HefftorLinux

Vor kurzem habe ich gesehen, es gibt da eine Linux-Distribution, die ich noch nicht kenne und die auf Arch basiert. Ich bin ja immer auf der Suche nach solche Distributionen, die keinen zu grossen Aufwand bei der Installation und Einrichtung bedürfen, um eben auch von weniger versierten Nutzern eingesetzt werden zu können.

Bei Gentoo kann man das vergessen. Kein Laie setzt sich hin und wartet 12 Stunden, um Firefox zu compilieren. Mint hingegen verwendet Versionen und ist immer ein bisschen hinter der Zeit. Also, vielleicht kann HefftorLinux da ja punkten!

Was mich persönlich optimistisch stimmt, wenn jemand umsteigen will, ist, dass HefftorLinux auf Eyecandy ausgelegt ist. Also besonders toll aussieht. Offensichtlich hat Microsoft das schon lange erkannt und gibt ja immer Unsummen für das Design aus. Aber es wirk, in der Tat! So zum Beispiel verwende ich in Cinnamon ebenfalls ein Win10 Theme, weil es einfach gut aussieht. Da kann mir jeder sagen was er will! Schon damals habe ich immer versuch, meine Workbench auf dem Amiga so ein bisschen optisch an Windows anzupassen, weil ich es optisch einfach schöner fand. Das ist aber eine andere Geschichte.

So. Wenn nun HefftorLinux wirklich so gut aussieht, sollte es für potentielle Umsteiger ja von Vorteil sein. Ich bin schon sehr gespannt!

Ich installiere es unter Qemu. Wer meine Schritte hier also nachvollziehen will, der sollte sich noch mein Artikel „Arch-Linux installieren“ anschauen. Da habe ich beschrieben, wie ich alles vorbereite.

Installation

Für die Installation benötigt man natürlich ein Installationsmedium. HefftorLinux bietet da direkt einige zur Auswahl, welche schlussendlich aber anscheinend jeweils nur einen anderen WindowsManager verwenden. Diese finden sich auf der Homepage des Projektes unter Downloads.

Anfangs wollte ich die Version mit Gnome2 nehmen, da ich damit vertraut bin und es mich interessiert hat, wie das wohl aussieht. Schliesslich habe ich mich jedoch dagegen entschieden. Ich will HefftorLinux so erleben, wie es auch ein potentieller Umsteiger tun würde. Sprich, ich will am Anfang noch gar keinen Plan haben, was mich da erwartet.

Deshalb habe ich mich für die Version mit bspwm entschieden. Ich kenne den WindowsManager selbst noch nicht, was die Sache dann ein wenig „realistischer“ gestaltet.

Legen wir los!

Hat man das Installationsmedium gebootet, zeigt sich HefftorLinux so:

Das ist ja schon ein kleines Problem. Alles in englisch! Hier wird mir jetzt so mancher vorwerfen, wer sich mit Linux anfreunden will, sollte auch dieser Sprache zumindest ansatzweise mächtig sein. Das unterschreibe ich auch! Aber! Viele Umsteiger sind unter Umständen auch älteren Semesters und entsprechend kann es sehr gut sein, dass die dieser Sprache eben nicht mächtig sind! Das muss man bedenken und ich befürchte, hier wird die Sprache ein KO-Kriterium sein. Aber schauen wir doch einmal, wie sich das entwickelt!

Was steht denn da nun? Ich übersetze es einmal grob und nur das wichtigste:

Wir raten dazu, vor der Installation den Computer mit GParted zu säubern! Während der Calamares-Installation werden dir viele Möglichkeiten offen gelassen. Du hast die Wahl dich zu entscheiden! Die Links weiter unten …

Weiter muss ich das nicht übersetzen. Wer die Links nutzen will, wird vor das gleiche Problem mit der Sprache gestellt, wie hier in diesem ersten Bild.

Interessant finde ich aber, dass man hier schon gesagt bekommt, man die Wahl. Das ist ja nicht überall so! Installiere ich zum Beispiel Mint, klebt der mir immer gleich LibreOffice mit drauf und Thunderbird und was weiss ich. Das will ich alles nicht und wenn ich die Wahl habe, ist das natürlich für mich ein riesen Vorteil und unterstreicht so ein bisschen den Geist von Linux.

Da der Computer sauber ist, ist ja schliesslich ganz neu, überspringe ich den Part mit GParted und starte gleich die Installation!

Housten, wir haben ein Problem!

Ist ja toll, wenn der Installationsprozess startet. Aber wenn das erste Fenster nicht weggeht, dann sieht man ja nichts! Also, irgendwas ist da faul. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, es hat was mit meinen Einstellungen bei Qemu zu tun. Um das zu prüfen, starte ich jetzt einfach neu. Dieses Mal jedoch ohne VNC.

Das habe ich dann jetzt versucht, aber gebracht hat es auch nichts. Eine schnelle Recherche im Netz hat gezeigt, um ein Fenster unter bspwm zu schliessen, benötigt man folgende Tastenkombination:

super+shift+q

Super ist die Taste mit dem Windows-Symbol. Siehe da, Fenster weg!

Anmerkung:

Im zweiten Durchgang habe ich anstelle von bspwm Plasma verwendet. Da entfallen die Probleme vollständig! Lediglich die englische Sprache im Willkommen-Fenster bleibt!

Da sehe ich doch schon was, was mir gefällt! Hier kann man nämlich die ganze Geschichte auf deutsch umstellen!

Ausgezeichnet! Nur leider glaube ich nicht, dass man einen potentiellen Umsteiger bis an diese Stelle bekommen kann! Aber, ich bin guter Dinge. Ich ziehe es jetzt mal durch und versuche es in einem zweiten Anlauf dann doch mal mit Gnome2. Mal schauen, ob es damit einfacher geht!

Schaue ich mir dann aber mal Links die Liste an, wird das wohl ein abendfüllendes Programm. Ganz offensichtlich bekommt man hier ja echt zu jeden Thema die Freiheit gelassen. Das ist cool, aber wird das einen potentiellen Umsteiger nicht eher überfordern? Schauen wir mal!

Ach du lieber mein Vater! Game Over! Schon der erste Schritt wird einen Otto-Normal-User an die Grenzen bringen! Was soll man denn da wählen? Was zur Hölle ist denn ein Kernel? Kann man sich dagegen impfen? Also nein. Ich glaube wirklich, hier wird jemand, der einfach nur mit seinem Computer arbeiten will, die Grätsche machen! Zumal, hier eine falsche Einstellung und unter Umständen startet nichts!

Ich stehe ja gerade vor dem selben Dilemma. Was wähle ich denn unter Qemu hier aus? Ich bin mal total Hardcore und tue das, was ein etwas experimentierfreudiger, unbedarfter User auch tun würde. Ich drücke einfach auf Weiter und hoffe, dass sich alles schon von selbst klären wird!

Spoiler!

Ja, es klärt sich von selbst! Auch wenn man hier nichts auswählt, bootet die Kiste hinterher. Bliebe nur die Frage, wie sich das mit 3D-Beschleunigung auswirken wird. Ein Kerlen ohne NVidia wird mit Sicherheit keine wirklich flotte Grafik bringen!

Na schau mal einer an! Da stehen ja richtig namhafte Teile dabei! TeamViewer, Discord, Skype, Teams, Telegram, Viber, Zoom … Da könnte so mancher Umsteiger dann doch Gefallen dran finden. Ich wähle da jetzt aber nichts aus.

Also da bin ich platt! Atom, code/visual-studio-code, Geany … Also da hat jemand echt mitgedacht! Gefällt mir! Wobei ich auch sagen muss, wer in dieser Rubrik sich heimisch fühlt, der wird HafftorLinux auch ohne meine Hilfe installieren können. Da bin ich mir sicher!

Ich wähle da mal Atom, Geany und Geany-Plugins aus und es geht weiter!

Da schnalle ich ab! WPS Office? Echt jetzt? Ich habe schon über 20 Bücher und keine Ahnung wie viele Teile meiner Serien mit WPS-Office geschrieben. Bei Arch selbst muss man es über AUR installieren, da ist es also gar nicht in den offiziellen Quellen mit drin und hier bekommt man es bei der Installation schon vorgeschlagen? Mein lieber Alter, ich bin gerade mächtig begeistert! Natürlich wähle ich das aus!

Hier haben wir auch namhafte Vertreter. Audacity, OBS-Studio, Spotify usw. Da fehlt aber der VLC. Ja, ich weiss, ist nicht OpenSource. Dennoch ist der ja doch sehr weit verbreitet und wäre hier sicherlich wünschenswert für Umsteiger. Aber egal. Hier wähle ich mal nichts aus.

Hier hat man die üblichen Verdächtigen. Was mich äusserst erfreut ist jedoch, dass man Vivaldi hier findet. Der hat schon vor Jahren Firefox und Chrome bei mir ersetzt, aber ihn bei der Installation zu finden, hätte ich nicht erwartet! Warum allerdings Pidgin hier zu finden ist und nicht bei Kommunikation, erschliesst sich mir jetzt noch nicht so und was ein WhatsApp-Nativefier ist, weiss ich auch nicht. Allerdings benutze ich auch kein WhatsApp, vielleicht liegt es daran.

Egal, hier nehme ich Vivaldi, ganz klar.

Auf die Auswahl war ich tatsächlich gespannt! Spiele sind ja so eine Sache, aber hier findet sich dann ja gleich Steam und auch Minecraft. Da könnte man tatsächlich bei so manchen Persönlichkeiten ein bisschen punkten. Falls die bis hierher gekommen sind!

Bleibt bei mir aber ohne Auswahl.

Google-Earth-Pro, Simple-Scan, ja auch ganz ordentlich. Aber nichts hier für mich zum testen.

Boah eh! Hier lässt sich HefftorLinux echt nicht lumpen! Blender, Gimp, Inkscape … Auch VirtualBox ist vorhanden. Viele Dateimanager und bei den Terminals ist sogar Terminator dabei! Menschens Kind, gut mitgedacht! Respekt!

Ich belasse es aber mal bei Pcmanfm und Terminator.

Das ist so die typische Auswahl, wenn man ein OS installiert. Finde ich gut, bedarf aber keiner weiteren Erklärung.

Das man das Layout auch direkt sehen kann, gefällt mir hier wirklich gut. Davon aber mal abgesehen ist es Standard. Sollte man mit klar kommen.

Hier wird es wohl für viele Nutzer schwierig. Was ist denn überhaupt eine Partition? Was mach ich damit? Kann man das essen?

Einfach weiter drücken kann man nicht. Man muss also etwas auswählen. Nur was? Wenn ich ein nicht so versierter PC-User wäre? Was würde ich machen? Ich würde mal das Erste auswählen, da ich so gar keinen Ahnung habe, was „Manuelle-Partinionierung“ bedeutet.

Geil! Was zur Hölle ist denn „Swap“? Eine Neuauflage von Corona, oder wie? Nee, will ich nicht, brauch ich nicht!

Haha. Natürlich weiss ich, was Swap ist! Ich spiele aber mal unbedarfter User!

Ah, schau mal an! „Verschlüssele System“. Na das wollen wir doch, nicht das da die NSA …

Also das wählen wir an. Alles Andere sind portofriesische Dörfer, da hab ich nichts mit zu tun!

Ach Kacke Mann! Passwort. Immer diese Passwörter! Ich kann mir die doch nie merken! Weisst du was? Ich bin mal mega schlau und hole „Abbrechen“ als Passwort. Steht ja schliesslich da unten, kann ich mir merken!

Ich werd irre! Es geht! Irgendwie war ich ja der Meinung, dass wird mir als super unsicher angezeigt, oder gar nicht erst akzeptiert. Aber nein, es funktioniert! Also nehmen wir das!

Ja, ich weiss. Sicher ist anders. Aber wer es für notwendig hält, sich aufgrund dieses Artikels in mein Test-HefftorLinux zu hacken, der soll sich bedienen!

Alter! Hinter dem Mist steckt doch sicher die NSA! Mein vollständiger Name. Wofür? Da geb ich was anderes ein!

Anmeldung? Ach, da hab ich schon was.

Computername? Was soll denn der Quatsch? Wofür braucht mein Computer einen Namen? Weisst du was, ich nenne ihn Siri!

Ach, ein Passwort hab ich doch schon! Egal, eben einfach nochmal.

Automatisches Einloggen ohne Passwortabfrage? Cool, will ich haben!

Nutze das gleiche Passowort auch für das Administrationskonto? Blöde Frage! Natürlich!

Wieder wird hier nichts angezeigt, dass das Passwort nicht sonderlich sicher ist. Also es würde mich so gar nicht wundern, wenn HefftorLinux-PCs zum Opfer von Hackern werden! Zumindest bei den unbedarften Usern.

Die Zusammenfassung wird wohl nicht von vielen wirklich gelesen, also einfach weiter.

Sieht ja eigentlich ganz schnieke aus. Lassen wir es mal laufen und schauen was passiert.

Okay. Es gibt Stolpersteine auf dem Weg bis hier hin, die einen einfachen User tatsächlich zu Fall bringen können. Nimmt man die aber mal weg, war die Installation reibungslos. Das habe ich schon viel, viel schlimmer erlebt und zudem, wenn man Windows 10 installiert, hat man bestenfalls Freiheiten, ob man die WerbeID haben will, oder so ein Kram. Nichts von Belangen und wenn es so kommt, wie viele es prognostizieren, wird ja bald für die Nutzung von Windows ein Microsoft-Konto zwingend vorgeschrieben sein. Nicht gut!

Bis hier hin würder ich mal sagen, ein paar Anpassungen, wie beispielsweise einen Anfänger- und einen Expertenmodus und eine Lokalisierung des Willkommen-Fensters und HefftorLinux könnte für Umsteiger wahrlich eine hervorragende Wahl sein! Ich bin auf jeden Fall schon angetan! Allerdings sage ich auch gleich, ich installiere mein OS selbst von Hand. Von daher werde ich HefftorLinux wahrscheinlich nicht als Haupt-OS einsetzen!

Erste Schritte

Dann wollen wir das Ding mal in Aktion sehen! Ich drücke also einfach auf Erledigt!

Ein unbedarfter User dürfte hier schon seine Schwierigkeiten haben. Was soll er da denn jetzt machen? Finde ich nicht gut! Vielleicht kommt er aber auf die Idee, da einfach mal sein Passwort einzugeben. Passphrase, Passwort, klingt ja ähnlich. Man hätte es weniger kryptisch formulieren können! Wenn ich mich recht entsinne, ist das bei Mint besser! Erschwerend kommt hinzu, hier tauchen beim tippen keine Zeichen auf. Ja, ist natürlich sicherer, aber so mancher User wird das falsch verstehen und davon ausgehen, dass seine Tastatur eventuell nicht funktioniert. Könnte ein Problem werden!

Eyecandy, so hiess es doch, oder? Ganz ehrlich? Das ist Grub, der Bootloader. Soweit ist das klar. Aber es so stark individualisiert zu sehen, hatte ich bislang auch noch nicht. Bei Gentoo hatte ich mir mal die Mühe gemacht, aber auch nur einmal. Ich muss aber zugeben, es sieht modern und gut aus! Gut gemacht, gefällt mir!

Alter! Da ist er schon wieder! Der Willkommen-Bildschirm. Wieder brav auf englisch und wieder kann man ihn nicht einfach schliessen. Ich befürchte, wegen meiner Wahl mit bspwm wird sich das auch nicht bessern. Aber, immerhin kann ich den Haken bei Autostart wegmachen, dann sollte das Ding beim nächsten Mal ja weg sein.

Wo ist denn das Eyecandy hin? Wirkt für mich eher so ein bisschen wie gewollt und nicht gekonnt. Liegt das unter Umständen auch an bspwm? Zudem ist oben das Datum und die Uhrzeit auch nicht gerade lokalisiert. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, bspwm war keine so tolle Wahl!

Mein Gefühl täuscht mich nicht! Ich bin jetzt sicherlich kein Anfänger mehr, was Linux und das alles angeht und dennoch bin ich komplett überfordert. Es hat fast fünf Minuten gedauert, bis ich ein Programm starten konnte! Für einen normalen User nicht zu machen. Das heisst, ich schmeisse alles weg und fange doch mit Gnome2 wieder an. Insofern sich bei der Installation da nichts ändert, werde ich auch hier nichts ändern. Also bis gleich!

Versuch 2, jetzt mit Plasma!

Was bin ich froh, dass ich mittlerweile eine schnelle Internetleitung habe! Entgegen meinem geschriebenen, habe ich mich nun doch für Plasma als WindowManager entschieden. Einfach, weil ich das auch schon ewig nicht mehr benutzt habe und da also auch eher wieder Neuling bin.

Soviel sei verraten. Man kann mit Plasma natürlich das Willkommen-Fenster ganz normal schliessen. Es verschwindet auch automatisch, wenn man den Installationsvorgang startet. Also von daher war bspwm wohl nicht die richtige Wahl! Ansonsten ist der Installationsvorgang tatsächlich der Gleiche!

Anmerkung:

Die Installation hat bei mir, mit den angegebenen Programmen, runde 30 Minuten gedauert.

Da sind wir wieder! Dieses Mal mit Plasma und wie schon gesagt, da sind die Buttons um das Fenster zu schliessen! Sehr gut. Haken noch raus, dann kann es losgehen.

Ist das nun Eyecandy? So sicher bin ich mir da nicht. Okay, es sieht soweit ja ganz nett aus, aber der Kracher ist es nun nicht. Mal schauen, wie sich das noch entwickelt!

Schlecht sieht es nicht aus, aber ich hätte da jetzt eher gedacht, ich falle so richtig vom Stuhl, wenn ich die Oberfläche sehe. Das war wohl ein wenig zu früh gefreut, oder?

