Wetterstation: Es geht weiter!

Ja, nur weil ein Projekt eine Zeit inaktiv ist, ist es noch lange nicht abgebrochen! So verhält es sich nun auch mit der Wetterstation, die eigentlich auf Module wartet und deshalb schon einige Zeit unangetastet geblieben ist. Doch nun geht es weiter, mit neuer Erfahrung und einem neuen Ansatz!

In der Zwischenzeit

Seit dem letzten Artikel zur Wetterstation ist nicht wirklich viel passiert. Eigentlich will ich die Station mit einer eigenen Uhr ausstatten, damit auch auf der SD-Karte die Daten mit Zeitstempel gespeichert werden. Ausserdem will ich noch ein paar Sensoren für die Überwachung der Umwelt. Aber, ist alles noch nicht da, aus verschiedenen Gründen.

Bislang war ja die Idee, dass ein Server auf dem Raspberry Pi eine Kommunikation zur Wetterstation herstellt und man auf diesen Server von aussen zugreifen kann. Das heisst also, ich muss eine Software für den Server schreiben und eine für den Client. Dieser Schritt hatte ich ja schon in Angriff genommen.

In der Zwischenzeit musste ich jedoch, aufgrund eines anderen Projektes, die Arbeit mit Datenbanken erlernen. Dazu benutze ich eine Postgres-Datenbank. Dabei kam mir die Idee, auch auf dem Raspberry eine solche Datenbank einzurichten. Dieser Schritt ist auch schon erledigt und funktioniert einwandfrei!

Aktueller Stand

Die Software der Wetterstation ist unverändert geblieben. Sie speichert nach wie vor die Daten auf der SD-Karte und kann vom Server noch entsprechend gesteuert werden.

Den Server hingegen habe ich komplett neu geschrieben. Es ist nur ein kleines Programm, welches die Innen- und Aussentemperatur alle 60 Sekunden abruft. Die empfangenen Daten werden dekodiert, mit Zeitstempel (Unix-Zeit, also Sekunden seit dem 01.01.1970) versehen und in der Datenbank gespeichert. Da alles in den Tests einwandfrei funktioniert hat, liegt der Server nun in Version 1.0 vor.

Da sich Software und Verkabelung der Wetterstation bewährt hat, habe ich nun auch eine Platine gelötet. So sieht das nun aus:

Ist vielleicht nicht schön, aber selten! Am wichtigsten ist aber, es funktioniert! Ein Test hat ergeben, die SD-Karte wird einwandfrei mit Daten gefüllt und die Kommunikation mit dem Server, inklusive Übergabe der Temperaturen, funktioniert einwandfrei!

Ich habe die Platine so gestaltet, dass alle Komponenten ausgetauscht werden können.

Wie geht es jetzt weiter?

Drei Punkte sind noch zu erledigen, bevor ich die Wetterstation offiziell als „In Betrieb“ bezeichne.

  1. Eine Halterung für die Platine muss her. Die werde ich mit Blender erstellen und ausdrucken. Ich will sie so gestalten, dass ich die Platine einfach darauf drücken kann und diese einrastet. Des Weiteren wird die Halterung mit zwei Schrauben unter den Tisch geschraubt.
  2. Einer der Sensoren soll mit einem langen Kabel aus dem Fenster geführt werden, um die Aussentemperatur zu ermitteln. Das Kabel muss ich noch bauen.
  3. Ich muss noch Software entwickeln, mit welcher ich die Daten auch verwenden kann. Derzeit habe ich zwei Varianten im Sinn. Einmal eine, welche Innen und Aussentemperatur einfach ohne GUI ausgibt, um damit ein Widget für Awesome erstellen zu können. Zum Anderen will ich eine Software haben, welche die ganzen Daten aus der Datenbank holen und auswerten kann. Mit Graphen und was auch immer. Da bin ich mit meinen Überlegungen noch nicht ganz durch.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.