Da mache ich es mir mal total bequem. Ich befolge einfach die Anleitung auf Arch Linux | Arm.

Bei Punkt 5 ersetze ich jedoch

http://os.archlinuxarm.org/os/ArchLinuxARM-rpi-2-latest.tar.gz

durch

http://os.archlinuxarm.org/os/ArchLinuxARM-rpi-aarch64-latest.tar.gz

Wegen der 64 Bit Version.

Hat das alles geklappt, kann man mittels ssh auf den Raspi mit Arch zugreifen:

ssh alarm@alarm

Wenn das funktioniert, dann ist die Installation abgeschlossen. War ja ganz einfach!

Was ich noch tue

Ich für meinen Teil möchte nicht, dass der Raspi alarm heisst, genauso wenig kann ich mich mit dem User alarm anfreunden. Das wird also geändert. Muss aber nicht sein!

Auf jeden Fall, der Pi bootet, ich komme mittels ssh drauf, damit würde ich mal sagen, ist dieser Part abgeschlossen. Es folgen noch weitere Artikel bei Gelegenheit. Dann wird sich ja zeigen, ob Arch das auf dem Pi bringt, was ich davon erwarte.

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