Moment mal! Brave-Browser? Also prinzipiell freue ich mich ja darüber, der ist ziemlich cool, wenn auch im direkten Vergleich langsamer als Vivali. Aber, ich hab den nirgendwo ausgewählt! Wie war das mit der Freiheit zu wählen? Wenn ich also einen Browser auswähle, wird der nur zusätzlich zu Brave installier? Kommt ja so ein bisschen nach Windows, oder? Wobei ich jetzt mal sagen will, solange es Brave ist und nicht Edge, kann man fast noch damit leben. Lustig finde ich es trotzdem nicht. Da wird einem Freiheit vorgegaukelt, aber dann doch einfach mal proforma was eingebaut. Nicht so gut! Aber auch kein Beinbruch!

Ist das jetzt so viel schöner? Machen wir doch mal einen Vergleich.

Das ist meine Oberfläche bei Cinnamon mit Win10 Theme. Da läuft ebenfalls Brave. Eine optische Verbesserung würde ich jetzt nicht sehen. Aber gut, schlechter sieht es jetzt auch nicht unbedingt aus!

Ich bin doch so ein kleines bisschen schockiert! Zum Ändern der Auflösung wird hier ARandR verwendet? Klar, es funktioniert, aber ist das nicht ein bisschen, sagen wir mal rückständig? Ich müsste jetzt mal testen, was bei einem Neustart passiert. Muss ich etwa da jedes Mal die Auflösung ändern, oder irgendwo von Hand ein Skript laden? Das wäre echt nicht auf der Höhe der Zeit. Testen wir es doch mal!

Die Antwort lautet nein! Nach dem speichern wird beim nächsten Neustart wieder die gewählte Auflösung gesetzt. Prima! Ich denke auch, wenn man HefftorLinux nativ installiert, wird da von Beginn an die beste Auflösung gewählt. Würde ich jetzt mal so annehmen.

Machen wir uns doch mal einen Spass und aktualisieren alle Anwendungen. Unter Arch würde ich jetzt im Terminal

sudo pacman -Syyu

eingeben und warten. Ein Otto-Normal-User wird aber niemals auf diese Idee kommen. Der will das grafisch!

Im Gegensatz zu Arch bietet HefftorLinux hier ein kleines Icon welches anzeigt, dass da was aktualisiert werden kann. Im Vergleich zu Windows wird hier aber nichts automatisch installiert. Das muss man schon selbst erledigen!

Hier könnte es dann aber für viele Windows-User merkwürdig werden. Man aktualisiert eben nicht jedes Programm einzeln, sondern gleich alles, was nicht mehr Up-To-Date ist. Das ist eine Umstellung!

Aber klicken wir doch mal drauf.

Es erinnert mich irgendwie an die Variante von Ubuntu, Mint und Co. Das ist aber nichts schlechtes! Wer daran gewöhnt ist, alles in einem GUI zu sehen und grafisch zu benutzen, der sollte das hier gut finden. Ich kann auf jeden Fall nichts daran aussetzen!

Also, bringen wir das Ding mal auf den neusten Stand! Sind ja nur 786 Aktualisierungen und 1,9 GB. Geht ja alles noch! Gerade wenn man bedenkt, das Installationsmedium hat nur rund 2,5GB. Ist schon heftig. Also, los gehts!

Es läuft und ich finde, es dürfte die Ansprüche eines normalen Users bedienen. Man sieht, wie viele Prozent schon erledigt sind, hat einen schönen Statusbalken darunter, ja. Ich denke wirklich, damit kommen die potentiellen Umsteiger zurecht!

Das dauert aber ein bisschen, also schaue ich mir mal WPS-Office an!

WPS-Office kommt in der aktuellen Version daher und lässt sich auch unter Qemu einwandfrei benutzen. Da gibt es also nichts zu meckern!

Aber, schauen wir doch mal ein bisschen genauer ins System! Dazu starten wir erst einmal Terminator!

Nein, tun wir nicht, denn Terminator will nicht starten. Ich habe da aber etwas entdeckt, was ich irgendwie ganz witzig finde!

Anmerkung:

Mache ich irgendwie zu viele Ausrufezeichen?

Ich hätte ja gedacht, bei diesem Symbol öffnet sich ein Terminal. Nun, tut es auch, aber etwas anders, als ich erwartet hatte!

Ist das nicht cool? Es startet nicht irgendwo ein Terminal, sondern dieser klappt einfach von oben runter. Das ist auf jeden Fall ein Feature, was ich auch auf meinem Arch haben will. Yakuake heisst das Teil und ich denke, da wird auch noch ein Artikel zu folgen. Irgendwie hat es was!

Ach herrje! Da ist wohl die Installation nicht ganz so geglückt! Klar, ich würde das jetzt relativ schnell fixen, aber ich bin auch schon etwas geübter in Linux. Ein normaler Nutzer würde das wahrscheinlich nicht auf die Reihe kriegen und Terminator abschreiben. Nicht so gut, aber das ist eben Linux, dafür kann HefftorLinux nichts!

Egal. Wir haben ja einen Terminal, also fragen wir mal.

uname -a

Okay. Eine nette Sache. Vergleichen wir das mal mit meinem Arch.

Ja, unter Arch funktioniert mein Terminator direkt. Darum geht es aber nicht.

Version 5.9.10 gegen Version 5.8.5. Ist gar nicht so weit hinten dran und das finde ich gut! Das vergleichen wir aber nochmal, wenn die Aktualisierungen durch sind. Wohl gemerkt, mein Arch ist auch etwa eine Woche hinter dem neusten Stand zurück. Ich update meine Rechner immer Montags und ich schreibe diesen Artikel an einem Samstag. Jede Wette, auch mein Arch ist schon etwas hinten dran.

Auf einem meiner älteren Rechner, welcher nur 32 Bit hat und deshalb kein Arch mehr drauf läuft, läuft BunsenLabs. Das habe ich extra für diesen Artikel vor Montag auf den neusten Stand gebracht. Vergleichen wir mal damit. Wie gesagt, es ist top aktuell!

Version 4.9.0 vom 30.10.2020. Eine ganze Version hinter meinem Arch und auch fast hinter HefftorLinux vor dem Update. Das ist mit ein Grund, warum ich Debian basiertes Linux nicht so mag. Die klemmen einfach ewig weit hintendran!

Die Aktualisierungen sind durch, wie sieht es denn jetzt aus mit dem System?

Na, ich hab es doch gesagt! Mein Arch ist nicht absolut aktuell. HefftorLinux ist nun tatsächlich etwas aktueller und dementsprechend hinkt es nicht hinterher, so wie ich mir das vorstelle. Schaut man mal unter kernel.org nachso ist die dort vorhandene, aktuellste Version die 5.9.12. HefftorLinux ist also wirklich sehr aktuell!

Nun kann man mir natürlich vorwerfen, BunsenLabs auf einem 32-Bit Laptop ist logischerweise weniger aktuell. Das ist natürlich richtig. Um einen Test mit einer 64-Bit Distribution zu machen, habe ich mein angestaubtes Mint aktiviert, von Version 18 auf Version 20 geupdated und dort nachgeschaut.

Kernelversion 5.4.0 gegen 5.9.11 bei HefftorLinux. Das ist schon ein Unterschied!

Nebenbei habe ich auch noch etwas entdeckt. Geht man in die Einstellungen und dann auf Systemeinstellungen, hat man eine wirklich grosse Auswahl an Möglichkeiten, dass System zu verändern. Inklusive eines „modernen“ Weges, die Auflösung anzupassen! Schon besser!

Darüber hinaus, nach der Aktualisierung geht nun auch Terminator! Von daher, ich bin wirklich zufrieden!

Und noch etwas habe ich herausgefunden, auch wenn es mir im Prinzip eigentlich schon klar war. Natürlich kann man HefftorLinux auch wie Arch aktualisieren! Pacman, der Paketmanager, ist vorhanden und funktioniert ganz normal. Es scheint jedoch so zu sein, dass die Variante von HefftorLinux hier zu bevorzugen ist. So ist clang mit dem Manager von HefftorLinux ein ganz klein wenig aktueller, als mit pacman!

Mein Fazit

In Teilen liest sich dieser Artikel vielleicht so, als hätte ich an HefftorLinux sehr viel auszusetzen. In einem Punkt ist das auch richtig. Das versprochene Eyecandy, weshalb ich eigentlich erst auf diese Distribution aufmerksam geworden bin, konnte ich so jetzt nicht identifizieren. Vielleicht fehlt auch eine 3D Unterstützung der Hardware, oder was auch immer. Es sieht gut aus, ja, aber es ist nun nichts aussergewöhnliches!

Wo sich der Artikel sicherlich sehr negativ liest, ist im Hinblick auf Newbies. Also Umsteiger, für die ein Betriebssystem ohne grosse Kenntnis laufen können muss. Die könnten tatsächlich mit der Installation so ihre Probleme haben.

Aber! Ich bin mir jetzt schon recht sicher, wenn mich nochmal jemand um Hilfe beim Umstieg bitten sollte, werde ich dem HefftorLinux auf den Rechner zimmern! Die Installation werde ich übernehmen und hinterher auch ein paar Stolpersteine erklären. So wie es sich hier zeigt, würde ich mal ganz stark davon ausgehen, ein Umsteiger kommt damit auch ohne grosse Hilfe zurecht. Natürlich muss man sich an ein paar Dinge gewöhnen. Man installiert schliesslich anders, als unter Windows. Die Zeiten, wo man sich irgendwelche Programme von irgendwelchen Webseiten runterläd und installiert, gehört unter Linux der Vergangenheit an, was mehr Vor-, als Nachteile mit sich bringt. Wer sich aber bereiterklärt, diese Änderungen zu akzeptieren, der sollte mit HefftorLinux auf kurz oder lang wirklich gut zurecht kommen und mich würde es auch nicht wundern, wenn bald keine Sehnsucht mehr nach Windows aufkommt. Bei Gamern könnte das wieder anders aussehen!

Die für mich grössten Vorteile sind einfach, man kann es einfach so installieren und bekommt dazu noch eine Auswahl ausgesuchter Programme geliefert. Wie ich ja schon sagte, Vivaldi und WPS-Office haben mich wirklich positiv überrascht!

Mein abschliessendes Fazit lautet deshalb ganz klar, HefftorLinux ist nicht nur etwas für Anfänger! Auch versierte User haben nach einer einfachen Installation ein aktuelles Betriebssystem zur Hand!

Ich nehme mal mich als Beispiel. Vom AmigaOS kommend habe ich eine Zeit lang mit WindowsXP gelebt. Monate, also nicht wirklich lange. Auf der Suche nach einer Alternative bin ich über so manches Linux gestolpert, doch alleine die Grösse der Installationsmedien waren mir zu wuchtig und darüber hinaus, ich mag es einfach nicht, wenn man mir ungefragt Software auf den Rechner klebt! Mit Gentoo habe ich dann mein Traum-Linux gefunden. Klein, schnell, nahezu jedes Programm kann massiv optimieren werden, da man es ohnehin noch compilieren muss.

Doch mit der Zeit wurde mir das einfach alles zu stressig. Je weniger Freizeit ich mir nehmen konnte, desto störender waren die ganzen kleinen Baustellen, die eigentlich bei nahezu jedem Update von Gentoo angefallen sind.

Arch war da eine wirklich willkommene Alternative! Nicht so flexibel wie Gentoo, nicht so massiv optimiert, aber ebenfalls sehr aktuell und so viel schneller installiert! Daher bin ich umgestiegen.

So. Nun mag es dann noch Leute geben, die auch auf die händische Installation keine Lust mehr haben, weil es einfach Zeit kostet und stellenweise echt nervig sein kann. Hier mal einen Treiber vergessen, da eine Konfiguration nicht richtig angepasst, dort die Rechte falsch gesetzt. Das kann man mit HefftorLinux tatsächlich umgehen und hat dennoch sehr viel Freiheit bei der Installation. Nicht unbedingt absolute Freiheit, siehe Brave, aber dennoch genug würde ich sagen.

Von daher sage ich, wer ein aktuelles OS sucht und kein Bedarf an händischer Installation hat, für den ist HefftorLinux definitiv zu empfehlen!

95 Kommentare

  1. Moin,
    ich arbeite inzwischen seit fast 20 Jahren mit Linux. Zuerst mit Ubuntu. Bis mir Ubuntu zu bunt wurde und der Gnome Desktop einfach hässlich und umständlich wurde. Ich liebe einfach da klassische Menü. Dann kam bei mir Mint dran. Okay es läuft. Nach einer Weile wurde mir Mint sogar mit xfce einfach zu langsam. Ich habe dann Hefftor Linux xfce ausprobiert. Das war mir einfach zu voll mit Bugs. Schließlich bin ich jetzt bei ArcoLinux mit xfce gelandet. Das läuft stabil hat keine Bugs und hat ein schlichtes nicht zu überladenes Design. Ich weiß nicht warum es immer nur ein Eyecandy sein muß. Schon gar nicht verstehe ich warum man unbedingt das Aussehen von Windows oder IOS nachahmen muß. Ich finde beide Designs fürchterlich, vorallen die Menüführung bei Windows 10. Da findet man doch erst hinetr 10 Werbungen das was man haben möchte. Mal ganz abgesehen von den Updates. Ich hab doch keinen Bock stundenlang zu warten bis ein Update installiert ist.
    Vor ein paar Wochen hab ich mir einen neuen Laptop gekauft. Hab gedacht okay Windows 10 ist drauf. Versuchst es mal wieder mal mit Windows. Keine 24 Stunden hab ich den bunten Schrott ausgehalten, dann war Arcolinux auf der Platte.

    Zum Vivaldi Browser sag ich mal nix, ausser das ich den gar nicht mag. 🙂

    Gruß von mir

    1. Muss es immer Eyecandy sein? Nö. Natürlich nicht. Ich habe zum Beispiel lange AwesomeWM benutzt und das hat mit Eyecandy mal so gar nichts zu tun ;). Was ich aber aus Erfahrung sagen kann, Umsteiger, die immer nur Windows benutzt haben und eigentlich mit ihrem Computer auch nichts grossartiges machen, die wollen tatsächlich, dass es möglichst schön aussieht. Am Besten mit Animationen, Transparenz und viel bunter Schnickschnack. Da kann es schon ein KO-Kriterium sein, wenn die Leiste oben ist und nicht unten. Da ich im Laufe der Zeit auch immer wieder Umsteiger betreut habe, suche ich immer wieder eine Distribution, die möglichst aktuell ist, sich schnell installieren lässt und den Ansprüchen der Umsteiger genügt. Hefftor ist da ja leider nur bedingt einsetzbar. Also einem puren Windows-User, würde ich die Installation zum Beispiel nicht zutrauen, wie du ja vielleicht gelesen hast.

      Das mit dem Design, da scheinen wir Beide gegensätzlich zu sein. Mir gefällt das Design von Windows10 recht gut, deshalb habe ich es unter Cinnamon auch ausgewählt. Natürlich gebe ich dir Recht. Das Startmenü von Windows10 ist alles, nur nicht angenehm und Intuitiv. Mein Cinnamon ist da deutlich einfacher. Aber auch das ist alles wieder Geschmacksache. Wenn ich ganz ehrlich bin, ich liebe immer noch das Design vom AmigaOS. Aber leider habe ich da kein wirklich schönes Theme für gefunden. Unter AwesomeWM habe ich es mir sogar mal in Teilen schon nachgebaut. Ist eben alles Geschmacksache.

      Was Windows10 an sich angeht, ich hab es aus beruflichen Gründen auf meinem Laptop. Deshalb und zum spielen. Raft zum Beispiel läuft seit einigen Versionen fast überhaupt nicht mehr unter Linux. Ich muss aber zugeben, Windows10 ist noch so ziemlich das beste Windows, was ich je benutzt habe. Aber als Haupt-OS … nee lass mal.

      Zu Vivaldi kann ich auch nur sagen, ist Geschmacksache. Es gibt ja sogar Leute, die auf den neuen Edge von MS schwören. Nichts für mich. Ich hab Vivaldi für mich entdeckt, weil er auf meinem System nachweislich der schnellste ist und am wenigsten Ressourcen belegt. Zwar immer noch viel mehr, wie ich einem Browser eigentlich zugestehen würde, aber egal. Benutze aber auch noch Firefox, Chrome und Brave. Also ich bin da breit aufgestellt.

  2. Jepp Moin,

    Klar hast Du recht für Einsteiger ist Archlinux bestimmt nicht. Da sehe ich dann auch eher Linux Mint als Vorteil. Läuft übrigens inzwischen bei zwei meiner Freunde, die einfach die Schnauze voll hatten von Windows.

    Klar bei Archlinux muß man sich wirklich reinarbeiten. Da hab ich als Rentner natürlich einen Vorteil. Ich kann bei dem Sauwetter hier unten im Schwarzwald eh nicht viel draußen unternehmen.

    Windows war meiner Meinung nach Windows 7 die letzte wirklich Version die ein bischen gut war. Da hab ich aber auch noch intensiv gespielt. Damals MotocrossMadness 2. So mit Strecken bauen. Egal.

    Angefangen hat es bei mir übrigens mit einem ZX-81 von Sinclair *lach* Dann Commodore VC 20 Plus. Dann irgendwann ein Schneider PC und so weiter….

    1. Linux Mint geht mir langsam auch in eine Richtung, die ich nicht wirklich gut finde. Die installieren immer mehr Zeug einfach so mit und geben dem Benutzer nicht einmal die Möglichkeit, dass bei der Installation irgendwie abschalten zu können. Hefftor ist da in anderer Richtung unansprechend für Anfänger. Jemand, der eigentlich nur den PC benutzt, hat schliesslich so gar keine Ahnung, was überhaupt ein Kernel ist. Beides nicht so optimal. Aber dafür ist Hefftor, dank Arch, ein Rolling-Release. Wenn die Leute brav ihre Updates machen, kommen sie nie in die Verlegenheit, wie bei Mint. Die letzte Aktualisierung, die ich dort auf eine neue Version vorgenommen habe, war händisch über den Terminal und ich weiss genau, viele Anwender heben da sofort die weisse Fahne.

      Die Frage bleibt aber, wofür benutzt man den PC? Ich programmiere viel, mache 3D und vieles mehr. Ich liebe den Terminal. Ich will wissen, was mein OS so macht und vor allem will ich bestimmen, was drauf ist und was nicht. Ein fertig installiertes OS, muss bei mir in einer Konsole starten und ich installiere von da aus allen Luxus, den ich so haben will, oder eben auch Programme, die ich benutzen will. Einer meiner Pis zum Beispiel hat ein Arch ganz ohne den X-Server. Brauche ich dort nicht.

      Der Standard-Anwender wird aber wohl in aller Regel einen Browser und einen E-Mail-Client brauchen. Vielleicht noch eine Textverarbeitung. Das soll dann alles noch schön aussehen und fertig. Aber eben auch, nach meiner Erfahrung wollen Umsteiger, dass es so aussieht und funktioniert wie bei Windows. Das sind sie gewohnt und so soll es sein. Die Meisten von denen, wo ich beim Umstieg geholfen habe, interessieren sich so gar nicht für das, was da unter dem Desktop ist. Das erlebe ich immer wieder. Typische Aussage: „Wo ist denn das Internet?“. Für die ist es dann auch immer totale Magie, wenn ich über ssh auf ihren Rechner gehe, um irgendwas zu warten. Ich könnte jedes Mal lachen, wenn ich eine E-Mail bekomme, wo irgendein Fehler beschrieben wird. Das ist dann zwar eigentlich nie ein Fehler, sondern eine unsinnige Tat des Users zuvor, aber ich regele das dann schnell über ssh und gebe zurück, dass es wieder funktioniert. Dann kommt IMMER eine Mail zurück, aber du warst doch noch gar nicht hier! Immer wieder köstlich.

      Ich selbst habe mit dem C64 angefangen. Da habe ich schon Programme aus dem Buch abgetippt, bevor ich eigentlich lesen konnte :). Danach Amiga, bis hoch zum DraCo, dann schwerenherzens kurzfristig Windows XP, danach dann Gentoo und von da dann zu Arch, weil ich echt nicht mehr die Zeit habe, für die Basteleien unter Gentoo. Ist aber meiner Meinung nach noch das geilste Linux. Nur eben, die Zeit klemmt.

      1. Ich muß jetzt ehrlich zugeben Gentoo habe ich noch nicht ausprobiert. Werde ich mir wohl mal herunterladen um es auszuprobieren. Ich begreife bis heute nicht die Windoofs User . Meiner Meinung nach ist Linux wesentlich einfacher zu bedienen als Windoofs. Alleine das installieren von Treibern geht mir bei Windows gehörig auf den Sack. Selbst bei Windows 10 läuft das nicht immer unkompleziert ab.

        Das Einzige was mich nach dem letzten Update bei Linux stört und das ist egal ob bei Mint oder Arch oder auch Debian, MIXXX verbindet mich nicht mehr mit Streamplus. Da hindert mich leider daran ab und zu mal wieder Onlineradio bei Kamikaze Radio zu machen. Ist zwar nun nicht unbedingt Lebenswichtig für mich, aber leider etwas ärgerlich. Da ich aber wahrscheinlich eh wieder nach Schleswig Holstein ziehen werde und das zu meinem besten Freund, werde ich dann eben von dort aus wieder Radio machen von seinem Windows PC aus. 🙂

        Hihi wo ist das Ineternet? Gute Frage die ich auch kenne von Menschen die Linux das erstemal nutzen. Meine Standardantwort ist dann immer das hab ich ausversehen eben gerade gelöscht. Hab ich oft erlebt auf nem kleinen Lehrgang den ich mal so als Ehrenamt für PC Nutzer gegeben habe. Schön waren aber auch die Gesichter der Teilnehmer die Ihren Windows Laptop mit gebracht hatten und dann gesehen habe sie schnell mein uralt Laptop gestartet hat im Gegensatz zu deren neuen Windoes bestückten neuen Laptops.

        Jwpp ich nutz meinen Laptop inzwischen nur noch zum surfen, Filme und Fernsehen. Musik hören. Okay und um wirklich das eine oder andere Linux auszuprobieren. Ist bei mir irgendwie so ei Ding um weiter zu lernen was Linux anbelangt um wirklich den Kopf zu beschäftigen. Ist halt blöd in den Bergen bei Mistwetter mit dem Rollstuhl unterwegs zu sein. Gruß Axel

        1. Meiner Meinung nach ist das grösste Problem, was Umsteiger haben, dass Paketsystem. Die wollen einfach nicht verstehen, warum sie sich Programme nicht einfach irgendwo runterladen und installieren können. Da kann ich noch so oft predigen, noch so oft zeigen, wie es gemacht wird, es kommt immer wieder das Gleiche. „Ich hab mir da was runtergeladen, wie installiere ich das jetzt? Doppelklick bringt Fehlermeldung!“. Anfangst hatte ich den Meisten noch extra Wine mit installiert, aber wenn ich dann nach einer Zeit geschaut habe, dass die Firefox, ja eigentlich alles als Windows Exe ausführen, anstatt die native Linux-Version zu benutzen, hab ich es dann seinlassen. Die gucken dann immer zu blöd, wenn ich mal wieder eine E-Mail bekomme, warum sich Programm X nicht installieren lässt und ich dann per ssh das Ding installiere und zurückschreibe, dass es installiert ist und jetzt läuft. Immer die selben Fragen von den gleichen Personen. „Aber wie? Hab gar nichts gesehen!“

          Spassig sind aber auch die, die sich für besonders erfahren halten. „Warte, ich log mich bei dir ein und mach das schnell.“. Ich dann am arbeiten, kommt eine Nachricht. „Wann machst du das?“. Ich sage dann, dass ich schon dabei bin. Kommt fast immer das Kommentar „Aber ich seh nichts!“. Klar. Bei Windows macht man das dann über Teamviewer, oder sowas. Da sieht man ja alles, was der ferne Benutzer macht. Mich nervt das echt.

          Treiber, ja da habe ich auch so meine Schwierigkeiten mit Windows. Alleine wie gross der Nvidia-Treiber auf Windows ist. Und da ist dann alles bunt und was weiss ich. Warum? Oder auch, in Windows bastelt jeder mal schnell irgendwas mit C# zusammen. Was hab ich schon an Windows-Rechner gesessen, die kaum noch Leistung hatten. Weil da dutzende irgendwelcher Programme mitgestartet wurden, die irgendein Stümper mal schnell zusammengekloppt hat und die Ressourcen fressen und nichts leisten.

          Sowieso. Warum muss bei allem, was man unter Windows installiert, auch gleich noch ein Berg Zeug dabei sein, was automatisch gestartet wird? Jedes Programm schmeisst auch noch schnell einen Updater drauf. Andere Programme starten einfach so grundlos mit. Bei so vielem denke ich mir immer nur, warum?

          Dann kommt Windows mit dem Quatsch von den Online-Konten. Alleine bei der Installation. Ich kriege da jedes Mal den Blutsturz. Dann hast du nach einigen Updates auf einmal wieder diesen hohlen Edge auf dem Desktop. Ausserdem bist du bei default auch auf einen einzigen Desktop beschränkt.

          Gentoo ist so eine Sache. Auf jeden Fall lernt man sehr viel dabei! Sehr, sehr viel, da du alles von Hand machen musst. Dazu kommt noch, wenn du das auf deinem Laptop machen willst und der ist nicht gerade der schnellste, dann nimm dir viel Zeit dafür. Bei Gentoo wird alles aus dem Code compiliert. ALLES! Firefox und so, da gehen schon ein paar Stunden ins Land!

          1. Ich finde Windows ist einfach nur eine Unverschämtheit. Ich bezahle da ein OS das mir Werbung hinknallt. Bei dem Updates lange dauern und wenn die Updates drauf sind, sind 3 Bugs weg und 4 neue da. Oder es läuft erst gar nicht mehr.
            Dann gibt es Internetseiten, ich nenne jetzt mal nicht oder Computerbild, bei denen lädt man sich ein Programm runter und kriegt gleich 2 bis 10 andere Programme installiert.
            Normal muß man noch Geld drauf zu bekommen wenn man sich Windows installiert.

            Ist eigentlich traurig das Menschen sich an so etwas gewöhnt haben und dann nicht begreifen das man sich bei Linux Programme aus dem Shop oder wie man das auch immer nennen will, herunterladen und installieren kann. Da hab ich ja meinen Vater bewundert der sich mit 75 Jahren noch Linux installiert hat. Mein Bruder kriegt das nicht gebacken. *lach*

            Hm Gentoo muß ich mal sehen ob ich mich überwinden kann das zu installieren. Bin zur Zeit eigentlich glücklich das ich Arcolinux drauf habe, bin wohl gerade etwas zu faul. 😀

            Solte eigentlich auf dem Aus F555L mit Intel Core i3 und 8GB Arbeitsspeicher schneller gehen. Ich werde mal sehen ob ich mich durchringen kann. 😀

          2. Also ich sage mal, als ich mit Gentoo angefangen habe, hatte ich einen AMD Sempron drin. Yeah, 1 Kern aber immerhin 64 Bit. Trotzdem. Bis Gentoo so installiert war, dass man damit arbeiten kann, sind mal eben drei Tage vergangen. Dann Firefox und LibreOffice. Jweils 24 Stunden Plus. Gut von LibreOffice bin ich ja ganz weg, aber soll jetzt mal egal sein.

            Natürlich, mit meinem i5 oder dem Ryzen5 von meinem Laptop wäre das natürlich um Welten schneller. Aber trotzdem. Da knallt mal was in irgendeiner Abhängigkeit und schon klappen die Updates nicht mehr. Gut, hat aber auch einen Vorteil. Man beschäftigt sich damit und lernt enorm viel. Ich würde mal behaupten, was ich unter Linux kann, verdanke ich Gentoo. Ganz klar! Mit mehr Zeit wäre ich auch nie davon abgekommen, aber ich hab einfach nicht die Zeit, ein paar Stunden für irgendwelche Probleme zu investieren, wenn es nur um das aktuell halten des Systems geht. Ich liebe Gentoo, zumal man dort auch in den Programmen, die man haben will, auch nur die Komponenten installieren muss, die man auch wirklich drin haben will. Beispiel Secondlife. Das war auf Gentoo, nachdem es compiliert wurde, um 25% kleiner (so in etwa, den genauen Wert habe ich nicht mehr im Kopf), als die vorcompilierte Version. Ich konnte einfach einige Dinge, die ich beim besten Willen nicht gebracht habe, einfach weglassen. Warum da PulseAudio mit reinbacken, wenn ich das gar nicht verwende, so als Beispiel. Das wirkt sich auch auf die Leistung aus. SecondLife, welches ich emergt habe, lieft bis zu 7 FPS schneller, als die vorcompilierte Variante. Das ist schon krass. Aber eben, die vorcompilierte Variante installiert man und kann sie benutzen. Vielleicht fünf Minuten. Nichts da mit drei Stunden compilieren!

            Ich sage da ganz klar, wer die Zeit und die Muse hat, der wird Gentoo wahrlich lieben! Einfach ein super geniales System, gerade auch, wenn man wirklich mal Linux verstehen will.

            Du sagst bei Windows immer Werbung. Hab ich da Glück gehabt, oder warum kriege ich davon nichts mit?

            Aber Windows ist auch so ein Beispiel. Die Leute gewöhnen sich nicht daran, die benutzen einfach nur. Die kaufen einen PC, oder einen Laptop, da ist Windows draus, also benutzen sie es. Sehr viele, eigentlich die Meisten, die ich bisher gefragt habe, kennen nur Windows und MacOS. Ein Mac ist denen aber zu teuer. Gut, kann man nachvollziehen. Aber trotzdem. Nur sehr wenige setzen wirklich Windows ein, weil sie es besonders toll finden. Es ist eben drauf und da läuft auch alles so, wie sie es sich vorstellen. Ich bin schon sehr lange ab von der Missionierung. Wer es benutzen will, der soll das bitte tun. Wer umsteigen will, der soll mich fragen und ich helfe gerne. Alles andere geht mich nichts an.

            Windows hat eben einen ganz gewaltigen Vorteil. Der heisst schlicht Bill Gates. Viele reden ja schlecht über den, aber wenn man sich seine Geschichte mal so anschaut, der Kerl hat es wirklich drauf und das er da ist wo er ist, hat er auch absolut verdient! Der hat IBM ein OS angedreht, da hatte er noch gar keins. Er musste ja DOS erst einmal von jemand kaufen, weil er wirklich nichts hatte! Du kannst mir auch sagen was du willst, der findet sein OS mit Sicherheit auch nicht knorke. Muss er aber auch gar nicht. Es tut das, was er will. Es bringt im Berge von Geld. Wobei ich den Entwicklern aber auch zusagen muss, die bauen mit Sicherheit nicht absichtlich radikalen Schrott. Das Ding ist aber mittlerweile einfach so gigantisch, wahrscheinlich kennt niemand wirklich den ganzen Code. Vieles, so behaupte ich, kann man auf das Management, die Kommunikation untereinander und der ganzen Organisation zurückführen. Da sag ich aber, mach sowas mal. Organisier mal ein so grosses Team an Entwicklern. Ich glaube einfach, die Meisten Projekte solcher Grösse, die auch noch unter Zeitdruck stehen, egal wie gut sie gemeint sind, werden irgendwann an solchen Problemen erkranken.

            Nehmen wir mal ein anderes Beispiel. Das AmigaOS. Das hatte schon eine grafische Oberfläche, Multitasking, da kam dann irgendwann Apple mal hinterher. Die ganzen Dinge, die in der Werbung zu Windows95 angepriesen wurden, habe ich damals gar nicht verstanden. Einfach, weil ich die Neuerung nicht gesehen habe. Womit die da gross Werbung gemacht haben, war bei mir gang und gäbe. Ich habe mir da Workbenchs auf einer 1,44 MB Diskette gebaut. Eine für die Textverarbeitung, eine andere für Grafik usw. Auf 1,44 MB, mit grafischer Benutzeroberfläche, Multitasking usw. Als dann irgendwann mein DraCo mit seinen 60 MHz und seinen 128MB Arbeitsspeicher dann doch zu langsam wurde und ich mir neue Hardware zugelegt habe, war dem sein ganzes OS immer noch auf einer 100MB Festplatte, die ich mir damals noch für den Amiga500 gekauft hatte. 100MB Festplatte, die so irgendwas um die 20% gefüllt war. Mehr braucht dieses OS einfach nicht!

            Warum werden denn also heute die PCs nicht standardmässig mit AmigaOS ausgeliefert, sondern mit Windows? Warum fristet das AmigaOS (ja, dass gibt es tatsächlich noch!), ARos und Co ein Nieschendasein? Na, da war kein Bill Gates dahinter! Das Marketing war einfach grauenhaft falsch. Nicht schlecht, aber eben wirklich total daneben! Fast Alle, mit denen ich mich so unterhalte, kennen den Amiga nur als Spielcomputer. So etwas wie das SNES. Die wissen gar nicht, was man damit alles machen kann und das bei Jurassic Park auch Amigas mitgewirkt haben. Oder auch, dass die NASA sogar noch Amiga4000 einsetzen! Wie gesagt, völlig falsches Marketing!

            Warum gibt es Apple noch? Na, weil auch ein Steve Jobs den Plan davon im Sack hatte, wie man was seinen Kunden verkauft und das man dafür auch mal Leute um Geld bitten muss, die eigentlich so gar nicht auf dem Plan stehen. Nur wenige wissen, ohne Gates gäbe es kein Apple mehr. Der hat Kohle zugeschossen! Nicht aus Herzensgüte, sondern weil Jobs ein echter Profi war, jemandem etwas zu verkaufen.

            So. Warum benutzen die Leute Windows? Weil Gates ein Genie in Sachen Marketing war. So einfach ist das. Das hat beim besten Willen nichts mit dem Produkt zu tun.

  3. Hmm da schau her. Das mit dem Amiga OS hab ich nicht gewußt. Aber gerade gesehen das die tatsächlich Geld haben wollen für Ihr OS. Ich habe auch nie einen Amiga besessen. Ich glaube der Bruder einer Freundin hatte einen Amiga. Bei dem Commodore VC 20 Plus war irgendwie mal ne Pause bei mir mit Computer. Bis mei Vater irgendwann den ersten PC mit Windows hatte, da sass ich dann plötzlich wieder vor dem PC.

    Übrigens den ZX 81 gibt es heute noch zu kaufen als Bausatz und die Teile laufen tatsächlich noch immer bei irgendwelchen Freaks als Server.

    Die Zeit mit dem ersten PC war dann auch wieder ne Zeit in der ich viel gelernt habe. Was dann auch zum Teil echt lustig war. Auf zwei Weiterbildungen vom Arbeitsamt, auf denen dann auch Computerwissen vermittelt werden sollte wußte ich mehr als die Lehrer die uns was beibringen sollten. War schon witzig wenn man die irgendwie reinlegen konnte und die PCs einer ganzen Klasse erstmal in Schleife die Sirene einer US Bullenwanne von sich gaben. 🙂 Nette Erinnerungen.

    Das man Scheiße verkaufen kann wenn man gut reden kann ist schon klar. Leider lässt man sich davon auch immer wieder reinlegen. Ich benutze Laptops und Handys immer bis sie komplett versagen und wenn ich ei Akku für ein altes Laptop oder Handy bekomme kaufe ich mir die auch. Ich hab zum Beispiel immer noch ein altes OnePlus One hier liegen das inzwischen mit Ubuntu Touch läuft. Gefällt mir fast besser als Android. Zumindest hängt sich Google da nicht rein. Das Einzige was bei Ubuntu Touch nicht funktioniert ist das GPS. Kann man sich tot lesen an irgendwelchen Tutorials oder in Foren. Klappt nicht. Irgendwann werde ich mir dann ach mal ein PinePhone zusammengespart haben um das auszuprobieren. Gibt ja inzwischen Arch oder Gentoo für die Geräte. Das ist echt nochmal was das ich ausprobieren muß.

    So nun aber ein gutes neues Jahr und bleib gesund.

    1. Ja, das AmigaOS hat schon immer Geld gekostet. Aber schau doch mal nach ARos und wirf das in eine virtuelle Maschine. Für das AmigaOS würde ich sogar Geld bezahlen, aber das läuft ja nur auf sehr eingeschränkter Hardware, die dann auch wieder Fett Geld kostet und das hab ich einfach nicht.

      Der C64 gibt es mittlerweile sogar mit CD-Rom und der ist sogar internetfähig. Ich kenne sogar zwei Leute, die den benutzen. Hat zwar nicht mehr viel mit dem Original zu tun, aber es läuft tatsächlich!

      Deine Erfahrungen kann ich teilen. Schon in der Berufschule habe ich meinem Lehrer gezeigt, dass man sehr wohl ein Novell-Netzwerk ganz einfach hacken kann. Später hatte ich dann den Shlüssel für die Computer-Räume und hab repariert, was die Lehrer verbockt haben.

      Bei Handys bin ich auch nicht auf dem Laufenden. Hab das Cat S60 und das wird auch noch eine Zeit im Betrieb bleiben. Vor Zeug mit Ubuntu lasse ich mittlerweile auch die Finger, dass sind tatsächlich mittlerweile auch Datenkraten und ich wette, intern funktioniert das GPS und senden fleissig Daten. Davon hab ich schon oft was gelesen.

      Aber jetzt wünsche ich auch dir ein frohes Neues!

      1. Ich hab mich dann mak auf OMGUbuntu unbeliebt gemacht. Die haben die 5 besten Linux gewählt. Frag mich was die 5 gutes haben sollen. Unbuntu, Mint und POP-OS sind für mich einfach zu gleich. Was man an Manjaro gut findet, auch wenn es von Archlinux entwickelt wurde, ist mir ein Rätsel. Manjaro läuft instabil, ist absolut nichts für Anfänger und hat ne schlecht Hilfe.

        Bei Fedora krieg ich grundsäzlich nen Fön. Hat Bugs wie Windows und läuft auch nach längerer Zeit so langsam. 😀 Nonfree Software zu installieren ist immer eine Sache von Nerven und Zeit. Wenn das dann installiert ist kann man nicht sicher sein das es auch funktioniert.

        Das scheint bei den 5 Distrubtionen entweder an guter Werbung zu liegen oder an genügend Geld um auf die ersten 5 Plätze zu kommen.

        Was ich persönlich immer als besonders nervig finde ist Deepin. Sei es das Original oder irgendein ein Linux mit der Oberfläche, das Linux funktioniert meist nicht mit jeder Hardware. Was nützt schön wenn es nicht klappt. Auch zu behaupten das Deepin gut für Umsteiger von Windows oder IOS ist, halte ich eher für ein Gerücht. Auch sieht man bei Deepin gut das die echt auf Lizenzen scheissen.

        Ich finde Linux hat dieses Jahr nicht wirklich was tolles gebracht.

        1. Es ist in meinen Augen ohnehin so eine Sache, ein Linux zu bewerten. Bestenfalls bewertet man Distributionen. Da wird dann Mint 20.1 in den Himmel gehoben, weil standardmässig ein Tool für Webapps und zum Fernsehschauen dabei ist. Beides kriege ich auch genauso unter Arch. Beides will ich aber gar nicht! Webapps könnte ich mir noch vorstellen, da man dort nicht von der einen Seite alle Coockies mit auf eine andere Seite schleift. Mehr Vorteil sehe ich dann aber doch nicht. Fernsehn auf dem Desktop? Ich hab es mir angeschaut. Da ist nicht ein Sender dabei, den ich schauen würde. Also, was nützt es mir?

          Da werden dann Dinge verglichen, die man gar nicht vergleichen kann. Das sind für mich und da zähle ich Hefftor-Linux und Bunsenlabs mit dazu, gar keine wirklichen Linux. Das sind zusammengebastelte Distributionen, die ja zumeist auf Debian beruhen (erkennt man schön am apt-get), wo man noch schnell eine Oberfläche und Zusatzsoftware geklebt hat.

          Warum denn nicht mal Arch, Gentoo, Debian und so vergleichen? Nackte Distributionen! Die Paketmanager, die Installationswege und das alles. Das müsste man vergleichen, wenn man Linux vergleichen will. Meiner Meinung nach!

  4. Joo, hab ich mich tatsächlich unbeliebt gemacht. Kommen gleich Kommentare. Lese ich mir durch und grins mir eins.

    Zugeben muß ich ja das ich mir MediathekView installiert habe. Kann man schön die verpassten Filme runterladen. 🙂

    Ich glaube von Seiten wie distrowatch und omgubuntu darf man nicht all zu viel erwarten. Wirklich gute Informationen und Vergleiche bekommt man auf den Seiten nicht. Irgendwo hab ich noch eine fette Linuxbibel rumliegen. Ich weiß nicht wieviel 1000 Seiten das Teil hat- Ich hatte das damals aber schnell beiseite gelegt und lieber gelernt mit Foren und Wikis. Irgendwo im Inhaltsverzeichnis oder im Stichwortverzeichnis suchen war mir zu doof. 😛

    Wobei Foren auch nicht immer prickelnd sind. Wenn da Typen sitzen die meinen alles auseinander pflücken zu müssen kannste auch die Wut kriegen. Ich möchte einfach auf eine kurze knackige Frage auch eine kurze und knackige Antwort. Einige halten dann immer gleich ein Referat, das kan ich ja irgendwie nicht leiden. 😀

    Ich werde jetzt aber auch bei meinem Archlinux bleiben. Da bin ich zufrieden mit und ich kann immer schön alle Freunde neidisch machen. Die warten dann immer schön lange bis Ihr Windows hochgefahren ist. 😀

    1. Also bei mir hast du dich nicht unbeliebt gemacht. Falls das so rüber kam, habe ich mich falsch ausgedrückt.

      Es ist ja nichts dagegen zusagen, wenn sich jemand so einen Fernseher für den Desktop installiert. Oder Webapps, oder keine Ahnung. Mir geht es nur darum. Linux Mint 20.1 wurde jetzt schon in ein paar Bereichen, wo ich so unterwegs bin, als bestes Linux ausgezeichnet. Eben wegen solcher Spielereien die so gar nichts mit Linux selbst zu tun haben. Ausserdem kriegt man Software vor die Nase gepflanzt und bei der Installation nicht einmal die Möglichkeit, diese abzuwählen. Zudem, das Update auf 20.1 ist für einen handelsüblichen Anwender nicht zu machen. Ich musste mittlerweile ein paar Mint updaten gehen, weil die ja den Terminal voraussetzen und das kriegen die Meisten einfach nicht gebacken. So viel also zum besten Linux. Hefftor ist Rolling Release, da gibt es so einen Schwachsinn gar nicht.

      Foren ist so eine Sache. Anfangs war ich in Foren sehr aktiv. Gerade bei Gentoo war das unerlässlich. Aber mittlerweile?

      Du stellst eine Frage und fast immer kommt die gleiche Antwort: Schon gegooglt?

      Da könnte ich an die Decke springen. Oder ich frage etwas zum programmieren. Dann bekomme ich oft erst einmal Anleitungen vorgesetzt, wie ich C++ lerne. Sehr lustig. Ich mache das ja auch erst seit ein paar Tagen und hab noch nie ein Programm geschrieben.

      Oder eben, es wird zerpflückt. Ich hatte bei meinem NetBook unter Arch das Problem, ich wollte da einen Wlan Repeater draus machen und danach ging das Wlan gar nicht mehr. Nach X Versuchen habe ich dann mal im Forum gefragt. Mit was für Antworten die gekommen sind? Ob der Treiber installiert ist, ob ich schon einmal mit Wlan gearbeitet habe, unter Linux macht man das eben in der Konsole und nicht mit Gui. Alles sau dämliche Kommentare, die überhaupt nicht zu meinem Text gepasst haben. Ich habe ja alle Schritte, die ich unternommen hatte, aufgeschrieben. Da war nie die Rede von einer GUI und ich hatte auch explizit hingeschrieben, dass die Karte erkannt und der Treiber ohne Fehler geladen wird.

      Ich befürchte tatsächlich, dass mittlerweile viele in Foren unterwegs sind, die einfach nur demonstrieren wollen, wie viel besser sie doch sind und das Fragesteller alle einfach nur dumm sind. Macht echt keinen Spass.

      Aber nicht nur beim Computer. Auch in Autoforen. Ich frage, ob es die Möglichkeit gibt, dass der Kühler mittlerweile zugesetzt ist und deshalb mein Auto manchmal Probleme mit der Kühlung hat. Hab dabei auch sämtliche Schritte aufgeschrieben, die ich bislang zur Fehlersuche durchgeführt hatte. Bekomme ich die Frage zurück, ob genug Wasser drin ist. Puls 200! Ist ja nicht so, dass ich geschrieben hatte, dass ich alles Kühlwasser abgelassen, neu aufgefüllt und nach Vorschrift entlüftet habe. Warum fragt man mich dann bitte, ob genug Wasser drin ist?

      Was das Booten angeht, sei da vorsichtig. Mein Laptop hat eine SSD drin und da braucht Windows10 zum Booten nicht wirklich viel länger, als mein Arch auf SSD.

  5. Ne das ist auf keinen Fall so rüber gekommen das ich mich unbeliebt gemacht hätte. 🙂

    Das war jetzt bezogen auf OMG Ubuntu.

    Ich kenn das aus Foren für Menschen mit Behinderung. Da fragst Du wie lange es man hinnehmen muß bis ein Sanitätshaus einen Rollstuhl liefert und wie lange man ohne Rollstuhl sein muß und ab wann anrecht auf einen Leihrollstuhl hat. Da kommen dann FRagen was für ein Modell man hat oder ob der Mittelradantrieb hat oder Front oder Heckantrieb. 😀 Einige erzählen dann auch Ihre Lebensgeschichte und was das alles neues aus Büttenwarder gibt. Da ist einem dann auch sehr geholfen. 😀

    Bei mir ist es gerade ein Freund asu Schleswig Holstein der mit seinem Mint dasitzt und nicht weiterkommt weil er, wie Du schon sagtest, den Terminal nutzen muß um sein Linux Mint upzudaten. Pech gehabt. Jetzt muß er warten bis im Februar nach Schleswig Holstein komme.

    MEin Arch startet auch von der SSD. Ca. 10 Sekunden und das Linx ist gestartet. Ist schon echt genial. Wenn ich da an meinen Desktop denke der nur ne HDD hat. Da war ich am überlegen ob der nicht auch ne SSD kriegt. Steckplatz ist vorhanden. Nur halt nicht das Kleingeld. So jetzt hab ich mir die Finger wieder warm geschrieben nach dem ich ne Stunde mit dem Rollstuhl unterwegs um mal was anderes als die Hütte zu sehen. LOL

    1. Eine SSD ist einfach eine geniale Sache. Ich hab auch eine im Desktop. Mediamarkt 120 GB 20€. Die Gleiche hat auch meine Frau und steckt in meinem NetBook.

      Nur da sage ich immer, dass System darf da drauf, aber keine wichtigen Daten. Man darf nicht vergessen, die Technologie hat nur eine begrenzte Anzahl an Lese- und Schreibzugriffen, dann machen die Teile die Grätsche. Deshalb auch nur die 120 GB. Da mache ich einmal im Monat ein Abbild und falls die sich dann verabschiedet, hole ich mir eine Neue, kopiere das Image da drauf und weiter gehts. Vielleicht noch ein paar Updates, aber ansonsten kein Aufwand. Wäre bei grösseren Platten echt ein Problem.

      1. Mach mir bloß keine Angst. Mein Laptop hat schon einiges an Jahren auf dem Buckel.

        Ich hoffe doch die SSD hält noch eine längere Zeit. Akku kommt Montag, da werde ich mir wohl bald mal ne neue SSD bestellen. 😛

        1. Ich denke, dir wird niemand so haarklein sagen können, wie lange eine SSD wirklich hält. Du siehst vielleicht bei den Daten, dass so eine SSD was weiss ich, 150.000 Lese- und Schreibzugriffe hat. Dann geben aber viele auch 2-5 Jahre Garantie. Also eine Zeit halten die definitiv. Ist aber eben immer so ein bisschen Risiko dabei, meiner Meinung nach. Ist ja schön, dass man 2 Jahre Garantie hat, nach 1,5 Jahren zerlegt es dann die SSD und man bekommt eine Neue. Wenn dann aber auch wichtige Daten, Bilder, oder was immer, futsch sind, ist so eine neue SSD nur ein schwacher Trost 😉

  6. Oh Daten und Bilder Musik etc. Hab ich alles dreimalgesichert. Von daher ist das nicht so wild.

    Seit dem Windows 7 bei mir vor 15 Jahren alle meine Bilder und Daten mitgenommen hat, habe ich alles dreifach gesichert. Vorallem wenn man mal fast 800 CDs als MP3 ausgelesen hat und das alles futsch gegangen ist.

    Auf der SSD im Laptop ist tatsächlich nur das Arcolinux drauf. Alle Fotos die ich mache gehen sofort auf den Desktop und von da aus auf zwei externe Festplatten. Schaden macht halt klug. 🙂

    1. Ging mir bei meinen Serien so. Ich hab da eine, die läuft jetzt am 5. Januar schon seit 2 Jahren. Da ist es mir tatsächlich 2x passiert, dass aus irgendeinem mir nicht nachvollziehbaren Grund auf einmal die Originale das Zeitliche gesegnet haben. WPS-Office hat da nur noch Schwachsinn angezeigt und schlussendlich konnte ich die Dateien mit nichts wieder herstellen. Gut, war kein wirklicher Schaden, da ich ja noch alles im Blog habe. Aber, es war dann doch ärgerlich. Zumal eben auch, ich schreibe alle Teile, sind jeweils 5 Seiten, alles in eine Datei. Einfach weil es cool ist zu sehen, bis wohin man da schon gekommen ist. Müssten mittlerweile so um die 2500 Seiten sein. Schlau wie ich bin habe ich dann Backups gemacht. Aber irgendwie, so Daten von hier nach da kopieren und so. Mühsam, hält auf, nervt. Aber zu der Zeit habe ich mich gerade in Git eingearbeitet und jetzt schlummert alles, nach jedem Teil den ich schreibe, schön auf meinem Server und ist auch schon auf diverse andere Systeme hier geklont. Da dürfte also nichts mehr passieren 😉

      Wie heisst es so schön? Kein Backup, keine Gnade ;).

      So hat ein Freund von mir vor ein paar Jahren Bekanntschaft mit Ransomeware gemacht. Ja, Windows natürlich. Ich muss aber sagen, der hat wirklich jedem Hacker fast schon eine Einladung geschickt. Er hat mich dann gerufen, weil er seine Bilder nicht mehr öffnen konnte. Zugegeben, 250€ in BTC zum entschlüsseln war fair ;). Ich hab ihn dann gefragt, ob er denn die Bilder nicht irgendwo noch auf CD hat, oder so. Rate, wie die Antwort war 😉

  7. Ja Windoofs, Viren und Würmer. Eine Freundin aus Kiel hat mich vor Jahren mal angerufen und meinte Ihr Rechner startet nur noch nach 10 Versuchen. Ausserdem läuft der nur noch langsam. Hab ich mich auf den Weg nach Kiel gemacht und versucht hren Rechner zu starten. Naja was soll ich sagen. Das Teil war nur noch dazu da um Viren Würmer etc. zu verteilen. Da war auch nichts mehr zu retten.
    Ich hab noch und hab danach auch nicht mehr so ein verseuchtes Windows gesehen.

    Das war dann der Einstieg meiner besten Freundin in Linux.

    So richtig Linux hab ich geschnallt durch einen Freund der in Plön einen kleien Computerladen hatte. Bei Ihm habe ich oft im Laden gesessen und mit ihm geschnackt und zugeschaut wie er mit Linux umgeht. Das war echt kostenloser Unterricht.

    1. So Windows Rechner kenne ich. Wo sich das Who is Who der Würmer und Trojaner eingestellt hat. Hatte damals auch einen Stick mit Slacklinux drauf. Hatte kein GUI und gar nichts. Aber ein geiles Tool aus Russland. Hab ich mal auf einer Onion-Plattform mit Tor gefunden. Hiess glaub ich gnfn oder so. Hatte auch nur eine Option. -r für repair. Ohne hat es nur geschaut, was es auf NTFS Platten für Viren, Würmer und Trojaner findet. Hab das dann über so einen Windows 8 Rechner flitzen lassen. Wir haben in der Zeit MiB und 21 Jumpstreet geschaut, so lange hat das gedauert. Über 1.000.000 Schadprogramme. Klar, wenn da mal der richtige Wurm drauf sitzt, dann hat man Spass. Der holt dann seinen kompletten Freundeskreis. Hinterher dann noch von der Rescue Partition gebootet und Fehler beheben lassen, schon war das Ding wieder sauber.

      Ich bin dann aber aus dem Bereich Wurm und Trojaner Jäger ausgestiegen. Da bist du dann echt Stunden unterwegs, weil die zu faul sind von ihren geliebten Bildern Backups zu machen, haben aber 100 Spindel mit DVD Rohlingen im Schrank stehen. Nee. Da ist mir meine Zeit doch zu schade.

      Lustig ist aber, viele hatten den Sub7 drauf. Warum? Na weil man damit auf Rechner kommt, die einen Sub7 Trojaner drauf haben. Sorry, aber da hab ich dann keinen Spass mehr verstanden. Wenn man echt so doof ist, sich einen Trojaner zu installieren um dann Rechner zu „hacken“, die genau diesen Trojaner drauf haben und dann nicht 1+1 rechnen können, die haben es einfach nicht anders verdient. Wenn jemand mit 200 Km/h auf vereister Strasse versucht eine Kurve zu nehmen, da hab ich auch kein Mitleid, wenn der am Baum endet.

      Meine UNIX-Karriere fing schon mit meinem Amiga 1200 an. Da hab ich mir, halt dich fest, mit einem 14.4er Modem NetBSD gezogen. 200 MB. Du willst nicht wissen, wie lange das gedauert und was das gekostet hat ^^. Ja, aber da ging das los. Dann kam ja meine kurze Windows XP Zeit. So schnell habe ich noch nie nach einer ALternative gesucht. Aber was? SuSe? Fedora? DamnSmallLinux? Ich fand alles Kacke. Wo kommen wir denn da hin, wenn man für ein Linux mehrere DVDs brennen muss? Da läuft doch schon im Ansatz was schief. Ausserdem. Das hat man dann zwar installiert, aber Null dabei gelernt. Wenn dann was kracht, dann sitzt man da und hat überhaupt keine Ahnung, wie man das beheben kann.

      Dann kam Gentoo. 100 MB Installationsmedium und ist in 3 Minuten installiert. Dann sitzt man aber in der Console, weil da ist dann wirklich gar nichts drauf. Aber! Die Anleitung ist super. Auf einmal versteht man, was das /etc Verzeichnis ist. Was .conf Dateien darstellen usw. Das es Window-Manager gibt. Wie man über die Console dann X11 startet, oder wie man die Kiste dazu bringt, direkt in einen Desktop-Manager zu starten. Was so alles in der /etc/init.d/ geht. Okay, ist heute Systemd. Dann kracht etwas und sofort hat man so in etwa eine Ahnung, was die Fehlermeldung bedeutet und wo man das Problem angehen kann. Erst da hab ich den Umstieg auf Linux wirklich geschafft.

  8. Am Anfang von Linux war ich einfach nur froh das ich ein OS Hatte das stabil lief und nicht ständig abstürzte.

    Ich glaub mein Gesicht muß zu Lachen geswesen sein wie ich meinen Drucker angeschlossen hatte und ich immer darauf wartete das Linux jetzt mal nach nem Treiber sucht. Bis ich begrabbelt hatte das der beim einstecken in den USB Anschluss schon lief. 🙂 Ich glaub das ganze entdecken von Linux ist echt so manches Foto wert.

    Meine Frau hat dann in einem Pflegedienst als Pflegedienstleitung angefangen. Da hat Si am Anfang noch Ihr Netbook mitbringen müssen. Da hatte ich Ihr damals Ubuntu für Netbooks draufgespielt. Das lief einfach super. Ich schau mir heute immer noch mal ein altes Linux an. Findet man auf https://archiveos.org/
    Zum Beispiel easypeasy Linux. 🙂

    Der Chef von dem Pflegedienst kommt aus Russland und hat mit dem Kaspersky zusammen IT studiert. Der Witz an dem Typ ist das der immer noch Windows XP als Server in dem Laden laufen hat. Ich hatte dem schon vor Jahren angeboten das ich sein System auf Linux umstelle. Das Angebot hat er nicht angenommen. Under Sohn arbeitet immer noch in dem Pflegedienst und mach da die Abrechnungen für Die Krankenkassen. Immer noch mit Excel und nicht iregndwie mit moderner Software.

    Zur Zeit bin ich am Suchen nach einem Rolling Release Linus für meinen Kumpel das nicht auf Arch basiert. Der hat nämlich null Ahnung von irgendeinem OS. Das Einzige was der kann ist mit seinem CAD Programm umgehen. Er ist technischer Zeichner. Ich glaube er kriegt von mir im Februar Solus Linux Mate auf die Rechner geknallt. Das kommt Linux Mint am nächsten und ich muß mir nicht ständig anhören das sein Linux nicht mehr vernünftig läuft weil er noch Mint 17 oder 18 auf den Rechnern hat. 😀 Wenn er dann noch Abends mit Pater Born (Parderborner Pilsner) vorm Rechner sitzt kriegt er eh nicht viel mit. 😛

    Da muß was her das einfach ist und er begreift was er machen muss. 😛

    1. Da könntest du dir vielleicht doch mal Hefftor anschauen. Okay, die Installation erfordert in den ersten Schritten ja leider etwas Fachwissen, gerade wegen dem Kernel, aber davon abgesehen habe ich bislang gute Erfahrungen damit gemacht. Die, die es derzeit verwenden, kriegen sogar ihre Updates damit recht gut geregelt. Ich musste bisher nirgendwo eingreifen. Zudem ist es ja aktuell und eben auch Rolling Release!

      Was Drucker angeht, da habe ich leider bei älteren Modellen schon andere Erfahrungen gemacht. Da ist es manchmal etwas mühsam, bis alles wirklich läuft. Aber, mit ein bisschen Verständnis bekommt man es dann doch tatsächlich hin. Cups ist da wirklich hervorragend, wie ich finde!

  9. Also mit Hefftor hab ich schlechte Erfahrungen gemacht und Achliunux kriegt er nicht gebacken. Terminal kriegt der nicht hin. Ich glaube am besten ist echt Solus Mate.

    Ich war ja schon froh wenn ich Ihm am Telefon erklären konnte was er machen soll. Ansonsten ist er immer mit seinem Laptop von Leck nach Plön gefahren mit der Bahn damit ich Ihm das wieder hinwurschtel.

    Bei Druckern hatte ich bis vor einem Jahr immer HP Drucker und die laufen ja von alleine mit Linux.
    Besser finde ich allerdings vom Druckbild her Epson Drucker. Da ich gerne fotografiere ist das schon schön wenn man dann auch nen guten Drucker hat- Ich hatte eher Problme beim WLAN, das heißt mit dem neuen HP Laptop. Linux hat wohl keinen Treiber für das RTL8821ce Modem. Das mußte ich unter Arch per Hand installieren und unter Ubuntu mit der Treiberverwaltung installieren. Dafür läuft unter Arch der Grafiktreiber für die Intelgrafikkarten wesentlich besser als unter Ubuntu oder Debian. Wobei es dann Probleme beim HDMI Anschluß zum Fernseher gibt. Da kann ich bei Arch keine gute Einstellung finden das das Bild vernünftig dargestellt wird. Enteweder nur halbes Bild auf dem Fernseher oder zu klein um das noch lesen zu können.

    1. Zum Fernseher kann ich nichts sagen. Hab ich noch nie probiert. Ansonsten hatte ich auf meinem Lenovo mit nicht einem Treiber bislang Probleme. Die Grafik, der Ton, Wlan, Bluetooth, lief alles ohne das ich irgendetwas machen musste.

      Was sind denn deine schlechten Erfahrungen mit Hefftor? Vielleicht kann ich das rekonstruieren und dann einen Artikel zu schreiben.

  10. Oh jetzt muß ich überlegen was da mit Hefftor war. Ich meine das seilte immer ab. Ich glaube auch der Treiber fürs WLAN wollte sich nicht wirklich installieren lassen. Obwohl ich nichts anderes gemacht habe wie bei Arcolinux gemacht habe. Das witzige ist das Arcolinux ein Fork von Hefftor ist.
    Mir war auch schon zuviel was da mit Hefftor installiert wurde. Ich war immer nur dabei irgendwelche Programme zu deinstallieren die ich gar nicht haben wollte.
    Ich hab Hefftor irgendwann für mich abgeschrieben und dann hab ich auch vergessen was mich genervt hat.

    Ich hab ab und zu nen Fernseher am HDMI Anschluß weil meine Augen nicht mehr immer so wollen wie sie sollen. Da ist denn schon ganz schön den Laptop an einen großen Bildschirm anzuschliessen.

    Ich hab jetzt aber den Desktop an dem Fernseher in der Küche angeschlossen und wenn ich dann Bilder bearbeite oder längere Texte lese ist das hilfreich. Ich habe auf dem Desktop auch Ubuntu drauf. Da mit kann ich besser Bilder bearbeiten und von der Kamer runterladen. Rapidphotodownloader arbeitet mit Archlinux nicht so wie ich möchte. Es erkennt einfach die Kamera nicht richtig und ich finde auch keinen Treiber für die Sony Kamera die unter Arch zu installieren ist.

    Vorteil unter Ubuntu ist bei der Kamera und dem Programm das es die Bilder automatisch nach Datum und Uhrzeit runterlädt und sortiert. Irgendwo bin ich dann ja auch faul und hab keine Lust das alles noch selbst in Ordner zu kopieren die ich dann auch noch selbst erstellen muß. *grins*

    1. Also, ausser Brave hat bei meiner Installation Heffor nichts mitinstalliert, was ich nicht ausgewählt hatte. Vielleicht hat sich da mittlerweile was in der Installation geändert? Na, werden wir wohl nicht herausfinden. Mit Wlan hatte ich bislang auch keine Probleme. Seis drum, meine Leute werden sich melden, wenn was klemmt 😉

      Mit Digitalkameras hab ich keine Erfahrung. Die Bilder, die mein Handy macht, sind für mich absolut ausreichend. Aber ich werde bald, wenn mal irgendwo Zeit rumliegen sollte, die Kamera meiner Frau entführen und dafür einen Aufsatz drucken, um Spektrallinien zu bekommen. Mein Hand hat leider um die Kameras rum so ein komischer Rand, so dass ich die Rasterfolie da nicht wirklich gut davor bringen kann. Das gibt einfach keine vernünftigen Ergebnisse. Ist aber auch keine Sony. Vielleicht finde ich dann aber etwas, was dir vielleicht helfen könnte. Mal abwarten.

      Ich muss mir mal ArcorLinux anschauen. hab zwar mal kurz irgendwo was gelesen, aber wirklich firm bin ich da nicht.

  11. Wirklich teuer war meine Sony Kamera nicht. Ist mit eine der günstigsten. Ich hatte vor ein paar JAhren das Vorgängermodell. Für mich war wichtig das die nen guten optischen Zoom hat. 35 fach ist da schon nicht schlecht. Ich kann auf dem Rollstuhl auch nicht all zu viel Kram mit rumschleppen. So ein Rollstuhl ist kein Kombi 😀 Ein leichtes Stativ das reicht mir.

    Ansonsten hab ich immer noch das Huawei P30 Pro das wirklich gute Bilder macht.

    Auf Arcolinux bin ich durch computerbase.de gekommen. Das auch mehr durch Zufall weil mich Google auf dem Smartphone drauf aufmerksam gemacht hat. Es ist zum Teil echt interessant auf was man alles stösst durch Zufall. Ich weiß nicht ob Du Makulu Linux kennst. Die Entwickler sind zwar wirklich nett, aber die haben für die paar Entwickler zuviel Projekte an denen Sie arbeiten. Daran leiden die drei oder vier Linux an denen die arbeiten. Leider arbeiten die dann auch mit Ubuntu.

    Es hat dann schon was wenn man dann wirklich die Zeit hat nach Distrubtionen zu suchen die nicht jeder kennt. Das meiste kann man ja eh live von USB oder DVD starten.

    1. Ich hab ein Cat S60. Macht nicht die besten Fotos, kann dafür auch mit der FLIR Kamera thermische Aufnahmen machen. Das ist ein super tolles Festure! Benutze ich erschreckend oft.

      Ich kenne ziemlich viele Linux-Distributionen. Ich installiere die immer in eine virtuelle Maschine und spiele dann damit rum. Wie du ja bei Hefftor vielleicht gesehen hast. Das funktioniert einfach hervorragend und so kann ich auch mal Dinge ausprobieren, die von DVD oder Stick nicht so leicht zu machen sind. So bin ich auch auf BunsenLabs gestossen. Würde ich zwar niemals auf meinem Arbeitsrechner einsetzen, aber für alte Laptops zum Beispiel, die auch nur 32 Bit Prozessoren haben, ist das echt eine coole Sache!

      Makulu meine ich auch mal gelesen zu haben. Aber eher so am Rande. Wirklich was gemacht habe ich da nicht.

      Aber, in einem Punkt gebe ich dir vollkommen Recht. Entwickler übernehmen sich sehr, sehr gerne! Die hauen ein Programm raus, Leute finden das toll und schon geht der Mist los. Anstatt alle Bugs zu beseitigen, wird dann schnell die nächste Version zusammen gestopft, mit neuen Features und bla. 10 Bugs, eine Idee für ein Feature, dann fliegen die Bugs auf den „ToDo“ Stapel und schnell wird lieber das Feature eingebaut. Das hat dann auch wieder Bugs und so geht das weiter. Dann schraubt man mal schnell noch ein Programm zusammen, weil man gerade die Idee hat, dann vielleicht noch eins, die Dokumentationen bleiben auf der Strecke Bugfix werden auch nur die gemacht, die irgendwelche Sicherheitslücken aufweisen und schon wird alles nur noch halbgut.

      Du hast auch Recht wenn du sagst, man findet oft Dinge, nach denen man gar nicht gesucht hat. Das passiert mir auch immer und immer wieder!

  12. Ja von Bunsenlabs kenn ich noch das Ur OS. Komm jetzt gerdae nicht auf den Nanmen. Archbang meine ich hieß das. Das hab ich mal auf einem uralt Schlepptop gehabt. Schlebbtop weil das Teil noch ein etwas kleinerer Desktop mit Monitor dran war. Leider weiß icht mehr wie das Ding hieß. War auf jeden Fall schwer und groß. Leider gabs keine Ersatzteile mehr für das Gerät und auch ein anderes Mainboard einbauen hätte nicht geklappt weil die Anschlüsse echt für das Gerät gebaut wurden.Vielleicht finde ich auf Facebook noch Bilder von dem Gerät. Ich meine das Teil war entweder vom Asus oder Acer.

    Von Makulu Linux konnte ich das XFCE live vom USB starten. Nach der Installation lief das nicht von Festplatte aus. Selbst die Entwickler wussten nicht warum. War auch egal ob ich es auf dem HP oder Asus installiert hatte. Das startete nicht. Die haben mich da schon für bekloppt erklärt. Leider funktionierte auch die komplette Installation in Deutsch nicht wirklich. War mir , da ich englisch kann, ziemlich wurscht. Schreckt aber natürlich andere ab.

    1. BunsenLabs basiert aber doch auf Debian. Gut, kann sein das die das geändert haben, da Arch ja nicht mehr auf 32 Bit läuft.

      So Laptops kenne ich. Hab ich kürzlich erst einen Entsorgt. Da ging es gar nichts mehr dran. Ich hatte auch mal so ein kleines Ding, was man in Terminator 2 sieht. Da hab ich so manchen Mist mit gemacht, dass kann ich dir sagen. Zwar keine Kreditkarten gehackt, aber mit den richtigen Anschlüssen konnte man da so richtig geilen Scheiss mit treiben. Aber das ist auch alle Tode gestorben, die man sich denken kann und das Ding ist so alt, da gibt es gar nichts mehr für. Nicht einmal eines in der Bucht zum ausschlachten.

      Sowas hatte ich auch mal. Ich weiss jetzt aber nicht mehr genau, welche Distri das war. Trotz NVidia, geladenen Treibern, da wollte kein X11 starten.

  13. Zum hacken braucht man zum Teil ja gar nicht viel. Da reichen schon Nachbarn die Ihr WLAN nicht absichern oder die unötig ihr Bluetooth am PC oder Laptop anlassen. Oder auch das Bluetooth am Handy an haben.

    Ich bin da ja immer wieder erstaunt wie unvorsichtig manche Leute sind. Ich bin bei unseren neuen Nachbarn immer versucht denen laut Punkrock auf den Bluetoothlautsprecher zu schicken. 😛

    Gut finde ich auch WLAN Lautsprecher. Kann man sich zum teil schön mit dem Internet verbinden ohne das man irgendwie ein Passwort eingeben muss. Da brauch ich kein Kali Linux und kann über deren Internetzugang alles machen was ich möchte.
    Da fehlt echt jede Menge Aufklärung.

    1. Man hackt ohnehin ganz anders, als die es im Film immer zeigen. da sitzt dann nicht einfach vor seinem PC, hat 25 Terminals offen, tippt wild auf der Tastatur rum, auf dem Bildschirm zeigen sich ganz wunderliche Zeichen und dann auf einmal wird aus verschlüsseltem Text in einer wundervollen Animation Klartext, oder das Login zu irgendeinem geheimen Server. Sieht gut aus, geht aber an der Realität um Welten vorbei!

      Der eigentliche Weg ist da ja im Prinzip, wenn man unbedarfte Leute aushorcht. So findet man dann gerne das Passwort von einem Account heraus und Bingo. Wie oft ist das schon bei Facebook passiert? Von wegen Account gehackt. Da braucht man nicht einmal Brute Force! Wenn man einen Account eine Zeit lang unter die Lupe nimmt findet man ganz schnell Hinweise auf Passwörter. In so vielen Fällen ist es der Name des Haustiers, was auf jedem zweiten Bild zu sehen ist. Oder das Geburtsdatum eines Kindes, den Hochzeitstag, so viele sind da so einfach gestrickt.

      Dann bauen die sich auch noch diese Ring-Doorbell ein, die wird dann gehackt und auf einmal wissen potentielle Einbrecher ganz genau, wer da wann wo im Haus ist, wann keiner drin ist und das gerne Mal Kilometer vom eigentlichen Zielobjekt entfernt. 0 Auffällig. Ja, ja, man kann es den Langfingern schliesslich auch einfach machen 😉

  14. Über die Ring Doorbell hab ich tatsächlich vor ein paar Wochen eine Reportage gesehen.
    Ist da wohl nicht nur so das die Einbrecher ziemlich gut wohl auch Amazon.

    Heute morgen was Akku für den Aus da. Erstmal Akuu gewechselt. Erstaunlicher Weise war der Lüfter noch ganz gut sauber. Kenn das noch von früher das die Dinger immer schnell verdreckt wren und die CPU heiß lief. Okay der Lüfter hat mit Linux auf der Platte nicht soviel zu arbeiten. Unter Windows ist die CPU wesentlich mehr belastet.

    Guten Start in die Woche.

    1. Amazon spioniert da sicherlich auch aus. Aber eher zum Zwecke der Marktforschung und Werbung denke ich. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass die auch Einbrecher beschäftigen ;).

      Mich hat es aber wirklich schockiert, wie simpel diese Klingeln zu hacken sein sollen. Ich hab Videos gesehen, wo jemand das simpel mit Windows10 macht. Das soll ja schon was heissen.

      Wenn das Kleingeld mal stimmt, will ich mir auch die Hütte automatisieren. Aber eben nicht mit Hardware, die irgendwo auf eine Cloud vom Anbieter zugreifen muss, um zu funktionieren. Das mache ich alles selbst. Es gibt ja immerhin die Raspberry Pi, die Arduinos, da sehe ich echt keinen Grund, warum ich irgendwo einen Account bei irgendwem haben muss.

  15. Naja einiges hab ich bei mir schon im Haus automatisiert. Allerdings nicht mit Raspberry. Hab da dann eher Google. Ist schon genial wenn man nicht mehr gut zu Fuß ist und sich Licht einschalten kann oder eben halt auch andere Dinge.

    Wobei es echt schon witzig ist das ich zum Beispiel Fernseher, DVD Player TV-Box und Soudbar mit meinem Elektrorollstuhl steuern kann. Der hat eungebaute Infrarotfernbedienung die Lernen kann.

    Allerdings sitz ich jetzt aber nicht den ganzen Tag in dem Rollstuhl. Ist aber trotzdem schon fazinierend was inzwischen alles geht. Nur vernünftige Akkus für Rollstühle erfinden die nicht. Aber ich will nicht meckern. 20 Kilometer schafft meiner auch.

    1. Akkus ist so eine Sache. Ich würde mal fast drauf wetten, dass zum Beispiel die Energieversorger und die Automobilindustrie da ihre Finger im Spiel haben. Letztere mittlerweile weniger, aber beide wollen natürlich ihre alternativen Produkte schön lange weiterverkaufen. Da wäre es ja eher ungünstig, wenn man einen Akku entwickeln könnte, der klein und handlich ist, dabei aber trotzdem sehr viel Energie speichern kann. So ein E-Auto mit 600 Km Reichweite und kurzer Ladezeit wäre ja doch schon so eine Sache. Oder eben auch, wenn man sich eine kleine Solaranlage in den Garten stellt und damit dann trptzdem das ganze Haus betreiben kann.

      Ich selbst verteufle keine Automatisierungshardware. Auch nicht die von Google und Amazon. Klar, die lauschen schön den ganzen Tag mit, aber die wollen im Prinzip ja nicht mehr, als Produkte noch besser an den Kunden anzupassen, Werbung besser schalten zu können und solche Dinge. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, oder ich will es mir nicht vorstellen, dass da Leute sitzen und darauf hoffen, dass jemand ein Geheimnis verrät.

      Aber ich bin Bastler und Programmierer. Ich will das selbst zusammenbauen und zwar so, wie ich mir das vorstelle. Vielleicht kriege ich es ja am Ende nicht hin, mag sein, aber ich habe es wenigstens versucht und auf dem Weg bis zum Abbruch mit Sicherheit auch wieder vieles gelernt. Wirklich alles werde ich auch letzten Endes nicht nachbauen können, denn zum Beispiel eine smarte Glühbirne, da habe ich gar keine Möglichkeit, die entsprechende Hardware zu bauen. Das ist dann so klein, dass man wieder SMD braucht und löte das mal zuhause. Auch das Gehäuse für so eine Lampe hätte ich gar nicht. Könnte ich zwar vielleicht noch mit dem 3D Drucker machen, aber nicht mit meinem, der hat nur einen Extruder.

  16. Naja das mit den Akkus klappt schon. In dem Meyra Touring Rollstuhl kommst Du schon ziemlich weit. Ich hatte einen als Leihrollstuhl, der hat locker 70 Kilometer geschafft und das mit ner normalen Autobatterie.
    Nur keine Krankenkasse bezahlt Dir den Rollstuhl. Viel zu teuer. Mein Permobil M3 kostet schon soviel wie ein guter Kleinwagen. fast 30.000 Euro.

    Klar hört Google mit und wenn ich den halben Tag von Gulasch rede kriege ich zu 100 Prozent irgendwann Resepte für Gulasch auf dem Handy angeboten. Aber das macht das Smartphone auch ohne das ich hier nen Google Home rumstehen hab. Der hört also auch über das Smartphone mit. 😀

    1. Wie gesagt, ich verteufle Google, Amazon und Co nicht. Ich will es eben nur selber bauen.

      Was ich bei den Akkus meinte war einfach, die Energiedichte ist in den letzten Jahrzehnten nicht wirklich gestiegen. Ich persönlich mache eben jene dafür verantwortlich, die lieber Benziner verkaufen, oder eben ihren Strom. Ohne das wäre die Entwicklung, meiner Meinung nach, da schon viel weiter.

  17. Als wir vor 2 Jahren hier runter gezogen sind in den Schwarzwald, da hab ich gestaunt was hier an Elektroautos auf der Strasse sind. Wsentlich mehr als in Schleswig Holstein.

    Man muß sich dann ja auch noch ein Elektroauto leisten können. Das können meine Frau und ich vergessen. Wir sind beide Rentner und kriegen garantiert keinen Kredit mehr. Das heißt wir müssen unseren alten Honda Civic pflegen.

    Ich glaub ich muß den Laptop nochmal aufmachen. Irgendwie schaltet sich der mal aus wenn ich zu doll ans Gehäuse komm.

    1. Bei uns hier im Saarland wächst auch die Zahl der Elekro-Autos. Ich stehe ja tierisch auf die Dinger. Wenn ich das Kleingeld hätte, würde ich mir sofort einen Remarc kaufen. Tesla finde ich da nicht so toll. Die gehen in meinen Augen mit ihren übergrossen Displays und besonders mit diesem autonomen Fahren in die falsche Richtung. Das sollte eher ein Extra sein. Ich hätte auch irgendwie Spass an einem BWM i3. Der ist so schön hässlich, damit unterscheidet man sich.

      Ich hab aber meinen 106. Der tut brav seinen Dienst, verlangt nicht wirklich nach Pflege und wenn doch, sind neue Ersatzteile ein Schnäppchen. Hab ich bei noch keinem anderen Auto so erlebt.

      Bei einem Laptop hatte ich das auch mal. Da hatte ich dann das Modul für das WLan nicht richtig eingesteckt. Je nachdem, wie ich den bewegt habe, schien das dann mal Signal zu bekommen. Aber wohl kein anständiges. Auf jeden Fall ist die Kiste da auch dauernd ausgegangen. Hab den dann nochmal komplett zerlegt. Das Wlan-Modul als letztes und da hab ich meinen Fehler erst gemerkt. Lustigerweise, um das zu beheben hätte ich nur unten, ich glaub vier Schrauben lösen müssen. Damit konnte ich die Tastatur abnehmen und direkt darunter war das Wlan-Modul. Fand ich blöd, dass ich Depp dann erst das ganze Zeil wieder zerlegt hatte.

  18. Also komischer Weise ist der Laptop jetzt nur einmal ausgegangen. Ich warte jetzt nochmal ab. Abgenommen waren eigenglich nur die Anschlüsse für Tastatur und Touchpad.
    Da kommt eigentlich bei dem Laptop an alle wichtigen Sachen mit acht oder neun Schrauben gut ran. Akku mit drei Schrauben fest. Festplatte hat zwei Schrauben. Der Laptop ist wie ein VW Käfer. Kann man alles selbst reparieren. 😛

    Also Elektroauto ist noch nicht meins. Erstmal Umwelttechnisch nicht, was die Herstellung der Akkus abgelangt. Dabei wird zu CO2 bei hergestellt. Da bin ich dann eher für Wasserstoff Antrieb.

    Traumauto wäre für mich immer noch der Civic Type R Hatten wir mal als Leihwagen als unserer in der Werkstatt war. Hat schon gut was an Power. Wenn es um Oldtimer geht bin ich immer noch Käferfan, wobei es ein 128er Fiat auch tun würde. 🙂

    1. Ich kenne da verschiedene Varianten von Laptops. Ich hab mal einen sauber gemacht, den konnte man ganz ohne Schrauben zerlegen. Dann aber auch wieder welche, da musste man erst Schrauben rausdrehen, dann Klips öffnen, drinnen dann wieder dutzende Schrauben rausdrehen, jedes einzelne Modul war festgeschraubt und alleine die Festplatte hatte, halt dich fest, 16 Schrauben! Das war der Horror!

      Also deine Argumentation wegen der Klimaneutralität hinkt ein wenig. Wenn du so denkst, musst du mal schnell dein Laptop und dein Smartphone aus dem Fenster werfen. Die Meisten Litium-Ionen Akkus werden tatsächlich für diese beiden Gerätetypen hergestellt.

      Mein Traumauto ist der DeLorean. So einen hatte ich sogar schon. Leider gab es da jemand, der ihn offensichtlich noch lieber haben wollte. Aber, so einen kriege ich wieder, so viel ist mal sicher!

  19. Hihi also Laptop und Handy aus dem Fenster werfen ist nun auch nicht gerade Umweltfreundlich. 😀
    Noch werden die für Laptop und Handy gemacht. Bei mir spielen da auch noch andere Gedanken mit. Zum Beispiel wo werden diese wertvollen Erden abgebaut und wer wird da ausgebeutet. Aber okay das ist ein anderes Thema.

    Den DeLorian würde ich auch noch nehmen. Bei mir ist es aber tatsächlich der 128er Fiat. Den hatte mein Vater als ich noch jung und knackig war. Erstes Auto war eh ein VW Käfer, zweites Auto auch. Damals aber der Umbau zum nem Hazard Streaker mit Doppelvergaser und fast 100 PS. Da warste prädisteniert für damals noch grüne weiße Wagen mit blauen Knubbeln auf dem Dach. Die gaben bei nem 2 Meter langem Fahrzeugschein dann aber schnell auf mit der Kontrolle. 😛

    So nun mal seelisch drauf vorbereiten das unser Enkel bald kommt und wir über Nacht auf Ihn aufpassen müssen.

    1. Ja. Das mit dem ausbeuten ist ein Thema. Da habe ich mich sehr lange mit beschäftigt. Das ist ein ganz fieser Teufelskreis. Auf der einen Seite müsste man eigentlich sagen, man darf Zeugs, was unter ausbeuterischen Bedingungen resultiert nicht kaufen. Okay. Würde aber niemand das Zeug kaufen, hätten die keine Arbeit. Dadurch nichts zu essen und würden dann auch vor die Hunde gehen. Also das ist schon eine wirklich komplizierte Angelegenheit. Da gab es mal ein Beispiel von einem Fischer in Afrika. Das was der an einem Tag unter Knochenarbeit verdient, verrauchen hier die Raucher an einem Tag. Da wurde dann eine Initiative gestartet, dass der einen Tag so entlohnt wird, als wäre er bei uns. Das war organisiert bis in Deutschland auf dem Fischmarkt. Ende vom Lied? Für 100g Fisch musste man hier fast 30€ auf den Tisch legen. Hat natürlich niemand gemacht. Ergo, der Fisch blieb liegen und musste entsorgt werden. Der Fischer hingegen hat sich von seinem Verdienst erst ein Haus gebaut und dann 4 Monate Ferien gemacht.

      Da habe ich noch ein gutes Beispiel aus erster Hand. Ich kannte da einen echten Globetrottert der schon so ziemlich überall auf der Welt war. Junge kann ich dir sagen, hat der Doas gehabt. Ganze Wochenenden haben wir uns damit beschäftigt. Da sieht man die Länder mal, wie sie wirklich sind. Stichwort Türkei. Das ist nicht das Ferienparadis, wie einem die Reiseveranstalter das gerne zeigen. Aber zurück zum Thema. Der war eben auch in China. Erst hat er vom ersparten gelebt, dann eine Arbeit gefunden. Umgerechner 7 DM hat der dort am Tag verdient. Könnte man sagen, da verhungert man ja. Laut ihm konnte er dami aber ganz locker seine Miete bezahlen und hat eigentlich ganz gut gelebt. Ist eben alles relativ. Der sagt auch, als er in Australien auf einer Zwiebelfarm war hat er weit mehr verdient. Aber dort musste er zum Monatsende hin öfters mal sparen, weil es knapp wurde.

      Mit dem Käfer hatte ich auch schon Spass. Ein guter Freund von mir ist ein echter Käfer narr. Aber den kann man mit einfachsten Mitteln übers Ohr hauen. Ergo, erster Käfer war zwar Top am Motor, dafür ist nach knapp einem Monat auf der Beifahrerseite das Bodenblech durchgebrochen und der hat auf der Autobahn die Heckklappe verloren. Also Käfter 2. Brauchbare Karosserie, aber Motor fürn Arsch. Käfer 3, mit kaum Kilometer, da konnte man mit dem Finger ein Lock in den Kofferraum bohren. Aber die Achsen waren Top. Rief er mich an und hat gefragt, ob ich nicht helfen will. Dann haben wir aus den 3 Käfern einen zusammengebaut. Das war echt toll und mit dem war er vor 2 Jahren in Spanien im Urlaub. Hat mittlerweile ich glaub einen Audi 100 Motor drin. Was lustig war, denn dafür musste er erst noch einen Kühler bauen. Er sagt immer, den fährt er lieber, als seinen Tiguan.

      Ja. Enkel sind was schönes. Solange man sie nach einer Zeit wieder abgeben kann. Das kenne ich gut 😉

  20. Haha Käfer mit Reiskocher hinten drin. Geht gar nicht. 😀 Da gehört der luftgekühlte Motor hinten drin. Porsche 911 er Motor passt wesentlich besser. Hatte ein Freund von uns hinten drin. Mit 300 PS.
    Leider hat sich mit dem Käfer tot gefahren. War ein Golf GTI Club ein Dorf weiter. Die haben geschraubt um den Käfer zu kriegen, haben die nie geschafft. Bei einen solcher Rennen ist unser Kollege damals mit dem Käfer an eine Tunnelwand gefahren und hat es nicht überlebt.

    Ja unser Enkel ist was besonderes. Er mußte mit Kaiserschnitt geholt werden weil er einen offenen Bauch hatte. Mußte sofort operiert werden und lag danach gleich eine Woche im künstlichem Koma.

    Aber er liebt seine Oma und seinen Pupa. 🙂 Ein Sack Flöhe hüten ist echt einfacher. Vorallem wenn er und unsere belgische Schäferhündin gemeinsam Schiet im Kopf haben. .D

    1. Ich bin mal mit dem Typ, der jetzt den Remarc baut, in seinem 3er BMW mit Elektro-Motor. Das Ding war nicht witzig! Viertel Meile in 7,5 Sekunden. Da denkst du, es bricht dir die Rippen. Luft kriegt man auch keine und dann sagt der hinterher, ein Motor hätte nicht wirklich mitgespielt. Da geht also noch mehr. Seither bin ich total auf der Elektroschiene. Mein Traum wäre, wenn ich mir einen DeLorean holen und auf vier Radnabenantriebe umbauen könnte. Lassen wir das mal mit dem CO2 einfach aussen vor. Der ist mir seinen normalen 150PS schon heftig. Der hat ja auch einen unglaublichen Cw-Wert. Aber da geht die Luzi bestimmt so richtig los.

      Aber Käfer und Unfälle ist echt so eine Sache. Man sitzt eigentlich nur in der Ente und im Trabi gefährlicher. Hab ich ja auch bei dem Umbau gesehen. Da ist vorne und oben ja überhaupt nichts, was dich irgendwie schützt und wenn du rückwärts einschlägst, geht dir der Motor durch den Kopf.

      Ja und die lieben Enkel. Egal wie süss, ich bin immer froh, wenn er dann doch wieder nachhause geht. Der hat kaum eine Sekunde Ruhe im Hintern.

  21. Wo Du gerade schreibst CW Wert. Da war damals der RO 80 auch extrem gut. Dafür aber auch ziemlich hässlich. Hat sich auch irgendwie nie wircklich durchgesetzt vom Design her. Wir hatten damals in Käfer nen Überrollbügel und Hosenträgergurte. Klimaanlage war nicht nötig, die Karre hatte ein Faltdach und hinter den Heizbirnen waren auf jeder Seite ein starker Lüfter. Ich glaube so so schnell war kaum ein anderer Käfer warm im Winter. Was blöd im Winter war, waren die überbreiten Reifen hinten. Von Vorteil war die Pendelachse hinten. Man hatte den Wagen verhälnismäßig gut im Griff selbst bei Schneeglätte. Ich hatte da echt viel Spaß mit dem Wagen. Reichte schon eine rote Ampel und ein Opel Kadett City neben mir. Fünf Leute drin die über den Käfer lachten und dann an der nächsten Ampel in die andere Richtung schauten. 😀

    Obwohl dann auc der Manta A von meinem Kompel echt lustig war. Vorallem wegen der Stereoanlage. War dann mal an der Ampel plötzlich die Heckscheibe auf der Kofferraumhaube weil er die wohl etwas zu weit aufgedreht hatte. Oder der Opel Ascoan B mit fast 350 PS von einer Freundin. Hatten wir auch ne Menge Spaß mit.

    Lustig war damal der Fiat 900 E den mein Bruder hatte. Den kleinen Bus hatten wir drinnen ausgebaut das der echt vor Luxus strotzte. Das war schon ne gute Zeit. 🙂

    Mal abgesehen von Mofas die 80 liefen.

    1. Wo du von umbauen sprichst. Ich hab 2015 mit einem zusammen einen 20 Jahre alten Defender umgebaut. Sein grosses Ziel damit war es, in Deutschland auf Tornadojagd zu gehen. Ich hab keine Ahnung, welche Unsummen der in das Ding gesteckt hat. Absenkbare Verkleidung, ausguck, Spikes, hat wohl zuviel Verrückt nach Tornados gesehen ;). Obwohl, wenn ich das Geld hätte würde ich das auch machen. Auf dem Dach dann noch ein ausfahrbares Doppler-Wetterradar. Drin dann der Beifahrersitz zu so etwas wie Raumschiff Enterprise aufgerüstet, hinten Schlafmöglichkeiten, sogar ein Klo. Das hat verdammt viel Spass gemacht und wie ist es geendet? Kein TÜV ;). Ich hab dem mindestens 1000x gesagt, er soll wegen den Modifikationen einen vom TÜV zu Rate ziehen. Aber nö.

      Spass an der Ampel hatte ich viel mit meinem BMW. Ein langer 7er. Der hat von aussen ganz normal ausgesehen. Wobei 321 PS normal ja auch nicht gerade wenig sind. Der war aber dezent auf Aplina umgebaut. Hat die Leute in ihren aufgemotzen Corsas und so aber nie abgehalten. Warum die nur hinterher so sauer waren, bliebe hier die Frage ;).

  22. Funcar war eigentlich mein Suzuki Samurai. Hat Spaß gemacht den im Winter zu fahren. Alles lag im Graben und ich war mit Allrad gut unterwegs.

    Bin heute noch recht müde. Enkel war gestern bis nachmittags bei uns und dann hab ich die halbe Nacht CNN live geschaut. Sch heftig was da in Washington abgegangen ist. Da fällt einem nur wenig ein zu solchen Idioten.

    Für 12 Stunden ist der Vollpfosten Trump bei Twitter gesperrt. Normal gehört aus allen Netzwerken gefeuert. 🙁

    Ich weiß nichht warum der Senat den nicht gleich anbsetzt weil er geistig nicht fähig ist zu regieren. Wahrscheinlich dauert das Verfahren zu lange.

    1. Das fand ich bei meinem DeLorean immer super witzig. Heckantrieb, 235 Reifen drauf, aber ich bin mit dem Ding jeden Berg hoch und vor allem auch wieder runter gekommen. Egal wie viel Schnell. Bei dem liegt fast das ganze Gewicht auf den Antriebsrädern und das merkt man überall. Beim Anzug, beim Bremsen, eben auch im Winter. Ich erinnere mich noch gut, als ich das erste Mal mit dem im Winter unterwegs war. Ich war über den Tag in der Nähe von Kaiserslautern, bin dann heim und war schockiert. Schnee. Überall Schnell. Nicht so ein bisschen, sondern eine fette Schneedecke. Mit zitternden Knien dann erst den Berg runter. Die Meisten haben im Winter ja Angst, einen Berg nicht hoch zu kommen. Ich mache mir da viel mehr Sorgen, Bergab nicht mehr anhalten zu können. War aber kein Problem. In meinem Heimatdorf dann das nächste Problem. Ich hab ganz oben am Berg gewohnt damals. Komm ich mit dem Ding auch den Berg hoch? Hecktriebler sind im Winter ja gerne im Nachteil. Aber egal. Versuchen konnte ich es ja. Bin dann den Berg da hoch, ohne irgendein Problem. Andere haben ihr Auto da schon abgestellt. Ich bin da hoch, als wäre nichts.

      Wollte ein Freund mich besuchen kommen. Ford Escort, also Frontantrieb. Ruft mich auf einmal an und sagt, dauert bisschen länger, er kommt den Berg nicht hoch. Ich nur gesagt, er soll parken und warten, ich käme ihn holen. Hat der blöd geguckt, als auf einmal der DeLorean von unten kam. Hat sich natürlich direkt lustig gemacht. Dann würden jetzt beide Autos am Berg stehen. Ich ihn nur aufgefordert einzusteigen. War der so baff, als ich mit dem Ding wie auf Schienen den Berg hoch bin.

      Tag darauf meine Freundin. Ich schon am warten, kommt ein Anruf. Sie würde wieder heim fahren, kommt den Berg nicht hoch. Ich wieder gesagt, sie soll warten, ich käme. Die mit einem 205 GTI. Tja, sie kam trotz echt guter Winterreifen nicht den Berg hoch. Mein Auto hat einfach so getan, als gäbe es gar keinen Schnee. Hab ihn dann den Schweizer genannt. Hält sich da raus, ist nicht sein Schnee.

      Ach ja, hab schon tolle Zeiten mit dem Ding erlebt. Im Sommer hab ich mal ein Ei auf dem Edelstahl gebraten, wenn Andere mit Eimer und Lappen an ihr Auto gingen, bin ich mit der Flex an meins. Wenn ich auf einem Bezahlparkplatz war und der Automat mein Ticket nicht fressen wollte, bin ich einfach unter der Schranke durch gefahren. Wenn andere so eng geparkt hatten, dass sie ihre Türen kaum auf bekommen haben, sind meine Türen komplett hoch gefahren und ich konnte ganz gemütlich aussteigen. Ist einfach in sehr vielen Belangen ein unglaubliches Auto.

  23. Ich habe mich heute ,al mit Schule und Onlineschule und lernen beschäftigt. Für Deutschland findet man da ja leider wenig.
    Ich hab dann den Lernstick aus der Schweiz gefunden. War ja erst begeistert. Lies schnell nach. ISO war nicht über Balena Etcher auf USB Stick zu installieren. Erstmal mit Brennprogramm auf DVD gebrannt und von der DVD dann auf USB Stick installiert. Dauert ewig und drei Tage.Dann läuft der ganze Kram unter Debian mit Gnomeoberfläche. Das ganze läuft dann schon mal völlig lahmarschig.

    Dann gibt es bei dem System kein Rootpasswort, da kann sich also jeder installieren was er will. Naja was soll ich sagen? Die sind auch nicht besser als wir Deutschen. *lach*

    Was den DeLorian angeht, würde ich den nicht unser Berg hier hochfahren. Spätesens würde jeder Wagen der tief liegt bei uns auf der Auffahrt aufliegen und könnte dann noch als Wippe für die Kinder hier dienen. 🙂 Dann würde ich mir hier nen Dodge Ram anschaffen. Wenn Du DMAX ab und zu siehst, vielleicht auch den Farmtruck. 😀 Oder den Käfer vo AZN. *grins*

    1. Warum machst du dir das mit dem Stick so umständlich? Für Linux ist alles eine Datei, auch ein Stick. Wenn der zum Beispiel als /dev/sdX erkannt wird, dann einfach

      dd if=Dings.iso of=/dev/sdX

      und fertig. Oder noch banaler

      cp Dings.iso /dev/sdX

      Oder wenn du auch eine Fortschritssanzeige haben willst, installier dir pv und mach als Root

      pv Dings.iso > /dev/sdX

      Letztere Methode verwende ich immer. Egal um aus einem Datenträger ein Iso zu machen, oder umgekehrt.

      Das mit dem Root-Passwort kenne ich aber auch von Mint. Dort habe ich das auch immer von Hand setzen müssen.

  24. Danke wieder was gelernt.

    Ich finde die Idee mit dem Lernstick gut. Aber leider schlecht umgesetzt. Es isnd wirklich sehr viele gute Lernprogramme drauf.

    Wie gesagt traurig ist das kein Rootpasswort gesetzt ist. sudo apt install programm und es geht ohne Abfrage eines Passwortes los.

    Wenn ich an Australien denke und das dort bis vor ein paar Jahren noch über Funk unterrichtet wurde und jetzt noch viel online, in den entlegennen, krieg ich das Kotzen das Deutschland das nicht hinbekommt.

    Auch seilt das Debian gerne ab. Irgendwie bin ich ja froh das ich den ganzen Ubuntu und Debiankram los bin. Mir macht Archlinux richtig Spaß.

    1. Überhaupt kein Passwort? Dürfte in Linux gar nicht funktionieren. Die haben wahrscheinlich sudo so eingestellt, dass es kein Passwort abfrägt.

      Ich muss aber sagen, die Schule meiner kleinsten Tochter hatte um Ostern rum eine gute Variante von Homeschooling. Das ging über extra Programme, die gar nicht schlecht waren. Wenn ich dann sehe, dass die Meisten dann mal schnell Zoom benutzen, da merkt man richtig, die haben von der ganzen Materie keine Ahnung. Alleine Hangouts, was im Prinzip auf jedem Android Handy drauf ist, ist deutlich besser, meiner Meinung nach. Da hab ich schon zu Google+ Zeiten mit fast 50 Leuten gleichzeitig gechattet. Selbst bei einer banalen 3000er Leitung lieft das astrein. Bei Zoom, na ja. Ich hab schon mehr gelacht.

  25. Ich weiß gar nicht wie lange das her ist da gab es mal ein Chatprogramm das hieß Firetalk.
    Da gab es eine kleine eingeschworene Gemeinde mit der wir viel Spaß hatten. Bis irgendwann Firetalk aufgegeben wurde. Zwar ist diese kleine Gemeinde dann umgezogen zu Paltalk, war irgendwann aber ziemlich schnell zerschlagen.

    Mit Firetalk konnte man noch mit 56 K Modem mit den anderen sprechen, Video ging damal snoch nicht, Aber das war schon recht gut damals.

    Ich weiß nicht warum es Zoom sein muß. Mich ärgert es auch das man so gut wie niemanden von den Freunden und selbst von der Verwandschaft nicht von Whatsapp wegbekommt. Wenn dann sind einige noch bei Telegram, von dem ich auch nix halte.

    Signal hat schonmal keiner und Threema erst recht nicht.

    1. Ich hab so ziemlich alles, ausser WhatsApp. Bevorzugt benutze ich Line, da man dort echt super Möglichkeiten hat mit Notizen, Galerien und so. Aber frag mal jemand, ob er sich Line installiert. Da muss ich immer an „Das Leben des Brian“ denken. Er hat Jehova gesagt!

      Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten von BTX. Ganz, ganz am Anfang noch mit 1200 Baud Modem am C128. Ja, da konnte man die Nachrichten noch komplett lesen, während sie aufgebaut wurden. Später dann 14.4 und 28.8 in Atlantas. Ach, war eine sehr schöne Zeit. Später dann ICQ. Das hatte irgendwie noch Charakter. Alles danach war nur noch Mittel zum Zweck. Aber das waren auch noch andere Zeiten. Wenn man da gefragt hat, ob jemand Lust auf ein Projekt hat, waren sofort alle Feuer und Flamme. Heute heisst es nur noch „Und was krieg ich dafür?“.

  26. Jepp. An ICQ eriinere ich mich auch noch sehr gut. Hab da zwei nette Menschen drüner kennengelernt.
    Einer kam Australien Queensland. Leider ist da der Kontakt irgendwann weg gewesen. Kann sein das der hinter schwedische Gardinen kam. Das war ein großes Schlitzohr.
    Der andere kam aus den USA. Aus Ohio. Der war schwer krank und lebt leider nicht mehr.
    Alleine das NAchrichtensignal von ICQ war grnial. Ich glaube meine Rxfrau mag das heute noch nicht. 😀

    Line hab ich gar nicht so auf dem Schirm. Ich glaube meine Frau nutzt das um mit Spielern ihres Aufbauspiels Kontakt hält. Werde mir Line mal die nächste Zeit ansehen.

    1. So bin ich auch auf Line gekommen. Spieler nutzen das super gerne, weil man A) nicht seine Nummer rausgeben muss und B) man durch Notizen und ähnliches sehr viel flexibler in der Organisation ist. Mittlerweile kann man sogar in Gruppen Umfragen starten und so. Es ist eigentlich der einzige Messenger den ich kenne, der nicht nur eine Kopie vom Rest der Messenger-Welt ist.

      Das mit den Kontakten übers Netz kenne ich auch sehr gut. Hatte eine ganze Zeit viel Kontakt nach Las Vegas, Los Angeles und New York City. Würde aber gerne noch Albo… dazu schreiben, aber ich habe bis heute keinen Schimmer, wie man diese Stadt schreibt ;). Aber irgendwie, auf einmal waren viele bei MSN und so, aber es war einfach nicht mehr das Gleiche. ICQ war wie eine Stammkneipe. Ich erzähl dem einen, dass bei uns -5 Grad sind und Schnee liegt, erzählt er mit, er liegt mit Laptop am Pool. Warum auch immer, es ist nicht mehr so, wie es einmal war.

      Aber Hey. Für meinen anderen Blog entwickle ich ein Community-Programm. Nichts da mit alles im Browser. Nein, echte Software. So ein bisschen, wie man soziale Netzwerke kennt. Soll aber dennoch wieder den Reiz einer Stammkneipe haben. „Bist du heute Abend im WSC?“, oder so. Die Zeit muss nur passen und das mit der Verschlüsslung für private Nachrichten muss ich irgendwie noch auf die Reihe kriegen.

  27. WSC ??? Was das?

    Übrigens hattest Du recht mit dem „Was springt für mich raus“ Wenn man heute was freiwillig macht oder als Ehrenamt dann wird man echt dumm angeschaut. Da kannst Du doch Geld mit machen.

    Was soll ich denn aus allem Geld machen. Wenn mir etwas Spaß macht, ich jemandem damit helfen kann oder das für nen guten Zweck ist dann will ich kein Geld dafür haben.

    1. WSC steht für „Wifesharing Community“. WSC ist in Arbeit. Das Projekt arbeite ich jedoch so aus, dass ich es später, wenn es läuft, auch mit nur wenigen Änderungen auch zum Beispiel für diesen Blog hier nutzen kann. Nur eben die Zeit. Es frisst echt viel Zeit auf, wenn alles auch auf Windows laufen soll. Das grosse Problem dabei ist einfach, entweder man zieht es von Version zu Version durch, als eine Version ist erst dann fertig, wenn sie auch auf Windows läuft, oder hinterher verliert man die Lust, weil überall kleine Dinge sind, die auf Windows nicht so wollen, wie auf Linux. Da geht viel Zeit für ins Land. Aber ich weiss auch genau, 95% meiner Leser benutzen eben Windows. Wenn sie nicht ohnehin nur Mobilgeräte haben. Da keine Version für Windows zu haben, wäre einfach fahrlässig.

      Ich kann gar nicht sagen, wann das mit dem Geld so ausgeartet ist. Früher hab ich oft Leute gefragt, ob sie mir bei einem Projekt helfen könnten. So wollte ich mal einen Ego-Shooter programmieren. Die Engine war kein Problem, die Programmierung an sich auch nicht. Aber die Steuerung hat mich richtig genervt, da man in der Engine alles mit Winkel berechnen musste. Sprich, W bedeutete, man ging geradeaus. Aber nur dann, wenn die Kamera auch genau auf Winkel 0 stand. War es ein Winkel von 10 Grad, musste man aus dem Winkel berechnen, wie weit man sich nach vorne und nach Rechts bewegte. Das war für mich unglaublich mühsam. Hab dann einen Freund in ICQ gefragt und 2 Tage später hatte ich den Code. Selbstlos, ohne irgendwelche Ansprüche.

      Vor ein paar Monaten hab ich dann jemand gefragt, ob er mir bei GPG helfen könnte, damit ich Schlüsselpaare generieren und speichern kann. Klar, hätte der sofort gemacht. Hat aber direkt gesagt, er nimmt 25€ die Stunde und das dauert ungefähr 3 Stunden. Hallo? 75€ für ein Projekt, für das ich selbst kein Geld verlange? Nee danke. Dann schaue ich doch lieber selbst, dass ich das auf die Kette krieg.

  28. So erstmal vom Spaziergang wieder zurück. Hab den Schnee und die Berge bei herrlichem Sonnenschein genossen.
    Wobei ich immer dachte unsere Straße hier sei uninteressant. Nix Da alles voller Spaziergänger. Die breiten sich jetzt wonanders aus, wo die Polizei und Feuerwehr die Hochwaldstrasse bewacht und zur Not dicht macht.

    Nett 25 Euro die Stunde. So macht man sich Freunde. Jahre ist es her, da hab ich für MotocrossMadness 2 Strecken am PC gebastelt. Da ha tkeiner nach Kohle gefragt wenn man ma nicht weiter kam und irgendwie mit ner TGA Datei ncht weiter kam.
    Oder wenn es darum ging Gebäude irgendwo in die Landschaft zu setzen die aus mehr als nur einem Teil bestanden. Teilweise hat man mit drei Leuten an einer Strecke gesessen weil es ein fach Spaß gemacht hat. Ich bin sogar los gelatscht und hab Fotos von Teer Rasen oder anderem Untergrund zu machen um eine möglichst perfekte Landschaft hin zu kriegen. 🙂
    Heute kriegt man damit niemanden mehr hinterm Ofen hervor. Nur noch Ballerspiele oder Aufbauspiele. Komischerweise geht das kaum noch ohne das dabei geballert werden muß oder es irgendeinen Krieg zu gewinnen gilt. Was mich ja in den meisten Spielen nervt sind die Ingamekäufe. Reine Abzocke.

    Jetzt erstmal die Beine hoch. War anstrengend.

    1. Ach, da sagst du was. Ich hab in SecondLife eine ganze Rennsportszene programmiert. Alles. Die Software dahinter, die Strecke, die Fahrzeugphysik usw. Hab auch Bahrein genommen und als Stecke miniaturisiert. Da kam mir dann der Gedanke, da ich einen Bekannten in SL hatte, der aus dem Eck kommt und die Strecke gut kennt, der könnte doch Bilder davon machen, die ich dann als Textur verwende. Tja, was für eine dämliche Idee. Bilder hat er gemacht und ich bekam auch ein paar Beispiele. Hochauflösend, sehe detailliert, genau was ich haben wollte. Als er dann mit Preisen kam, hab ich dankend abgelehnt. Dabei wäre die Strecke ja super Werbung für ihn gewesen. SL lebt grossen Teils von guten Texturen. Dafür bezahlen Leute auch gerne Geld. Aber so? Nö.

      Ich kann deine Abneigung gegen InGame Käufen nachvollziehen. Ich habe eine ganze Zeit Panzersturm gespielt und war darin auch nicht gerade schlecht. Tatsächlich habe ich mich so immer unter den ersten 20 befunden. Bis dann irgendwann die Leute mit ihren InGame Käufen natürlich um Längen stärker waren als ich. Einer kam dann auf mich zu und hat gefragt, ob ich nicht mit den ersten Fünf meiner Allianz zu ihnen kommen will. Das hab ich abgelehnt. Ende vom Lied war, er und seine Freunde haben uns im Dauerfeuer angegriffen. Da kannst du machen was du willst, die besiegst du nicht. Die feuern im Monat 500€+ in das Spiel, da kannst du einfach nichts gegen machen. Ende vom Lied, ich hab es dann aufgegeben und spiele nicht mehr.

      Gleiches im Moment bei Yugioh Duel Links. Ich hab damals schon echtes Yugioh gespielt, also mit echten Karten. Leider findet sich eigentlich niemand mehr, der das mit einem spielen will. Also dachte ich, gibts bei Steam kostenlos, dann hol ich es mir. Aber ganz ehrlich, man kommt dort nur sehe mühevoll an gute Karten. Man muss spielen, gewinnen, spielen, gewinnen und irgendwann kommt mal eine gute Karte bei rum. Dann spielt man Ranglistenspiele und der Gegner zieht in seinem ersten Zug dann gleich Zauberkarten, Beschwörungen und was weiss ich und hat dann eben mal zwei Monster mit 6000 Angriff auf dem Feld. Der greift dann einmal an und das Spiel ist vorbei. Das macht keinen Spass. Wenn du dann noch an einen Japaner gerätst, dort wird das Spiel gehypte wie irre, dann siehst du gar kein Land mehr.

  29. Ich hab auf dem Tablet mit Real Racing 3 angefangen. MAcht höölisch Spaß und die Strecken sind echt schön real. Allerdings kommst Du dort auch nur weiter wenn Du richtig Geld reinballerst.
    Da kostst ein virtueller Porsche schon bald soviel wie in der Realität ein gebrauchter Kleinwagen.
    Da fragt man sich ob die echt noch alle Tassen im Schrank haben. Dann wird das Spiel immer schön mir Updates versorgt und es kommen neue Autos und Strecken dazu, dafür fliegen dann andere Strecken raus und einige Fahrzeuge die man sich erspielt hatte gibt es dann nicht mehr.
    Ich seh ja ein das die Entwicklung eines solchen Spiels viel Geld kostet, aber die gehen zum Beispiel auch viel zu weit mit den Preisen. Da wartet man irgendwann 24 Stunden bisDein Auto repariert ist. Fährst Du dann ne zeiten Wagen kaputt kanste nicht mehr spielen weil Du keinen zweiten Mechaniker hast, der natürlich auch Geld kostet.
    Ich finde solch Dinge grenzen schon an Betrug. Früher hat man sich ein Spiel gekauft und fertig war. Bei DTM Racedriver installierte man sich das Spiel und fertig war.
    Da gabs dann wenigstens noch Schummelsoftware 😀

    Real Racing 3 kannst Du Spielstände runterladen, beim nächsten Update merkt das Spiel das Du geschummelt hast. Zum kotzen.

    1. Ich kenne Real Racing 3. Da hatte ich auf G+ die wahrscheinlich grösste, deutsche Community mit über 5000 Leuten. Das Spiel hat mir echt sehr grossen Spass gemacht. Hab aber mit dem PS3 Pad gespielt, dass war einfacher. Hatte mir sogar einen Halter gedruckt, um das Handy als Display aufs Pad zu klemmen. Gerade wenn meine Frau in der Kneipe am arbeiten war, hab ich damit viel Spass gehabt. Das war im Prinzip so gut wie Gran Turismo. Aber irgendwie, nach einer Zeit hat das Interesse dann doch abgenommen. Ist eben immer das Problem mit der Zeit. Sobald man anfängt, die Zeit von dem Einen für etwas Anderes zu opfern, dann wird es eben immer blöd.

      Da haben mich die InApp Käufe weniger gestört. In der Community waren nur Leute, die ohne Geld gespielt haben und gegen die bin ich dann immer gefahren. Wobei ich auch sagen muss, dass Online-System war schon grenzwertig. Das man nicht real gegeneinander fahren konnte, hat die Sache nicht gerade besser gemacht. Fährt man direkt gegeneinander, kann man seinen Gegner zu Fahrfehler bringen, ihn ausbremsen, oder was auch immer. Das geht in dem System nicht. Fand ich schade. Dennoch hat es richtig Spass gemacht. Ich muss aber dazu sagen, ich war besseres Mittelfeld. Da waren Leute dabei, die haben mich selbst mit einem weit unterlegenen Auto locker abgezogen. Egal, der Spass heiligt die Mittel.

  30. Hab gestern mal wieder Real Racing 3 runtergeladen. So wirklich Spaß macht das nicht mehr. Die Straecken fährt man inzwischen mit verbundenen Augen. Das ganze Spiel sieht auch schon wieder ganz anders aus. Ich glaube ein ganzes JAhr hab ich das nicht mehr gespielt.

    Heute scheint wieder die Sonne. Ich denke ich werde nachher nochmal einen Spaziergang machen.
    Mal sehen ob Sie die Hochstrasse wieder abgesperrt haben.

    1. Das witzige ist aber, wenn man ein Programm nicht dauernd irgendwo verändert, verärgert man den Grossteil der Nutzer. Ich verstehe auch nicht so genau, wo dieser Trend herkommt, aber mittlerweile muss sich alles optisch dauernd ändern, sonst geht die Akzeptanz flöten.

      Ist ja bei Webseiten genauso. Ganz am Anfang hatte man nur die Möglichkeit, eine Seite anzuzeigen. Dann kamen Frames, da musste jeder Frames haben. Von Frames ist man weg, jetzt muss alles durch Skripte zusammengebacken werden. Mittlerweile gibt es auch nur noch diese Landing Pages, wo alles drauf ist. Da muss man dann stundenlang scrollen. Verstehe ich alles nicht und alles frisst unsinnig Performance.

  31. Ich habe mit Homepage angefangen mit dem Netscape Communicator und dem Tool was dabei wae um in HTML zu schreiben.
    Ich hab immer noch Seamonkey installiert weil das an den Netscape erinnert. Ein bißchen Nostalgie muß sein. 😀

    Ich hab ne zeitlang die Internetseite der Kirche in Plön gemacht. Die war richtig gut übersichtlich. Dann kam die Nordkirche mit nem Baukastensystem das man erstmal studieren mußte um da durch zu steigen. Von da an durften die Ihre Seite selber basteln. 😛

    Ich wäre ja glücklich wenn die ARD Mediathek App ändern würden. Das Smartphone fragt bei jedem Link ob ich das mit Google oder ARD öffnen möchte. Da ist nur ein Stern falsch gesetzt in der App. Das kriegen die nicht gebacken. Auf dem Google TV Stick seilt die App dauernd ab. Kriegen die wahrscheinlich nicht hin weil die GEZ Gebühr nicht erhöht wurde. 😀

    1. Ich hatte Jahrelang als Browser Ibrowse und AWeb. Gelegentlich auch mal Voyager. Netscape kenne ich aber auch noch und ich behaupt bis heute, wenn Microsoft diesen Krieg nicht angefangen hätte und dann versucht hätte ihre eigenen, dummen Standards durchzudrücken, würde das WWW heute anders aussehen. Aber nein. Dann diese fiese Nummer den Internetexplorer einfach in das OS einschrauben. Auch wenn man das Teil nicht benutzt hat, trotzdem hat man Nutzung vorgetäuscht und M$ dadurch Anteile gewonnen. Das war in meinen Augen eine echt Linke Nummer.

      Baukastensysteme sind prinzipiell ja nicht schlecht. Der Blog hier benutzt ja auch WordPress. Ich kenne aber auch einige, da muss man wirklich Raketenwissenschaftler sein, um da durchzusteigen. Ich frage mich da manchmal, was der Antrieb dahinter war. Irgendwer muss das ja gemacht haben und am Ende gesagt haben „Ja, so ist das geil!“. Nur muss man das mal nachvollziehen können. Ich konnte es bei einigen Systemen definitiv nicht.

  32. Hmm jetzt sitzt ich hier ziemlich dumm da.
    Nach nem Update hab ich hier jetzt javaruntime 15….. drauf und ich krieg nichts mehr installiert weil einige Programme java runtime 14 brauchen.

    Das ja was für mich. Hab ich in 5 Stunden nicht in den Griff bekommen. Da muß der Laptop aufpassen das er nicht gleich an die Wand fliegt. 😀

  33. Mediathekview funktioniert nicht mehr und Wiedergabeprogramme wie Mplayer oder MPV, Parole Player etc.
    Also meist Wiedergabeprogramme. Installiert hat er mir Java 15.0.1.u9-1. nicht vorhandene Abhängigkeit Java-runtime=14 gibt er mir aus. 😛

  34. Ich hab mir jetzt mal Hefftor installiert. Komischer Weise installiert der auch Java-runtime 5…..
    Allerdings laufen die besagten Programme trotzdem weiterhin und lassen sich auch installieren.
    Das muß ich jetzt nicht verstehen und will es auch gar nicht. 😛

    1. Nein, alles muss man wirklich nicht verstehen. Das kann auch an irgendeiner Abhängigkeit liegen, die nicht so recht funktionieren wollte, oder so.

  35. Ich hab inzwischen auf dem schnelleren Laptop Hefftor installiert. XFCE natürlich. Das rennt super und die was die Updates anbelangt besser drauf als Arcolinuc. Bei Mediathekview installiert Hefftor tatsächlich dann auch die allerneuste Version was bei Arcolinux nicht der Fall war.

    Auf dem HP hab ich dann tatsächlich Linux Mint 20.1 XFCE drauf. Das ist das Linux was da am besten drauf läuft. Tatsächlich kann man dort mit Hypnotix ziemlich gut fernsehen. Ich schu gerne US Nachrichtensender. Da kriegt man dort echt sehr viele rein. Wobei Hypnotix auf Hefftor auch läuft. Bis jetzt bin ich mit allem zufrieden..

    1. Also würde ich mal behaupten, die Schwächen von Hefftor, die du ja genannt hattest, dürften sich mittlerweile verabschiedet haben. Das ist gut zu wissen!

      1. Die XFCE Oberfläche hat sich geändert und auch die vorinstallierten Programme bei Hefftor sind weniger geworden. Was ich gar nict leiden kann ist die modifizierte Gnomeoberfläche bei Hefftor.
        Unübersichtlicher geht es nun wirklich nicht mehr. Freund von Gnome bin ich eh nicht. Genauso wenig begeistert mich KDE. Zu viel Gedöns gibt das bei KDE. Ich mag ja schon den Conkykram auf dem Desktop nicht haben.

        Hefftor läuft jetzt wirklich stabil. Das einzige Programm, das nach meiner Erfahrung, auf keinem Archlinux gut läuft ist VLC. Das stürzt grundsätzlich ab und lässt sich vom Terminal aus auch nicht rausschmeißen. Auch die Übertragung zum Googlechromecast funktioniert nicht. Alles andere lief bisher reibungslos.

  36. VLC ist eigentlich mein Lieblingsmedienplayer, aber es stürzt bei mir grundsätzlich unter Archlinux ab. Das unabhängig welches Archlinux ich installiert habe.

    Ja und leider ist wirklich VLC gemeint. Das hab ich bisher noch nicht mit VLC noch nicht erlebt. Weder unter Linux oder Android und auch nicht unter Windows. Für Ubuntu Touch gibt es VLC ja leider noch nicht.

    Komischer Weise ist es auch nur VLC das grundsätzlich abstürzt bzw. einfach stehen bleibt und sich nicht mehr beenden lässt. Mplayer und MPVPlayer finde ich bescheiden zu bedienen. URLS lassen sich mit beiden Playern nur über Umwege öffnen. Es fehlt bei beiden ein vernünftiges Menü wie es bei VLC vorhanden ist.

    1. Also das kann ich nicht bestätigen. Ich hatte noch nie mit einem VLC unter irgendeinem Linux ein Problem. Keine Abstürze, kein Hängenbleiben.

  37. Mittlerweile kostet der Download 5 $ oder man lädt im Kilo Bereich.
    Statt eines Forums / Supports, gibt es Merchandising.
    Gründe genug um nach Garuda Linux zu wechseln.

      1. Nein, man muss nicht spenden, dafür läuft der Download ziemlich gedrosselt.
        Zumindest in meinem Fall war das so. Ich habe Hefftorlinux zweimal heruntergeladen. Beim ersten Mal gab es noch keinen Spendenaufruf und die Datenübertragung war für meine Verhältnisse normal. Beim zweiten Mal, mit Spendenaufruf, den ich ignorierte, betrug die Übertragungsrate maximal 250 Kb/s.

        1. Dagegen kann ich nichts sagen. Hab es bisher nur einmal heruntergelasen.

          Was Garuda angeht, sobald ich Zeit habe werde ich mir das mal vornehmen. Hab mir jetzt ein paar Videos angeschaut. Sind ein paar Punkte dabei, die ich ganz gut finde. Das zum Beispiel nicht alles mit Software zugepflastert wird. Obwohl ich da die Auswahlmöglichkeiten von Hefftor ja ziemlich genial finde. Ich kann jetzt auch nicht zwingend dem Mac-Design was abgewinnen, aber da ist ja das mit der Geschmacksache.

          Ich denke aber, da kommt noch ein Artikel von mir.

        1. Darauf wirst du aber noch ein wenig warten müssen. Neben meiner Arbeit und Familie klemme ich gerade von in der WSC-App. Hier und da würde ich Java ganz gerne mal einen Bruch treten 😉

  38. Sorry. Lange nicht gemeldet. Hatte jede Menge Probleme.

    Meine Frau ist mit mir unter nem Vorwand nach Schleswig Holstein gefahren, bei nem Freund abgesetzt und ist wieder zurück in den Schwarzwald und hat Schluß gemacht.

    Garuda Linux finde ich nicht sehr prickelnd. Hefftor läuft immer noch fehlerfrei. Nicht ein Problem. Ich finde so muß ein Betriebssytem laufen.

    So jetzt muß ich mal sehen wie ich hier im Haus repeater installieren kann.

    1. Das ist natürlich keine schöne Entwicklung. Tut mi wirklich leid!

      Ich bin gerade am schauen, wie man Calamares richtig einsetzt. Sollte mir das gelingen, will ich eine eigene Distribution auf Basis von Arch aufbauen. Da versuche ich den Spagat zu schaffen, zwischen Anfänger- Windows-Umsteiger-Freundlich und für Profis ebenfalls interessant. Im Moment scheint es mir so, dass man Calamares so ausstatten kann, dass man sowohl Anfänger mit Software ausstatten kann, wie auch einem Profi eine Installation von Arch ermöglicht, ohne alles von Hand machen zu müssen.

      Das liegt aber alles noch in der Zukunft. Zu wenig Zeit 🙁

      1. Für sowas hab ich keinen Kopf zur Zeit. Versuch erstmal über den Mis den meine Frau gebaut hat hinweg zu kommen.

        Hört sich aber trotzdem interessant an. Ich krieg das nicht gebacken nen Repeater an die Fritz!Box 7530 DX anzumelden. Das heißt ich schaffe das kann mich auch mit dem Repeater verbinden Kriege aber immer gesagt das ich keine Internetverbindung habe. Hab ich dann leider auch nicht. Ich sitze an dem Mist schon zwei Tage dran.
        Klappt einfach nicht.

        1. Ich hab mir schon öfters Gedanken über eine eigene Distribution gemacht. Falls man mein Vorhaben überhaupt so nennen kann. Ich hab ja Erfahrung mit Umsteigern und weiss recht gut, was die sich wünschen. Ist auch im Prinzip ziemlich einfach. Einen Desktop, der sich bedienen lässt wie Windows. Kann Cinnamon einwandfrei. Tools, für diverse Standardaufgaben. Pamac für die Paketverwaltung zum Beispiel, damit die selbst Software installieren und aktualisieren können. Drucken und Scannen muss einfach gehen. Also Documentscanner und gnome-config-printer. Dann noch ein Office, wo ich WPS-Office einsetzen würde und natürlich einen Browser. Firefox oder Chrome und Thunderbird als E-Mail-Client, wobei ich da eigentlich eher Evolutions einsetzen würde. Aber da kommen viele Umsteiger nicht klar. Dann noch Gimp und fertig.

          Dank Calamares sollte ich das alles realisieren können. In zwei Optionen. „Windows Umsteiger“ und „Profi“. Der Windows-Umsteiger bekommt die ganzen Pakete mit installiert, die er haben will und der Profi nur das nackte System.

          Was den Repeater angeht. Als ich hier umgezogen bin musste ich auch Repeater einsetzen, da die Fritzbox mit Kabel unten ist und mein Computer oben. Ich musste einfach nur den Repeater als Mesh einbinden. War super simpel und danach hat alles sofort funktioniert.

  39. So wieder da. 🙂

    Also ich würde Open Office nehmen. Ich finde das von der Bedienung her wesentlich besser. Gut aber das ist Geschmackssache.

    Die Installationroutine von Hefftor finde ich schon gut. Schon weil man sich die Programme aussuchen kann die man installieren möchte.

    Wenn man sieht was da schon alles für Umsteiger angeboten wird, wundert es mich manchmal was da so als Windowsähnlich verteilt wird kann ich nur grinsen. Vorallem wenn man sieht was da so auf Platz 1, 2 …. bei distrowatch.com ist und als Alternative angeboten wird. Ist dann eher shcwierig für Umsteiger. Da wird dann eher das Design von Windows übernommen und das war es dann.

    Ich hoffe Du hattest ein paar schöne freie Tage. Besser als meine.

    Gruß Axel

  40. So wieder da. 🙂

    Also ich würde Open Office nehmen. Ich finde das von der Bedienung her wesentlich besser. Gut aber das ist Geschmackssache.

    Die Installationroutine von Hefftor finde ich schon gut. Schon weil man sich die Programme aussuchen kann die man installieren möchte.

    Wenn man sieht was da schon alles für Umsteiger angeboten wird, wundert es mich manchmal was da so als Windowsähnlich verteilt wird kann ich nur grinsen. Vorallem wenn man sieht was da so auf Platz 1, 2 …. bei distrowatch.com ist und als Alternative angeboten wird. Ist dann eher shcwierig für Umsteiger. Da wird dann eher das Design von Windows übernommen und das war es dann.

    Ich hab den Repeater versucht über Mesh zu verbinden. Einmal mit den WPS Knopf an Router und Repeater. Ging gar nicht. Blinkte sich nur tot. Über Browser lies sich der Repeater anmelden, allerdings kam immer die Meldung mit WLAN verbunden aber kein Internet. 🙁

    Ich hoffe Du hattest ein paar schöne freie Tage. Besser als meine.

    Gruß Axel

    1. Ja, ich kann mich nicht beklagen.

      Du hast aber Recht. Distrowatch ist für Umsteiger eine schlechte Wahl.

      OpenOffice braucht mir viel zu viele Ressourcen. Was man da alleine alles braucht, um mehr als 100 Seiten reinen Text zu bearbeiten, dass macht keinen Spass. Deshalb nutze ich eben WPS-Office.

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